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Arbeitsblatt, Bild, Video, Website

Deutsches Polen-Institut

Polnische Küche

Die polnische Küche ist vielfältig und bunt. Man kann historische Ereignisse und Veränderungen der letzten Jahrhunderte häufig auch an den Speisen ablesen. Es gibt außerdem viele unterschiedliche, regionale Einflüsse, vor allem, weil Polen bis 1945 ein sehr heterogenes Land mit vielen verschiedenen Ethnien und Volksgruppen war. Am stärksten bemerkbar machen sich heute noch östliche (tatarisch-türkische, früher mongolische) sowie deutsche, französische, italienische und jüdische Einflüsse. Das vorliegende Modul gibt einen Überblick über historische Einflüsse und Traditionen und stellt die beliebtesten polnischen Gerichte vor. "Smacznego" heißt "Guten Appetit" - lassen Sie es sich in Polen schmecken!

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Projekt Zwischentöne, Georg-Eckert-Institut - Leibnitz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Was IHR wollt! Erwartungen an Jugendliche in Familie und Gesellschaft

In diesem Unterrichtsmodul geht es insbesondere um die Frage, welches Konfliktpotenzial Migration für Jugendliche mit sich bringt, die sich im Spannungsfeld zwischen den kulturellen Traditionen ihrer Familie und den Erwartungen des “Migrationslandes” befinden.

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Planet Schule, WDR

7 Tage - Wir tauschen unser Leben

Der Film dokumentiert ein ungewöhnliches Experiment: Eine türkische und eine deutsche Familie tauschen für sieben Tage ihr Leben und tauchen in eine komplett andere Welt ein. Das türkische Leben in Berlin-Neukölln trifft auf das ländlich geprägte Leben im Spreewald, wo Ausländer in der Regel nur als Touristen vorkommen. Das Thema Integration und Zusammenleben verschiedener Kulturen wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet: aus der Sicht von Deutschen und Türken sowie von unterschiedlichen Generationen. Die Schülerinnen und Schüler finden viele Ansätze zur Identifikation und zum Perspektivwechsel. Sie lernen mit kulturellen und sozialen Differenzen reflektiert und tolerant umzugehen und Vorurteile als solche zu erkennen. Die methodisch-didaktischen Begleitvorschläge greifen die Anlage des Experiments auf. Auch die Schülerinnen und Schüler sollen die Perspektiven wechseln und die eigene und fremde Kulturen aus der Innen- und Außensicht betrachten

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Projekt Zwischentöne, Georg-Eckert-Institut - Leibnitz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Der Islam, Europa und "wir" - Selbst- und Fremdzuschreibungen zwischen Europa und "dem Orient"

Mit dem Islam und dem "Orient" verbinden sich viele Klischees - zum Beispiel in den Medien, in der Literatur, aber auch in Schulbüchern. Dieses Modul geht der Geschichte dieser Bilder nach und fragt nach dem Zusammenhang von Selbst- und Fremdwahrnehmungen am Beispiel europäischer Darstellungen des Islam und des "Orients". Dabei werden sowohl populärkulturelle als auch wissenschaftliche Medien herangezogen, um nach Genese und Aktualität diese Bilder nachzugehen.


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Deutsches Polen-Institut

Landeskunde Warschau/Warszawa: Eine Stadt mit vielen Gesichtern

Das folgende Modul soll den SchülerInnen ein facettenreiches Bild Warschaus zeigen, das jenseits der Businesswolkenkratzer und glatten Hotels existiert, die man als erstes am Hauptbahnhof sieht, und es soll Spuren des verlorengegangenen Warschaus zum Vorschein bringen, die der Stadt trotz aller Zerstörung wie einem Palimpsest eingeschrieben sind. Nicht zuletzt kommen BewohnerInnen zu Wort, die sonst nicht wahrgenommen werden. Natürlich hat die deutsch-polnische Geschichte, die sich auch in Warschau - häufig schmerzhaft - zeigt, hier ihren Ort.

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Deutsches Polen-Institut

Reiseroute 1: Danzig und Umgebung

Hier finden Sie Routenvorschläge für Klassen- und Schülerfahrten nach Polen. Reiseroute1: Die An- und Abreise mit dem Bus aus Deutschland empfiehlt sich beispielsweise über die Route Frankfurt/Oder, (Schwiebus/Świebodzin), Posen/Poznań, Stary Licheń, Thorn/Toruń, Dreistadt Danzig/Gdańsk-Gdingen/Gdynia-Sopot//Zoppot, Kolberg/ Kołobrzeg, Stettin/Szczecin.

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Deutsches Polen-Institut

Deutsche Polenlieder im Vormärz

Als Folge der drei Teilungen durch Preußen, Österreich und Russland (1772, 1773, 1795) existierte Polen im 19. Jahrhundert nicht mehr als souveräner Staat. Vor allem im russischen Teilungsgebiet versuchten polnische Aufständische in mehreren aussichtslosen Erhebungen, bei denen mehrere Tausend Freiheitskämpfer ihr Leben ließen, die Unabhängigkeit des Landes zurückzugewinnen. Vor allem die gewaltsame Niederschlagung des Novemberaufstands 1830/31 im russischen Teilungsgebiet und die daraufhin einsetzende "Große Emigration" über Deutschland nach Frankreich wurden in zahlreichen deutschen Polenliedern besungen und waren ein Hauptthema deutscher Polenlyrik. Die Deutschen erkannten im Kampf der Polen viele Parallelen zu ihrem eigenen Kampf gegen die Restauration und Kleinstaaterei und hegten große Sympathien für die durch deutsche Städte und Dörfer nach Frankreich ziehenden Polen. Ohne Kenntnisse des historischen Hintergrunds bleiben die meisten Polenlieder deutscher Dichter der damaligen Zeit unverständlich. Deswegen beginnt das vorliegende Modul mit einem Arbeitsblatt zur historischen Situation, um die Schülerinnen und Schüler anschließend an ausgewählten Textbeispielen die Charakteristika der Polenlieder herausarbeiten lassen zu können. Außerdem wird im Zusammenhang mit der Thematisierung des Verhältnisses zwischen Geschichte und Literatur die Frage aufgeworfen, inwiefern Literatur auch politisch sein kann. Ein fächerübergreifender Einsatz des Moduls bietet sich an.

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Deutsches Polen-Institut

Juden in Polen

Polen war jahrhundertelang ein Zentrum des europäischen Judentums. Hier befanden sich jüdische Hochschulen, die in ganz Europa angesehen und tonangebend waren; hier entfaltete sich jüdische Kultur im Dialog mit der polnisch-litauischen Umgebung. Die Geschichte der polnischen Juden reicht von Zeiten relativ großer Toleranz in Mittelalter und Renaissance über wechselhafte und schwierige Epochen während der Kosakenaufstände und Kriege im 18. Jahrhundert, der Teilungen Polens und der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen bis zur fast völligen Auslöschung jüdischen Lebens in Polen durch die Nationalsozialisten. Der Neubeginn nach 1945 wurde erschwert durch politische Umstände, die zur Emigration des größten Teils der wenigen noch in Polen verbliebenen Juden führten. Nach dem Übergang zur Demokratie 1989 entstand ein günstigeres Umfeld für das Wiedererstehen jüdischen Lebens in Polen. Das vorliegende Modul soll den SchülerInnen einen Einblick in wichtige Etappen der jüdischen Geschichte in Polen vermitteln und ihnen einen Eindruck von der faszinierenden Welt und dem kulturellen Reichtum des sog. Ostjudentums geben. Sie sollen erkennen, welche Bedingungen das Zusammenleben verschiedener Kulturen förderten und welche es erschwerten. Sie werden konfrontiert mit verschiedenen Reaktionen der Juden und ihrer polnischen Mitbürger auf Unterdrückung und Gewalt.

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Deutsches Polen-Institut

Willy Brandts Kniefall und der Warschauer Vertrag 1970

Nach Kriegsende 1945 war das Verhältnis zwischen Westdeutschland und Polen von der ideologischen, militärischen und wirtschaftlichen Zugehörigkeit zum jeweiligen Bündnispartner USA (NATO) und Sowjetunion (Warschauer Pakt) geprägt. Zu letzterem gehörte auch die seit 1949 bestehende DDR, der zwar politisch ein freundschaftliches Verhältnis zu Polen verordnet wurde, das sich aber auf gesellschaftlicher Ebene nur bedingt widerspiegelte. Erst Anfang der 1960er Jahre konnten zunächst auf kirchlicher, etwas später auch auf politischer Ebene erste Signale eines Dialogs zwischen Westdeutschland und Polen gesendet werden (z.B. der Briefwechsel zwischen den katholischen Bischöfen Polens und Deutschlands 1965, s. Arbeitsblatt 1). Ein entscheidender Durchbruch gelang dann der 1969 neu entstandenen Koalition aus SPD und FDP mit Bundeskanzler Willy Brandt an der Spitze der Regierung, die die Oder-Neiße-Grenze als unverletzliche Westgrenze Polens sowie die DDR als Staat anerkannte und durch den Warschauer Vertrage 1970 das Verhältnis zwischen beiden Ländern auf ein neues Fundament stellte. Willy Brandts Kniefall vor dem Denkmal für die Kämpfer des Ghettoaufstands von 1943 in Warschau gilt bis heute als ein Meilenstein für den Aussöhnungsprozess beider Länder, auch wenn die Geste damals nicht unumstritten war. Gleiches gilt für die Vereinbarungen des Warschauer Vertrags, die in der deutschen Politik und Gesellschaft ebenfalls auf Widerstand stießen. Das Modul stellt den Kniefall von Willy Brandt in den historischen Zusammenhang. Er wird den SchülerInnen sowohl über die eigenen Erinnerungen Brandts (Arbeitsblatt 2), als auch im weiteren Kontext des Warschauer Vertrags nähergebracht. Die gesellschaftliche und politische Diskussion über letzteren vermittelt Arbeitsblatt 3.

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Deutsches Polen-Institut

Reiseroute 4: Ostpolen (Flugreise)

Hier finden Sie Routenvorschläge für Klassen- und Schülerfahrten nach Polen. Reiseroute 4: Warschau/Warszawa, Białystok, Białowieża, Janów Podlaski, Lublin, Zamość, Szczebrzeszyn, Sochy, Bełżec, Krakau /Kraków