Suchergebnis für: biologie 1= Zeige Treffer 1 - 3 von 3

Video

SWR (Baden-Baden)

Tiere und Pflanzen: Jäger in der Nacht - Der Igel

Die Sendung beschreibt den Igel als nachtaktives Säugetier, das erst in der Abenddämmerung sein Nest verlässt, um nach Fressen zu suchen. Weitere Schwerpunkte: Orientierung, das Auto als Feind Nr. 1, Paarung, Aufzucht der Jungen und Überwinterung.

Video

SWR (Baden-Baden)

Experiment Verwandtschaft: Vom Fisch zum Lurch

In den Urozeanen der Erdgeschichte liegen unsere tierischen Wurzeln. Dies zeigt der Film mit Einblicken in den menschlichen Körper und in dessen Vergangenheit. Noch heute werden beim Embryo zwischen den Fingern Schwimmhäute angelegt, die sich erst später zurückbilden. Ebenso wurden unser Kopf und das Baupatent der Wirbelsäule im Urmeer angelegt. Auch Lungen bildeten sich einst als Darmaussackungen von Wasserlebewesen, ähnlich dem noch heute lebenden Lungenfisch. Mit ungewöhnlichen Studiogästen, besonderen Kameratechniken und aus Computertomografien generierte 3D-Animationen zeigen Wissenschaftler, wie viel Fisch in uns zu finden ist. Medizinische Aspekte des tierischen Erbes werden beleuchtet.
Ausführliche Beschreibung:
SPRUNGMARKEN:



00:00 - 04:55 Der Stammbaum des Lebens (4:55 min)

04:56 - 06:33 Die Segmentierung des Körpers (1:37 min)

06:34 - 10:11 Zeitreise in das Silur vor 440 Millionen Jahren: Begegnung mit den Kieferlosen (3:37 min)

10:12 - 12:30 Panzerfische und Haie (2:18 min)

12:31 - 18:11 Der Fisch in uns (5:40 min)

18:12 - 24:50 Zeitreise ins Devon vor 420 Millionen Jahren: der lange Weg zum Land (6:38 min)

24:51 - 28:48 Amphibien (3:57 min)

Video

SWR (Baden-Baden)

Gezeichnete Seelen: Gezeichnete Seelen

"Gezeichnete Seelen" das sind acht Kapitel, in denen acht junge Menschen von ihren seelischen Nöten und psychischen Erkrankungen erzählen. Die Protokolle dieser Erlebnisschilderungen wurden von Schauspielern nachgesprochen und die bewegenden Selbstaussagen werden durch Trickfilm-Animationen illustriert. Die hier thematisierten Seelennöte und Krankheitsbilder sind leider häufig auch bei Jugendlichen anzutreffen. Die Filme wollen sensibilisieren - für die eigene Identitätssuche, für die Situation eventuell betroffener Mitschüler. Sie regen an, Auswege aus der Bedrängnis zu überlegen und zu diskutieren, um individuelle und persönliche Hilfe zu finden.
Ausführliche Beschreibung:
1. PARALELLWELTEN: Stimmengewirr, Flüstern, manchmal freundlich, manchmal bösartig. Gestörte Wahrnehmungen, kreisende Gedanken, Größenwahn, Verfolgungswahn. Das Kapitel zeigt, was es heißt, unter Psychosen zu leiden - oder wichtiger, was es eben nicht bedeutet: es manifestiert sich nicht in einer "gespaltenen Persönlichkeit". Es kann in ganz "normalen" Menschen existieren und hat nicht zwangsweise zur Folge, dass Menschen, die hieran leiden, gewalttätig werden, oder unfähig in der realen Welt zu funktionieren.

2. DIE SACHE MIT DER GLÜHBIRNE: Die Geschichte einer Frau, die wir "durchgeknallt" nennen würden. Die in den höchsten Höhen der Euphorie segelt, ungeerdet und komplett enthemmt. Um dann - ohne Vorwarnung - umso tiefer abzustürzen. Ein Absturz in Verzweiflung und Sinnlosigkeit, in eine Depression, die die eben gelebte Euphorie mit einem Schlag tilgt. Sie lebt in der Welt der Manisch-depressiven. Gerade noch himmelhochjauchzend, dann zu Tode betrübt, sobald diese große Helligkeit in ihr, die Glühbirne, erloschen ist...

3. FISCH AM HAKEN: Michael leidet unter Panikattacken und Platzangst. Es fällt ihm oft schwer, das Haus zu verlassen. Er schildert in anschaulichen Details, wie lähmend seine Angstzustände sind. Und wir erfahren, wie selbst ein Gang in den Supermarkt zu einem schrecklichen Albtraum werden kann.

4. WAHNSINNIG ZWANGHAFT: Jedes Mal, wenn Stefan an Saddam Hussein dachte, hatte er das Gefühl er würde dadurch den Golfkrieg weiter anheizen. Gehen, Reden, Essen und Trinken - alle seine Handlungen musste er vollendet haben, ohne dabei an Saddam Hussein zu denken. Andernfalls ist er gezwungen, die Handlung zu wiederholen, wieder und wieder und wieder.... Ein kleiner Einblick in die existentiellen Kämpfe und Nöte derjenigen, die an Zwangsneurosen leiden.

5. UNSICHTBAR WERDEN: Brutale Albträume, Selbstmordgedanken und die Unfähigkeit, sich in der eigenen Haut wohl zu fühlen: Jenseits modischer "Size Zero"-Idole und Gruppendruck wird hier gezeigt, welch grausame Dynamik Essstörungen innewohnen kann. Nicole will nicht abnehmen, damit sie besser aussieht oder in kleinere Kleidergrößen passt. Sie fühlt sich alleine, unverstanden und von der übrigen Welt ausgeschlossen. Sie wurde extrem magersüchtig, weil sie "weniger Platz in der Welt einnehmen will", weil sie unsichtbar werden und auf immer verschwinden will...

6. IMMER UND IMMER (UND IMMER) WIEDER: Eigentlich eine einfache, alltägliche Routine: der Schulweg. Doch für Daniel wird er zur albtraumhaften Herausforderung. Zahlen regieren seine Seele, seinen Verstand - bestimmen sein Verhalten, führen zu ungewollten Handlungen. Daniels Aussagen offenbaren uns die Kämpfe eines Teenagers der an Zwangsneurosen leidet.

7. EIN FREMDER AUF DEM SCHULHOF: Josh hat sie nie verstanden, die Spiele, die die anderen Kinder gespielt haben. Für ihn machten sie einfach keinen Sinn. Er blieb lieber alleine, wanderte entlang der Linien der Spielfelder auf dem Schulhof. Die Schulkameraden fanden ihn zunehmend "seltsam" und fingen an, ihn zu hänseln. Jahr für Jahr wurde das schlimmer für ihn, fühlte er sich immer mehr überfordert von den vielen Regeln im Schulalltag und der Reizüberflutung. Und die Hänseleien wurden schlimmer. Zur Schule gehen: für Daniel ein Albtraum, oder mit seinen Worten "eine einzige Angst"! Josh leidet unter Asperger's Syndrom, eine Form von Autismus, die ihm das Verstehen sozialer Regeln unmöglich macht.

8. BLUTIGE TRÄNEN: Andrea, Luise und Nicole teilen eine blutige Erfahrung: Sie verletzen sich selbst auf unterschiedlichste und schmerzhafteste Art und Weise. Sie verbrennen sich mit Zigaretten oder glühendem Metall, sie ritzen ihre Haut mit Nadeln, schlagen mit dem Kopf gegen die Wand oder stürzen sich selbst die Treppe hinunter. Sie kämpfen damit gegen das Gefühl an, "unwirklich" zu sein. Sie bekämpfen ihre Unfähigkeit, zu weinen und Gefühle auszudrücken. Ihre Aussagen schildern eindringlich den Impuls und die Motive für ihr Handeln. Wie der körperliche Schmerz sie scheinbar von den seelischen Schmerzen erlöst...