Anderer Ressourcentyp

Bio gibt Gas

Das Medium widmet sich Phänomenen aus den verschiedenen Naturwissenschaften. Diese Phänomene und die damit verbundenen technischen Anwendungen werden erklärt. Filme und Simulationen fordern zum eigenständigen Erforschen der Inhalte auf. Augenmerk gilt auch der naturwissenschaftlichen, fächerübergreifenden Betrachtung der verschiedenen Themen wobei auch historische Aspekte beachtet werden. Unterrichtsvorlagen bieten Möglichkeiten zum Einsatz in der Schule.
Diese Mediensammlung enthält Film- und Zusatzmaterial.

Arbeitsblatt, Bild, Text

Geographische Kommission für Westfalen

Die Handlungsleitlinie zur CO2-Reduzierung im Münsterland

Mit dem “Energiekonzept 2050” vom September 2010 hat die Bundesregierung eine energiepolitische Ausrichtung bis zum Jahr 2050 beschrieben, in der insbesondere Maßnahmen zum Ausbau der erneuerbaren Energien, der Netze und zur Energieeffizienz festgelegt werden. Vor diesem Hintergrund hat die Bezirksregierung Münster Ende 2011 den Fachbereich "Energie, Gebäude, Umwelt" der Fachhochschule Münster mit der Erstellung einer “Handlungsleitlinie zur CO2-Reduzierung im Münsterland" beauftragt. Um zu ermitteln wie die energiebedingten CO2-Emsissionen im Münsterland gesenkt werden können, wurden im Zeitraum von Januar bis November 2012 im Auftrag der Bezirksregierung Münster, für alle 66 Städte und Gemeinden des Münsterlandes die Verbräuche an Strom, Wärme und Kraftstoffen in den Sektoren “Wirtschaft", “Private Haushalte", “Öffentliche Verwaltung" und “Verkehr" im Jahre 2010 ermittelt. Dieser Beitrag fasst die Ergebnisse zusammen und zeigt auf, welche Handlungsmöglichkeiten für die Stadt- und Kommunalplanung bestehen, um das Thema Energie bei zukünftigen Planungen zu berücksichtigen. Zusätzlich gibt es Hinweise auf weiterführende Literatur.


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Anderer Ressourcentyp, Karte, Text

Geographische Kommission für Westfalen

2003 und 2005 - zwei magere Windjahre in Westfalen

Dieser Beitrag gibt Erklärungen zur Berechnung von Windstromerträgen und deren kartographische Darstelltungsweise. Es geht um die Windstromerträge der Windenergieanlagen aus den Jahren 2003 und 2005 in Westfalen und den Potenzialen der Windkraft. Vor- und Nachteile von Windenergieanlagen. Zusätzlich gibt es unterrichtsdikatische Hinweise sowie weiterführende Literaturangaben.


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WDR

Madeira

Wovon Energiemanager auf der ganzen Welt träumen, wird auf Madeira Wirklichkeit: Auf der Ferieninsel im Atlantik haben Ingenieure einen riesigen Speicher für Windenergie gebaut. Dadurch kann umweltfreundlicher Öko-Strom auch dann erzeugt werden, wenn kein Wind weht. Die Insel will die Wasser-, Wind- und Solarenergie in den kommenden Jahren weiter ausbauen und schon im Jahr 2020 die Hälfte des Stroms mit Hilfe erneuerbaren Energien gewinnen. Zum Vergleich: Die EU plant bis zum Jahr 2030 einen Anstieg der Ökostrom-Produktion auf lediglich 27 Prozent.
Ausführliche Beschreibung:
Das Leben auf der Insel fernab vom portugiesischen Festland hat die Bewohner Madeiras schon immer erfinderisch gemacht. Sie haben ihre Insel mit einem Netz von Bewässerungskanälen durchzogen, um Wasser aus dem regenreichen Norden der Insel an die trockene Südküste zu leiten. Dort leben die meisten Menschen. Diese Levadas genannten Kanäle führen durch schroffe Bergtäler und durch immergrüne Bergwälder und machen Madeiras Küste zu einem blühenden Paradies. Die spektakuläre Natur zieht jedes Jahr mehr Touristen an. Die vielen Besucher mit Wasser und klimafreundlichem Strom zu versorgen, wird zur Herausforderung für die Insulaner.

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WDR

Island

Nirgends auf der Welt ist man den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde näher als auf Island. Es ist der Land der Geysire und Gletscher, der Wasserfälle und Vulkane. Jahrhundertelang haben die Isländer gegen diese Kräfte der Natur gekämpft, um zu überleben. Heute nutzen sie die Wärme des vulkanisch aktiven Erdreichs, die Kraft der reißenden Flüsse und das gestaute Wasser vieler Seen und haben damit Island zu einer der wohlhabendsten Nationen der Welt gemacht.
Ausführliche Beschreibung:
Island hat die gesamte Strom- und Wärmeproduktion zu 100 Prozent auf Wasserkraft und Geothermie umgestellt. In geothermischen Kraftwerken wird heißer Dampf und heißes Wasser aus vulkanischen Erdschichten genutzt, um damit Strom zu erzeugen oder die Häuser zu heizen. Doch das geschah nicht der Umwelt oder des Klimas wegen, sondern weil es billiger ist und die Insel von Energieimporten unabhängig macht. Die billige Öko-Energie ermöglichte eine industrielle Revolution: Rund 70 Prozent des Stroms werden heute von Fabriken der Schwerindustrie verbraucht, vor allem zur stromintensiven Herstellung von Aluminium. Das brachte Arbeitsplätze und Wohlstand. Doch inzwischen stellt sich heraus, dass der Erfolg auch Schattenseiten hat. Denn für jede neue Aluminiumschmelze muss ein neues Wasserkraftwerk gebaut werden. Die Folge: Unter dem gestauten Gletscherwasser verschwindet ein Teil von Islands einmaliger Natur.Der Film erzählt die Geschichte der Isländer, die von der Natur mit erneuerbaren Energien überreich beschenkt sind und beweisen, dass ein ganzes Land damit versorgt werden kann - und zwar so günstig, dass es zum Problem werden kann. Die Dokumentation begleitet Ingenieure und Naturschützer, besucht Gewächshäuser und Thermalquellen und zeigt Menschen, die mit Einfallsreichtum und Geschäftssinn Natur und Energieindustrie in Einklang bringen wollen. Eine Insel der Zukunft.

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WDR

Samsø

Am Anfang stand ein Wettbewerb der Regierung Dänemarks: 1997 suchte diese nach einem Ort, der beweisen sollte, dass eine hundertprozentige Stromversorgung mit erneuerbaren Energien möglich ist. Anfangs reagierten die Bewohner der kleinen Insel Samsø in der Ostsee skeptisch. Knapp zwanzig Jahre später drehen sich auf und vor der Insel moderne Windräder. Solarkraftwerke wandeln den Sonnenschein in Strom um. Heizenergie für die meisten Häuser kommt aus mehreren Kraftwerken, die klimaneutral mit Stroh befeuert werden, das früher ungenutzt auf den abgeernteten Feldern verrottete oder verbrannt wurde. Selbst die Wärme aus frisch gemolkener Kuhmilch wird zum Heizen von Bauernhöfen genutzt. Inzwischen exportiert die kleine Insel sogar Ökostrom aufs Festland. Rein rechnerisch ist Samsø dadurch die erste kohlendioxid-freie Insel der Welt. Doch das reicht den Energiepionieren nicht. Auch das Benzin der Autos soll von der Insel verschwinden. 1000 Elektroautos sollen schon in fünf Jahren auf Samsøs Straßen fahren.

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WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

Umweltzerstörung: Grönlands Gier - Reichtum durch Klimawandel

In Grönland bringt der Treibhauseffekt das Eis auf der Insel massiv zum Schmelzen. Hier will die autonome Regierung nun aber das Problem zur Lösung machen und dem Eis kräftig einheizen. Der grönländische Rohstoffminister sieht darin die positiven Seiten des Klimawandels für Grönland: man will sich massiv industriell entwickeln. So soll zum Beispiel das Schmelzwasser der grönländischen Gletscher künftig große Wasserkraftwerke antreiben, um Unmengen Strom zu erzeugen - Strom für eine gigantische Aluminiumschmelze. Die bisherigen CO2-Emissionen will die grönländische Regierung um ein Vielfaches steigern. Die Rede ist von einem CO2-Ausstoss pro Person, der achteinhalb Mal so hoch sein soll wie der in den USA. Das Aluminium wird u.a. bei uns in Deutschland gebraucht - um zum Beispiel CO2-sparende Autos zu bauen.