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Planet Schule, SWR

Jäger in der Nacht

Die Sendung beschreibt den Igel als nachtaktives Säugetier, das erst in der Abenddämmerung sein Nest verlässt, um nach Fressen zu suchen. Weitere Schwerpunkte: Orientierung, das Auto als Feind Nr. 1, Paarung, Aufzucht der Jungen und Überwinterung.

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Planet Schule, SWR

Japan: Die Kinder von Fukushima

In den Schulen von Minamisoma, 30 km vom havarierten Atomkraftwerk entfernt, wurden Kinder aufgenommen, die aus der strengen 20-km-Sperrzone evakuiert worden waren. Auch hier sind sie noch einer gefährlichen Strahlenbelastung ausgesetzt. Ihr Leben hat sich völlig verändert. Ihr Alltag wurde auf den Kopf gestellt, ihr Familienleben zerstört. Der Film zeigt wie die Katastrophe die Sicht der Kinder auf die Welt verändert hat.. Planet Schule zeigt in einer Filmreihe, wie es den Menschen ein Jahr nach dem Tsunami 2011 geht und beleuchtet die Zusammenhänge. Während die Fernsehsendungen vor allem einen emotionalen Zugang zu dem Land, den Ereignissen, den Menschen und ihren Schicksalen bieten, vertiefen Texte, Grafiken, Karten sowie zusätzliche Videos und Audios die einzelnen Themen.

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Planet Schule, SWR

Lebensraum Feuchtwiese

Vögel wie Weißstorch, Kiebitz und Brachvogel brüten nur dort, wo sie Nistmöglichkeiten und ausreichend Nahrung für die Jungen finden. Sie sind vom Lebensraum Feuchtwiesen abhängig.

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Planet Schule, SWR

Leben im Kornfeld

Aus einem kahlen Acker wird innerhalb weniger Monate ein Schlaraffenland für eine Vielzahl von Tierarten. In einem naturnah bewirtschafteten Weizenfeld zieht ein Hamsterweibchen ihre Jungen auf. Das Korn ist eigentlich für menschliche Mägen bestimmt, aber die Feldhamster zweigen einen kleinen Teil für sich ab und legen eine unterirdische Vorratskammer an. Nebenan ist der Maulwurf auf der Pirsch nach Regenwürmern. Sie und andere Zersetzer machen den Ackerboden fruchtbar. Zwischen den Getreidepflanzen sprießen Feldblumen wie Kornblume, Frauenspiegel oder Klatschmohn. Die Mohnblüten wiederum spielen eine wichtige Rolle im Leben der Mohnbiene - und das nicht als Pollenlieferant. So profitieren viele Arten vom Ackerbau, solange sie an den raschen Wachstumszyklus angepasst sind. Denn im Herbst ist alles vorbei. Nach der Ernte liegt der Acker wieder brach - bis zum nächsten Frühjahr.
Ausführliche Beschreibung:
Kapitel: Das Leben erwacht (3:09 min) Pflanzen sprießen auf dem Acker (4:22 min) Von Hamstern und Marienkäfern (2:22 min) Leben im Dunkeln - Maulwürfe, Grillen, Nachtfalter (2:40 min) Erntezeit (2:00 min)

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Planet Schule, SWR

Le petit gnome et le couturier

Der kleine Gnom Jérôme fährt mit seinen Kameraden, dem Hund Arthur, der Katze Catherine und dem Papagei Paul in einem Wohnmobil durch Frankreich mit dem Ziel, Freunde zu gewinnen. Er trifft auf dieser Reise "typische" Franzosen, die in irgendeiner Klemme stecken, und tut alles, um ihnen zu helfen. Mit Jérôme und seinen Freunden lernen Kinder im Grundschulalter Französisch und werden auf landeskundliche Besonderheiten Frankreichs und der Franzosen aufmerksam. Die Kameraden stecken in einem großen Pariser Kreisverkehr fest und nehmen dort einen Modeschöpfer auf, der verzweifelt ist, weil er keine Idee für seine neue Kollektion hat. Interessiert betrachtet er die seltsame Aufmachung des Gnoms, und als das Wohnmobil bei seinem Atelier angekommen ist, hat er seine Idee gefunden. Wenig später entdecken die Freunde bei einem Bummel an der Seine, dass der Gnom-Look voll eingeschlagen hat.

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Planet Schule, SWR

Internationale Krisen: Kuba

Panama, im April 2015. Der Handschlag zwischen US-Präsident Barack Obama und Kubas Staatschef Raúl Castro beim Amerika-Gipfel wird zum Symbol einer neuen politischen Ära. Nach über 50 Jahren erbitterter Feindschaft nehmen die Vereinigten Staaten von Amerika und Kuba kurze Zeit später ihre diplomatischen Beziehungen wieder auf. Der Film zeichnet den Verlauf der Kuba-Krise nach und zeigt die aktuelle Entwicklung im Verhältnis zwischen den USA und Kuba.

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Planet Schule, SWR

Ticaret, Zanaat, Pazarlar

Bilingualer Geschichtsunterricht in Türkisch: In sechs Abschnitten gibt der Film Einblick in das kommerzielle Leben einer mittelalterlichen Stadt. Am Anfang steht das Leben der Handwerker am Beispiel der Stofferzeugung beziehungsweise des Weinbaus. Der Alltag ist durch die enge Verbindung von Leben und Arbeit gekennzeichnet, aber auch durch die Zugehörigkeit der Handwerker zu den Zünften. Wichtigster Warenumschlagplatz ist der Markt und wichtigstes Zahlungsmittel das Geld. Von einer einheitlichen Währung ist man im Mittelalter aber weit entfernt. Jede Stadt mit Münzrecht kann eigenes Geld in Umlauf bringen Die Verbindung zwischen den Städten stellen die Kaufleute her. Sie unternehmen Handelsreisen und füllen die Kontore und Kaufhäuser mit Waren. Eine Revolution in der Verbreitung von Informationen bringt die Erfindung von Papier und Buchdruck. Aus manchem Handwerker wird ein reicher Verleger. Die Sendereihe “Die Stadt im Späten Mittelalter” vermittelt einen Eindruck vom städtischen Dasein in der Zeit um das Jahr 1500. Spielszenen, Dokumentationsteile und authentische Abbildungen veranschaulichen das alltägliche Leben von Handwerkern, Nonnen oder Kaufleuten.

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Planet Schule, SWR

Surlar, Çesmeler, Daragaçlari

Bilingualer Geschichtsunterricht in Türkisch: Der Film gibt eine Vorstellung von den Zusammenhängen zwischen Recht, Ordnung und Pflicht, in die der Bürger einer mittelalterlichen Stadt eingebunden war. Herausgearbeitet werden diese Begriffe anhand der konkreten und symbolischen Bedeutung einzelner städtischer Anlagen: der Stadtmauer als sichtbarer Grenze des städtischen Wehr- und Rechtsbereichs, der Wasserversorgung als wichtiger Voraussetzung für das Städtewachstum und des Galgens als Zeichen der auf Abschreckung beruhenden mittelalterlichen Gerichtsbarkeit. Mit der Ausweitung des Stadtrechts erhalten die Städte eine eigene Gerichtsbarkeit, an deren Spitze der Stadtrat mit dem Bürgermeister steht. Die Sendereihe “Die Stadt im Späten Mittelalter” vermittelt einen Eindruck vom städtischen Dasein in der Zeit um das Jahr 1500. Spielszenen, Dokumentationsteile und authentische Abbildungen veranschaulichen das alltägliche Leben von Handwerkern, Nonnen oder Kaufleuten.

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Autoren erzählen

Wo verbrachte Heinrich Böll seine Kindheit? Was ist für Friedrich Dürrenmatt Humor? Auf welchen Umwegen wurde Max Frisch Schriftsteller? Und warum hat Michael Ende eine Schauspielausbildung gemacht? Diese und viele andere Fragen beantworten die Autoren selbst und lassen dabei viel von ihrer Persönlichkeit erkennen. Die Originaltöne sind Schätze aus den Fernseharchiven. Sie wurden zusammengestellt um Schülern einen Eindruck von den Schriftstellern geben, deren Werke sie studieren. In der Reihe “Autoren erzählen” führen die Interviews mit den Schriftstellern behutsam an deren Romane und Stücke heran. Den Schülerinnen und Schülern werden Einblicke in die Lebens- und Schaffenswelt der Literaten gewährt. Insbesondere autobiographische Ansätze und eine daraus sich ergebende Schwerpunktsetzung innerhalb der Gesamtwerkes wird deutlich.

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Planet Schule, SWR

Peur de l'enfer et salut de l'âme

Bilingualer Geschichtsunterricht in Französisch: Ausgehend von der Reise eines Pilgers beschreibt der Film das Weltbild der Menschen im Mittelalter. Zentrale Lebensauffassung ist der Glaube an Gott, denn das diesseitige irdische Leben gilt lediglich als Durchgangsstadium ins Jenseits. Ein weiterer Aspekt ist die Darstellung des Lebens im Kloster, das als Ort des Gottesdienstes und der Karitas gesehen wird. Am Ende zeigt der Film am Beispiel des Ablasshandels die Fehlentwicklungen auf, die sich aus der Monopolstellung der Kirche als einziger Mittlerin zwischen Arm und Reich, zwischen Diesseits und Jenseits ergeben und zur Reformation führen. Die Sendereihe "Die Stadt im Späten Mittelalter” vermittelt einen Eindruck vom städtischen Dasein in der Zeit um das Jahr 1500. Spielszenen, Dokumentationsteile und authentische Abbildungen veranschaulichen das alltägliche Leben von Handwerkern, Nonnen oder Kaufleuten.