Anderer Ressourcentyp

Bildungsserver Hessen

Beschneidung von Jungen - ein heißes Eisen...

Hätten Sie in 2011 willkürlich fünfzig Leute befragt, was genau bei einer Beschneidung von Jungen passiert (Wie und was genau wird beschnitten, warum wird weggeschnitten): viele von ihnen hätten es nicht gewusst. Das hat sich geändert: Politiker, Pädagogen, Journalisten, Wissenschaftler, Juristen, Psychologen, Christen, Juden, Muslime, Menschenrechtsorganisationen - wirklich jede/r hatte in 2012 etwas zu sagen, wenn es um die Beschneidung von Jungen geht. Das Kölner Landgericht sprach im Mai 2012 ein Urteil, das eine wichtige Grundsatzdiskussion angestoßen hat. Dieser Lernpfad soll dazu beitragen, dass sich Schülerinnen und Schüler informieren sich die eigene Position klarer machen und sie für sich (und auch für andere) wenigstens ansatzweise argumentativ belegen können Zielgruppe: ab Jahrgangsstufe 9 ( Ethik, Religion, Biologie, Sexualerziehung, Politik )

Simulation, Video, Werkzeug

Planet Schule, SWR

Film multimedial: Klonierung

Es war eine Sensation, als 1997 das erste klonierte Säugetier der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Inzwischen liegen wohl in keinem Forschungsgebiet große Hoffnungen und erschreckende Szenarien so nahe beieinander wie bei der Klonierung. Kranke hoffen auf Heilung mit Hilfe von Stammzellen, allerdings wird es immer Wissenschaftler geben, die kein Tabu kennen, wenn es um Ruhm und Geld geht. Der Film multimedial zur Thematik "Klonierung" ermöglicht individuelles Lernen. Hier werden Film, Text, Hintergrundsinformationen und interaktive Lernbausteine miteinander kombiniert. Die Basis bildet ein fünfzehnminütiger Wissensfilm, der mit Medienfenster synchron verschaltet ist. Diese Medienfenster erscheinen beim Anschauen des Films automatisch und lassen sich per Mausklick öffnen. Im Wissenspool zur Sendung finden sich begleitende Unterrichtsmaterialien für Lehrer mit methodischen Hinweisen.

Anderer Ressourcentyp

Planet Schule, SWR

Klonierung

Es war eine Sensation, als 1997 das erste klonierte Säugetier der Öffentlichkeit vorgestellt wurde: Das Schaf Dolly hatte das gleiche Erbgut wie seine genetische Mutter. Es brauchte 277 Eizellen und 13 Leihmütter, bis dieses Experiment funktionierte - halbwegs. Denn Dolly war zeitlebens krank und wurde nur sechs Jahre alt. Dafür wurde dieses Schaf das berühmteste der Welt und steht heute bestens präpariert auf einem Sockel im Museum. Inzwischen liegen wohl in keinem anderen Forschungsgebiet große Hoffnungen und erschreckende Szenarien so nahe beieinander, wie bei der Klonierung. Viele verbinden mit diesem Begriff Horrorvorstellungen von duplizierten Babys, die als lebende Ersatzteillager für kranke Organe gezüchtet werden. Manche sehen die Vorteile für die Tierzucht, wenn optimierte Hochleistungstiere endlos kopiert werden könnten. Kranke hoffen auf Heilung mit Hilfe von Stammzellen. Bei diesem therapeutischen Klonen interessiert gerade nicht die Option auf einen vollständigen Organismus. Allerdings wird es immer Wissenschaftler geben, die kein Tabu kennen, wenn es um Ruhm und Geld geht.