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Landeszentrale für politische Bildung NRW

Verlieren und Gewinnen

Die Kokerei Kaiserstuhl, bei Dortmund. Eine der modernsten Anlagen ihrer Art. Im Jahr 2000 wird sie stillgelegt, nach nur 8-jähriger Betriebsdauer. Die Kokerei wird nicht zum Industrie-Denkmal - aber auch nicht abgerissen. Ein chinesischer Betrieb aus der Provinz Shandong will das Unmögliche wagen. Sein Vorhaben: Die komplette, riesige Anlage demontieren, nach China transportieren, dort wieder zusammensetzen und in Betrieb nehmen. Der deutsche Betriebselektriker Rainer Kruska von der alten Belegschaft ist skeptisch: Kann das funktionieren? Ein riesiger Trupp an Arbeitskräften des Yangkuan-Konzerns rückt an. Anfangs läuft vieles schief: Es gibt Sprachprobleme, die chinesischen Arbeiter verstoßen fortlaufend gegen deutsche Arbeitsschutzvorschriften, und an Ratschlägen sind sie auch nicht so richtig interessiert. Doch langsam wächst der gegenseitige Respekt. Den Fleiß und die Fachkenntnis der Chinesen wissen die Deutschen bald zu schätzen. An den Deutschen bewundern die Chinesen deren respektvollen Umgang mit Umwelt und Tieren. Es wird deutlich, dass hier kein unterentwickeltes Land Resteverwertung überkommener Technologien betreiben will. Im Gegenteil: Mo Lishi, der chinesische Firmenchef, sieht Europa ganz klar als veraltetes Modell für modernes Wirtschaften. China ist längst auf der Überholspur, da ist er sich sicher. "Nächstes Mal demontieren wir Airbus-Fabriken", kündigt er freundlich lächelnd an. Doch erst geht die Kokerei nach China. Sobald dort die wiederaufgebaute Anlage läuft, sollen fünf weitere Anlagen nach dem gleichen Muster entstehen. Ein lohnendes Projekt - hat doch der Weltmarktpreis für Koks mittlerweile dramatisch angezogen.

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SWR (Baden-Baden)

Faszination Frankreich: La Réunion (fr)

10.000 Kilometer von Paris entfernt, zwischen Madagaskar und Mauritius, ragt ein kleiner Teil Frankreichs aus dem Indischen Ozean: die tropische Vulkaninsel La Réunion, einst Sklavenkolonie, heute ein gleichberechtigtes Übersee-Departement mit 700.000 Einwohnern. Trotz rasanten Bevölkerungswachstums und hoher Arbeitslosigkeit entwickelte sich die Insel zum Schaufenster Frankreichs im Indischen Ozean - dank Milliarden-Subventionen aus Paris und Brüssel.
Ausführliche Beschreibung:
Einzigartig ist das Völkergemisch auf La Réunion. Kreolen, Weiße und Schwarze, Inder, Chinesen und Madegassen leben auf Réunion friedlich zusammen. Auch die verschiedensten Religionen, Christen, Moslems, Hindus und Buddhisten, begegnen sich mit Respekt. Nicht weniger eindrucksvoll ist die Natur: 3000 Meter hohe Berge und ein Vulkan, der immer noch aktiv ist, tropischer Regenwald, bizarre Felsschluchten und Wasserfälle.

Anderer Ressourcentyp

Planet Schule, SWR

La Réunion

10.000 Kilometer von Paris entfernt, zwischen Madagaskar und Mauritius, ragt ein kleiner Teil Frankreichs aus dem Indischen Ozean: die tropische Vulkaninsel La Réunion, einst Sklavenkolonie, heute ein gleichberechtigtes Übersee-Departement mit 700.000 Einwohnern. Trotz rasanten Bevölkerungswachstums und hoher Arbeitslosigkeit entwickelte sich die Insel zum Schaufenster Frankreichs im Indischen Ozean - dank Milliarden-Subventionen aus Paris und Brüssel. Der Film porträtiert das Leben auf der Insel aus der Perspektive zweier junger Leute. Der achtzehnjährige Luciano studiert Tourismus und träumt von einer Karriere als Sänger. Er ist stolz auf seine réunionesische Herkunft, möchte auf der Insel bleiben und mithelfen, sie weiter zu entwickeln. Ganz anders denkt seine Freundin Emmanuelle. Sie ist 16, geht aufs Gymnasium, fühlt sich nach Europa hingezogen und träumt von einem Leben in Deutschland. Ihr ist die Insel zu klein.
Ausführliche Beschreibung:
Einzigartig ist das Völkergemisch auf La Réunion. Kreolen, Weiße und Schwarze, Inder, Chinesen und Madegassen leben auf Réunion friedlich zusammen. Auch die verschiedensten Religionen, Christen, Moslems, Hindus und Buddhisten, begegnen sich mit Respekt. Nicht weniger eindrucksvoll ist die Natur: 3000 Meter hohe Berge und ein Vulkan, der immer noch aktiv ist, tropischer Regenwald, bizarre Felsschluchten und Wasserfälle.

Anderer Ressourcentyp

Planet Schule, SWR

La Réunion

10.000 Kilometer von Paris entfernt, zwischen Madagaskar und Mauritius, ragt ein kleiner Teil Frankreichs aus dem Indischen Ozean: die tropische Vulkaninsel La Réunion, einst Sklavenkolonie, heute ein gleichberechtigtes Übersee-Departement mit 700.000 Einwohnern. Trotz rasanten Bevölkerungswachstums und hoher Arbeitslosigkeit entwickelte sich die Insel zum Schaufenster Frankreichs im Indischen Ozean - dank Milliarden-Subventionen aus Paris und Brüssel. Der Film porträtiert das Leben auf der Insel aus der Perspektive zweier junger Leute. Der achtzehnjährige Luciano studiert Tourismus und träumt von einer Karriere als Sänger. Er ist stolz auf seine réunionesische Herkunft, möchte auf der Insel bleiben und mithelfen, sie weiter zu entwickeln. Ganz anders denkt seine Freundin Emmanuelle. Sie ist 16, geht aufs Gymnasium, fühlt sich nach Europa hingezogen und träumt von einem Leben in Deutschland. Ihr ist die Insel zu klein.
Ausführliche Beschreibung:
Einzigartig ist das Völkergemisch auf La Réunion. Kreolen, Weiße und Schwarze, Inder, Chinesen und Madegassen leben auf Réunion friedlich zusammen. Auch die verschiedensten Religionen, Christen, Moslems, Hindus und Buddhisten, begegnen sich mit Respekt. Nicht weniger eindrucksvoll ist die Natur: 3000 Meter hohe Berge und ein Vulkan, der immer noch aktiv ist, tropischer Regenwald, bizarre Felsschluchten und Wasserfälle.

Anderer Ressourcentyp

BR - Bayerischer Rundfunk (München)

Frieden und Gewalt

Wichtige muslimische Intellektuelle wie der jüngst verstorbene Nasr Abu Zeyd beschäftigen sich mit historischen, sozialen und religiösen Aspekten des kontroversen Themas. In Wien klärt der Publizist Tarafa Baghajati Jugendliche mit Märtyrerambitionen darüber auf, dass sie den Koran nicht richtig interpretieren. In England weist der ehemalige Aktivist Maajid Nawaz darauf hin, dass jeder den Koran für seine Zwecke auslegt und benutzt, und Scheich Tahir-ul-Qadri stellt sich mit der Veröffentlichung einer 600-seitigen Fatwa dem islamischen Terrorismus entgegen. In Indonesien besucht das Filmteam junge Schülerinnen und Schüler eines religiösen Internats, dessen Leiter sich aus tiefstem Herzen dem indonesischen Prinzip der Toleranz und des gegenseitigen Respekts verpflichtet fühlt.
Ausführliche Beschreibung:
Sequenzen: Islam unter Generalverdacht (2:41 min): Seit den Terroranschlägen 2001 herrscht im Westen ein Klima der Angst und des Misstrauens gegenüber den Muslimen. Die muslimische Welt sieht sich ihrerseits ständigen Angriffen durch den Westen ausgesetzt. Machtpolitische Konflikte werden zum globalen Glaubenskrieg erhoben. Das falsche Bild vom Märtyrer (2:23 min): Der Publizist Tarafa Baghajati arbeitet als Gefängnisseelsorger mit muslimischen Straftätern, die aus religiösen Motiven den Weg der Gewalt wählen und wirkt den falschen Vorstellungen vom Märtyrertum entgegen. Islamische Persönlichkeiten gegen Extremismus (2:47 min): In der muslimischen Welt regt sich Widerstand gegen die Extremisten in den eigenen Reihen. Ein Religionsgelehrter betont, dass Terrorismus nicht mit dem Islam vereinbar sei, und ein ehemaliger Aktivist weist darauf hin, dass jede Interessensgruppe den Koran entsprechend der eigenen Ziele auslegt. Der Koran im historischen Zusammenhang (2:50 min): Mohammed war als Anführer einer neuen Religion einst der Verfolgung ausgesetzt und wehrte sich dagegen. Das spiegelt sich in entsprechenden Versen wider. Der Korangelehrte Nasr Abu Zaid interpretiert den Koran in seinem historischen Zusammenhang: Die Errichtung des arabischen Weltreichs geschah seinerzeit aus politischen und militärischen Motiven. Umgang mit religiös motivierter Gewalt in Indonesien (4:15 min): Auch der relativ friedliche Vielvölkerstaat Indonesien hat Probleme mit religiös motivierter Gewalt. Religiöse Internatsschulen engagieren sich gegen eine fundamentalistische Lesart des Islam und sehen den Islam als Energie für Frieden und Toleranz an.

Anderer Ressourcentyp

BR - Bayerischer Rundfunk (München)

Frieden und Gewalt

Wichtige muslimische Intellektuelle wie der jüngst verstorbene Nasr Abu Zeyd beschäftigen sich mit historischen, sozialen und religiösen Aspekten des kontroversen Themas. In Wien klärt der Publizist Tarafa Baghajati Jugendliche mit Märtyrerambitionen darüber auf, dass sie den Koran nicht richtig interpretieren. In England weist der ehemalige Aktivist Maajid Nawaz darauf hin, dass jeder den Koran für seine Zwecke auslegt und benutzt, und Scheich Tahir-ul-Qadri stellt sich mit der Veröffentlichung einer 600-seitigen Fatwa dem islamischen Terrorismus entgegen. In Indonesien besucht das Filmteam junge Schülerinnen und Schüler eines religiösen Internats, dessen Leiter sich aus tiefstem Herzen dem indonesischen Prinzip der Toleranz und des gegenseitigen Respekts verpflichtet fühlt.
Ausführliche Beschreibung:
Sequenzen: Islam unter Generalverdacht (2:41 min): Seit den Terroranschlägen 2001 herrscht im Westen ein Klima der Angst und des Misstrauens gegenüber den Muslimen. Die muslimische Welt sieht sich ihrerseits ständigen Angriffen durch den Westen ausgesetzt. Machtpolitische Konflikte werden zum globalen Glaubenskrieg erhoben. Das falsche Bild vom Märtyrer (2:23 min): Der Publizist Tarafa Baghajati arbeitet als Gefängnisseelsorger mit muslimischen Straftätern, die aus religiösen Motiven den Weg der Gewalt wählen und wirkt den falschen Vorstellungen vom Märtyrertum entgegen. Islamische Persönlichkeiten gegen Extremismus (2:47 min): In der muslimischen Welt regt sich Widerstand gegen die Extremisten in den eigenen Reihen. Ein Religionsgelehrter betont, dass Terrorismus nicht mit dem Islam vereinbar sei, und ein ehemaliger Aktivist weist darauf hin, dass jede Interessensgruppe den Koran entsprechend der eigenen Ziele auslegt. Der Koran im historischen Zusammenhang (2:50 min): Mohammed war als Anführer einer neuen Religion einst der Verfolgung ausgesetzt und wehrte sich dagegen. Das spiegelt sich in entsprechenden Versen wider. Der Korangelehrte Nasr Abu Zaid interpretiert den Koran in seinem historischen Zusammenhang: Die Errichtung des arabischen Weltreichs geschah seinerzeit aus politischen und militärischen Motiven. Umgang mit religiös motivierter Gewalt in Indonesien (4:15 min): Auch der relativ friedliche Vielvölkerstaat Indonesien hat Probleme mit religiös motivierter Gewalt. Religiöse Internatsschulen engagieren sich gegen eine fundamentalistische Lesart des Islam und sehen den Islam als Energie für Frieden und Toleranz an.