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Anderer Ressourcentyp

Überleben nach dem Sturm

Weite Waldflächen werden von Orkan "Lothar" im Dezember 1999 völlig zerstört. Hauptsächlich die artenarmen Fichtenmonokulturen werden stark beschädigt, Mischwälder weniger. Neue Lebensräume entwickelen sich. Wo einst artenarme Fichtenwälder das Landschaftsbild bestimmten, befinden sich heute weite Felder von Fingerhut und Tollkirsche. Auch für Tiere entstehen reichstrukturierte Lebensräume. Die meisten Wurfflächen werden sich selbst überlassen, denn man hofft, dass die Natur einen stabilen Mischwald hervorbringt. Und diese Hoffnung ist berechtigt. Denn im Schonbuch bei Thüringen, wo Anfang der 90er zwei Orkane große Waldflächen entwurzelt haben, wachst heute neuer Wald mit Holunder, Lärche, Vogelbeere, Esche, Eiche und Buche.
Ausführliche Beschreibung:
Sequenzen: Die Zerstörung (1:24 min) Wandlung der Biotope (3:43 min) "Das gefundene Fressen" für Borkenkäfer (1:24 min) Insekten als Pioniere (2:22 min) Neue Chancen für Beutegreifer (3:27 min) Der Wald regeneriert sich (2:20 min)

Arbeitsblatt, Text, Video

Planet Schule, SWR

Lebensraum Bannwald

Ob Monokultur oder Mischwald aus Laub- und Nadelbäumen - unsere Wälder werden bewirtschaftet. Im Bannwald (auch Naturwildreservat genannt) ist das anders. Hier greift der Mensch nicht ein. Aus umgefallenen und zersetzten Bäumen wächst neues Leben - der Wald verjüngt sich auf natürliche Art und Weise. Das Zusammenspiel zwischen Pflanzen, Tieren, Bakterien und Pilzen funktioniert.
Ausführliche Beschreibung:
Sequenzen: Einführung Waldfunktionen (0:25 min) Blumen im Mischwald (1:44 min) Wirtschaftswälder (1:34 min) Bannwälder als Rückzugsgebiete für bedrohte Raubtiere (5:35 min) Kreislauf der Natur und natürliches Gleichgewicht (5:09 min)

Bild, Text

Geographische Kommission für Westfalen

Buchenschürzen im Teutoburger Wald: Indikatoren anhaltender Umweltbelastung?

Stammfußbereiche von Buchen, insbesondere das ca. 1 m2 große hangabwärtige Bodenareal, die Buchenschürze, waren in den 1980er Jahren bevorzugte Standorte immissionsökologischer Analysen. Eine hohe Säurebelastung und etliche Arten anthropogener Fremdstoffe wurden damals in diesen Bereichen festgestellt. Mehr als 30 Jahre später sollten sich die Buchenschürzen aufgrund der heute viel geringeren Umweltbelastungen eigentlich erholt haben... Hinweise auf weiterführende Literatur vorhanden.


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