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Arbeitsblatt, Text, Unterrichtsplanung

Wirtschaft und Schule (www.wirtschaftundschule.de)

Berufliche Weiterbildung

Die berufliche Weiterbildung ist eine Form der Erwachsenenbildung, die sich während des Jobs an frühere Bildungsphasen und zwischenzeitliche Berufstätigkeit anschließt. Auf diese Weise vertieft sie eine berufliche Vorbildung bzw. erweitert diese um neue Kompetenzen und Wissen. Denn immer öfter werden neben der fachlichen Qualifikation aus Ausbildung oder Studium auch fachübergreifende und außerfachliche Quali­fikationen (z.B. Allgemeinbildung) gefordert. Diese Unterrichtseinheit zielt auf die Bedeutung und Notwendigkeit beruflicher Weiterbildung ab. Die Schüler/innen erkennen Mehrwert und Chancen beruflicher Weiterbildung bzw. lebenslangen Lernens. Höhepunkt der Einheit ist die Auflistung von Fähigkeiten, die durch berufliche Weiterbildung erlangt werden sollen/können. Dadurch wird die Kompetenz gefördert, Handlungssituationen ökonomisch zu analysieren.

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Faire Löhne in der Zeitarbeit? Eine kritische Betrachtung des Equal-Pay-Prinzips in der Arbeitnehmerüberlassung

Der Grundgedanke von Equal Pay in der Arbeitnehmerüberlassung ist die einheitliche Bezahlung von eingesetzten Leiharbeitern und dem Stammpersonal eines Unternehmens. Dieser Grundgedanke ist im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (§10) verankert. Allerdings können Tarifverträge von diesem Grundsatz abweichen. Unterschiedliche Studien belegen, dass Leiharbeiter wesentlich weniger verdienen (je nach Studie unterschiedlich, z.B. zwischen 22% und 48%) als das Stammpersonal. Die ungleiche Bezahlung wird seit Jahren heftig diskutiert und ist neben dem oft nicht eingehaltenen Grundsatz des Equal Treatment ein wesentlicher Grund für das negative Image der Arbeitnehmerüberlassung. Zentraler Inhalt dieser Unterrichtseinheit ist, dass die Schülerinnen und Schüler Argumente für und gegen Equal Pay erarbeiten und diese in einem Rollenspiel vertreten können.

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Der demografische Wandel in Deutschland - Das Problem des Fachkräftemangels und Lösungsansätze

Deutschland wandelt sich. Auf der einen Seite ist die Zahl der Sterbefälle höher als die Zahl der Geburten. So kamen im Jahr 2011 in der Statistik 10,9 Gestorbene auf 1.000 Einwohner, aber nur 8,3 Neugeborene. Auf der anderen Seite steigt die Lebenserwartung. Während sie 2005 noch 78,7 Jahre betrug, lag sie im Jahr 2011 bereits bei 80 Jahren. Ergebnis dieser Entwicklungen ist eine zunehmende Alterung der Bevölkerung. Der demografische Wandel hat vielschichtige Konsequenzen. Sie reichen von einer Alterung der Belegschaften über einen Mangel an qualifizierten Fachkräften bis hin zu stärker belasteten Sozialversicherungen und einem verschobenen Bedarf an Infrastruktur. Es werden zum Beispiel mehr Seniorenheime gebraucht, aber weniger Schulen. Nicht außer Acht gelassen werden dürfen die positiven Begleiterscheinungen des demografischen Wandels: Menschen bleiben länger gesund und fühlen sich wohl in ihrer Haut. Es entstehen neue Geschäftsmodelle für Seniorenprodukte. Speziell dem Fachkräftemangel kann auf verschiedene Weise begegnet werden. Diese Unterrichtseinheit befasst sich mit den Auswirkungen des demografischen Wandels und deren Konsequenzen für die eigene Lebenszukunft. Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich das Problem des Fachkräftemangels und lernen mögliche Lösungsansätze kennen.