Anderer Ressourcentyp

Bio gibt Gas

Das Medium widmet sich Phänomenen aus den verschiedenen Naturwissenschaften. Diese Phänomene und die damit verbundenen technischen Anwendungen werden erklärt. Filme und Simulationen fordern zum eigenständigen Erforschen der Inhalte auf. Augenmerk gilt auch der naturwissenschaftlichen, fächerübergreifenden Betrachtung der verschiedenen Themen wobei auch historische Aspekte beachtet werden. Unterrichtsvorlagen bieten Möglichkeiten zum Einsatz in der Schule.
Diese Mediensammlung enthält Film- und Zusatzmaterial.

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Monterrey: Energie aus Müll

In der mexikanischen Millionenstadt Monterrey wird es immer schwieriger, die Tausende Tonnen Müll, die täglich produziert werden, zu entsorgen oder zu recyceln. Etwa 70 Prozent der Materialien sind wiederverwertbar wie Papier, Kunststoff oder Metall. Der Rest ist organischer Müll, von dem die Hälfte weiter genutzt werden kann. Öffentliche Behörden haben zusammen mit privaten Unternehmen ein neues Energiekonzept entwickelt: Der organische Abfall wird abgebaut und das dabei entstehende Methan genutzt, um zum Beispiel Motoren zu betreiben oder Strom zu erzeugen. Ein Beispiel, das Schule machen könnte, denn zahlreiche Millionenstädte haben mit wachsenden Müllproblemen zu kämpfen.

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Die Ausbeutung der Urwälder

Die Urwälder verschwinden immer schneller. Die anhaltende Entwaldung der Erde ist für mehr CO2-Emissionen verantwortlich als alle Autos und Lastwagen zusammengenommen. Um das Urwaldsterben aufzuhalten, ist vor 25 Jahren eine internationale Organisation angetreten, der Forest Stewardship Council (FSC), ein Verein zur Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft. Das FSC-Siegel gilt weltweit als das wichtigste Ökosiegel. Dem Verbraucher soll es zeigen, dass Möbel, Papier, Terrassendielen etc. aus "umweltgerecht" gefälltem Holz hergestellt wurden.

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WDR

Die Niederlande - Der Pakt mit dem Wasser

Der Film begleitet Ingenieure, Architekten und Naturschützer, besucht Dachgärten, Muschelfarmen und schwimmende Häuser und zeigt Menschen, die mit Einfallsreichtum und Geschäftssinn den neuen Pakt mit dem Wasser schmieden. Denn für die Niederlande ist das Wasser die Zukunft.
Ausführliche Beschreibung:
Gott erschuf Himmel und Erde doch wir erschufen die Niederlande. So lautet das selbstbewusste Credo der Bewohner des Küstenlandes. Über Jahrhunderte habe die Niederländer das Meer mit Deichen gezähmt, Sümpfe trockengelegt, ihr Land mit unzähligen Kanälen und Wasserstraßen durchzogen. Doch die Natur droht mächtiger denn je zurückzuschlagen: Der Klimawandel facht die Stürme an und lässt den Meeresspiegel steigen. Gegen anschwellende Fluten und Pegel müssen die Niederländer neue Wege finden, mit dem Wasser zu leben. Die traditionellen Lösungen reichen nicht mehr aus, das tiefliegende Land zu schützen. Die Niederlande suchen einen neuen Pakt mit dem Wasser. Statt immer häufiger Sand an den Küsten aufzuschütten, wagten die niederländischen Ingenieure im Jahr 2011 ein einmaliges Experiment: Mit rund 20 Millionen Kubikmetern Sand schufen sie eine riesige, hakenförmige Halbinsel: den "Sandmotor". Die Idee: Das Meer soll in den nächsten 20 Jahren den aufgeschütteten Sand entlang der Küste verteilen. Ganz von selbst. Solange sind keine weiteren Strandreparaturen nötig. Immer häufiger versuchen die Menschen in den Niederlanden, die Kraft der Natur zu nutzen, um die Küsten zu schützen und an den Flüssen dem Wasser gezielt Raum zu geben.

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WDR

Die Emscher - Das Wunder im Kohlenpott

Der Film zeigt die Menschen, die die Rückkehr der Natur ins Ruhrgebiet vorantrieben: Anwohner, Ingenieure und Biologen, die sich nicht damit abfinden wollten, am dreckigsten Fluss Europas zu leben. Als die Kohleförderung an der Ruhr zu Ende ging, war ihre Zeit gekommen. Wo früher die Schlote rauchten, gibt es heute Seen, Wälder und sogar Weinberge. Und die Menschen entdecken ihren wieder ergrünten "Pott" als einzigartige Naturregion mit einer ganz speziellen Industriegeschichte.
Ausführliche Beschreibung:
Es ist die Geschichte eines unglaublichen Comebacks eines kleinen Flüsschens und einer ganzen Landschaft: Die Emscher fließt mitten durch das Ruhrgebiet, lange Zeit das industrielle Herz Deutschlands. Dem Fluss widerfuhr das traurige Schicksal, alle Abwässer der Region Richtung Rhein zu befördern. Er verkam zu einem in ein Betonbett gezwängten, stinkenden Kanal. Die Emscher war der dreckigste Fluss in ganz Europa. Ausgerechnet die Emscher wird heute zum Vorbild für Stadt- und Landschaftsplaner in Industrieregionen weltweit. Auf einer Strecke von insgesamt 350 Kilometern werden sie und ihre Nebenflüsse von ihrer schmutzigen Last befreit: Überall entstehen Kläranlagen und unterirdische Kanalsysteme. Die Flüsse und Bäche dürfen sich wieder einen natürlichen Lauf suchen, seltene Tiere und Pflanzen erobern das Ruhrgebiet zurück. Die Emschergenossenschaft, ein Zusammenschluss von Städten und Unternehmen, ist verantwortlich für diese Renaturierung. Das Wiedererblühen des Flüsschens ist nur ein Baustein des Wandels des gesamten Ruhrgebiets hin zu einer grünen, lebenswerten Gegend.

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WDR

Madeira

Wovon Energiemanager auf der ganzen Welt träumen, wird auf Madeira Wirklichkeit: Auf der Ferieninsel im Atlantik haben Ingenieure einen riesigen Speicher für Windenergie gebaut. Dadurch kann umweltfreundlicher Öko-Strom auch dann erzeugt werden, wenn kein Wind weht. Die Insel will die Wasser-, Wind- und Solarenergie in den kommenden Jahren weiter ausbauen und schon im Jahr 2020 die Hälfte des Stroms mit Hilfe erneuerbaren Energien gewinnen. Zum Vergleich: Die EU plant bis zum Jahr 2030 einen Anstieg der Ökostrom-Produktion auf lediglich 27 Prozent.
Ausführliche Beschreibung:
Das Leben auf der Insel fernab vom portugiesischen Festland hat die Bewohner Madeiras schon immer erfinderisch gemacht. Sie haben ihre Insel mit einem Netz von Bewässerungskanälen durchzogen, um Wasser aus dem regenreichen Norden der Insel an die trockene Südküste zu leiten. Dort leben die meisten Menschen. Diese Levadas genannten Kanäle führen durch schroffe Bergtäler und durch immergrüne Bergwälder und machen Madeiras Küste zu einem blühenden Paradies. Die spektakuläre Natur zieht jedes Jahr mehr Touristen an. Die vielen Besucher mit Wasser und klimafreundlichem Strom zu versorgen, wird zur Herausforderung für die Insulaner.

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WDR

Umweltkatastrophe auf den Weltmeeren

Schiffe verbrennen auf hoher See den dreckigsten Treibstoff der Welt - das sogenannte Bunkeröl. Dabei gelangen eine ganze Reihe giftiger und hochgefährlicher Substanzen in die Luft. Gefährlich für die Gesundheit des Menschen. Und: Der so entstehende Ruß heizt den Klimawandel an. Acht bis dreizehn Prozent der globalen Rußemissionen werden von Schiffen verursacht.
Die Klimajournalistin Bernice Notenboom möchte herausfinden, ob und was gegen die unbeobachtete Verschmutzung der Welt auf hoher See unternommen wird. Ihre Vision ist ein zukunftsfähiger Schiffsverkehr, der das Schmelzen des Eises in der Arktis verlangsamt, um uns Zeit zu geben, die Regeln einer wärmeren Welt zu begreifen und die Folgen des Klimawandels abzumildern.
Ausführliche Beschreibung:
Klimajournalistin Bernice Notenboom ist auf dem Weg vom Nordpol nach Kanada. Auf Skiern. Doch das arktische Eis schmilzt. Sie scheitert, denn das Wasser versperrt ihr den Weg. Aber das Schmelzen des Eises eröffnet neue Routen und Möglichkeiten für die Schifffahrt. Über 100.000 Schiffe können nun die Abkürzung durch die Arktis nehmen. Schiffe, die zu einer der umweltschädlichsten Industrie der Welt gehören. Die 17 größten Frachtschiffe der Welt pusten mehr Schwefel in die Luft, als alle Autos der Welt zusammen. Schiffe verbrennen den dreckigsten Kraftstoff und der ausgestoßene Ruß beschleunigt den Klimawandel. Bernice Notenboom begibt sich auf eine Reise um den Globus, um herauszufinden, was der zunehmende Schiffsverkehr für unsere Gesundheit und die Arktis bedeutet.

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SWR

Die Schlacht von Tschernobyl

Am 26. April 1986 explodierte ein Reaktor im Kernkraftwerk von Tschernobyl und schleuderte riesige Mengen radioaktiven Materials in die Atmosphäre. Sieben Monate lang kämpften 800.000 sowjetische Soldaten, Bergleute und Zivilisten, um die Radioaktivität vor Ort einzudämmen und um eine zweite Explosion zu verhindern, die halb Europa unbewohnbar gemacht hätte. 50.000 bis 100.000 dieser Katastrophenhelfer sind inzwischen an den Folgen der Strahlenbelastung gestorben, die meisten Überlebenden sind krank.

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WDR

Island

Nirgends auf der Welt ist man den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde näher als auf Island. Es ist der Land der Geysire und Gletscher, der Wasserfälle und Vulkane. Jahrhundertelang haben die Isländer gegen diese Kräfte der Natur gekämpft, um zu überleben. Heute nutzen sie die Wärme des vulkanisch aktiven Erdreichs, die Kraft der reißenden Flüsse und das gestaute Wasser vieler Seen und haben damit Island zu einer der wohlhabendsten Nationen der Welt gemacht.
Ausführliche Beschreibung:
Island hat die gesamte Strom- und Wärmeproduktion zu 100 Prozent auf Wasserkraft und Geothermie umgestellt. In geothermischen Kraftwerken wird heißer Dampf und heißes Wasser aus vulkanischen Erdschichten genutzt, um damit Strom zu erzeugen oder die Häuser zu heizen. Doch das geschah nicht der Umwelt oder des Klimas wegen, sondern weil es billiger ist und die Insel von Energieimporten unabhängig macht. Die billige Öko-Energie ermöglichte eine industrielle Revolution: Rund 70 Prozent des Stroms werden heute von Fabriken der Schwerindustrie verbraucht, vor allem zur stromintensiven Herstellung von Aluminium. Das brachte Arbeitsplätze und Wohlstand. Doch inzwischen stellt sich heraus, dass der Erfolg auch Schattenseiten hat. Denn für jede neue Aluminiumschmelze muss ein neues Wasserkraftwerk gebaut werden. Die Folge: Unter dem gestauten Gletscherwasser verschwindet ein Teil von Islands einmaliger Natur.Der Film erzählt die Geschichte der Isländer, die von der Natur mit erneuerbaren Energien überreich beschenkt sind und beweisen, dass ein ganzes Land damit versorgt werden kann - und zwar so günstig, dass es zum Problem werden kann. Die Dokumentation begleitet Ingenieure und Naturschützer, besucht Gewächshäuser und Thermalquellen und zeigt Menschen, die mit Einfallsreichtum und Geschäftssinn Natur und Energieindustrie in Einklang bringen wollen. Eine Insel der Zukunft.

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WDR

Samsø

Am Anfang stand ein Wettbewerb der Regierung Dänemarks: 1997 suchte diese nach einem Ort, der beweisen sollte, dass eine hundertprozentige Stromversorgung mit erneuerbaren Energien möglich ist. Anfangs reagierten die Bewohner der kleinen Insel Samsø in der Ostsee skeptisch. Knapp zwanzig Jahre später drehen sich auf und vor der Insel moderne Windräder. Solarkraftwerke wandeln den Sonnenschein in Strom um. Heizenergie für die meisten Häuser kommt aus mehreren Kraftwerken, die klimaneutral mit Stroh befeuert werden, das früher ungenutzt auf den abgeernteten Feldern verrottete oder verbrannt wurde. Selbst die Wärme aus frisch gemolkener Kuhmilch wird zum Heizen von Bauernhöfen genutzt. Inzwischen exportiert die kleine Insel sogar Ökostrom aufs Festland. Rein rechnerisch ist Samsø dadurch die erste kohlendioxid-freie Insel der Welt. Doch das reicht den Energiepionieren nicht. Auch das Benzin der Autos soll von der Insel verschwinden. 1000 Elektroautos sollen schon in fünf Jahren auf Samsøs Straßen fahren.