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Unterrichtsplanung

Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM), Seelhorststraße 18, 30175 Hannover, in Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium

Unterrichtseinheit: "Respekt oder nicht - Gangsta-Rap"

Viele Kinder und Jugendliche (nicht nur Jungen) lieben deutschsprachigen Gangsta-Rap. Einzelne Songs werden von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien als jugendgefähr¬dend eingeschätzt, aber trotzdem auf Schulhöfen per Handy und MP3-Player gehört und verbreitet. Die Texte sind nicht selten sexistisch, schwulen- oder lesbenfeindlich, gewalt- und drogenverherrlichend. Im Rahmen eines Unterrichtsvorhabens bietet es sich an, die Vorbilder als virtuelle Personen begreiflich zu machen, um so ihre Wirkung zu relativieren. Den Schüler/-innen soll verdeutlicht werden, dass das “Dissen” und “Battlen” im kulturellen Zusammenhang der Gangsta-Szene sicher seine Bedeutung hat oder als Kunstform zu respektieren ist. Das Imitieren hingegen ist vor dem Hintergrund der eigenen Biografie in den meisten Fällen wenig überzeugend und kann in der Alltagskommunikation als verbal attackierend empfunden werden, weshalb es dort nicht angebracht ist.

Arbeitsblatt, Text, Video

Planet Schule, SWR

Immer cool bleiben! Respekt im Internet

Elli ist auf dem Skaterplatz unterwegs. Die Skater machen waghalsige Kunststücke und fordern sich gegenseitig heraus. Elli beobachtet, wie die Skaterin Betty über ihren Konkurrenten Philipp lacht. Am nächsten Tag sollen die beiden gegeneinander antreten. Aber Philipp schreibt abends im Skaterforum, er habe sich bei einem Sturz verletzt. Er postet dazu ein Bild, das zeigt, wie ihn jemand von seinem Skateboard tritt. Elli ist sich sicher, dass Betty hinter dem Angriff steckt und verbreitet das Gerücht sofort im Internet. Die Empörung im Chat ist groß, ein richtiger Shitstorm bricht über Betty herein. Die Computermaus Cosmo aber recherchiert, was wirklich passiert ist. Alles ist ganz anders, als es den Anschein hat. Elli schämt sich und entschuldigt sich bei Betty. Gemeinsam beweisen sie Bettys Unschuld. Mit Cosmos Hilfe lernen nun alle, wie man sich im Netz richtig benimmt.

Bild, Text

Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest

Handysektor: Handysektor: und redest selber von Respekt und Würde?

Handys spielen bei Raubdelikten, Mobbing oder der Verletzung von Persönlichkeitsrechten eine immer größere Rolle. Der Flyer versucht, Jugendliche direkt und gezielt zu diesen Themen anzusprechen und bietet Pädagog(inn)en im schulischen und außerschulischen Kontext die Möglichkeit, Probleme der Handynutzung aufzugreifen und mit Jugendlichen zu thematisieren.

Unterrichtsplanung

Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM), Seelhorststraße 18, 30175 Hannover, in Kooperation mit dem Niedersächsischen Kultusministerium

Unterrichtseinheit: "Cybermobbing - Stress und Ärger in sozialen Netzwerken"

In sozialen Netzwerken eskalieren Diskussionen zwischen Schüler/-innen unter Umständen mit weitreichenden Folgen für den Schulalltag. Hierbei ist häufig von Cybermobbing die Rede. Auch wenn bei genauem Hinsehen ursprünglich nicht die Absicht bestand, jemanden zu “mobben”, gibt es Verhaltensweisen, die in ihrer Wirkung verletzend sein können. Darüber hinaus ist festzustellen, dass viele Schüler/-innen den Begriff “Mobbing” sehr inflationär verwenden und gewöhnlichen Streit vorschnell als Mobbing bezeichnen. Die Jugendlichen sollen sich in dieser Unterrichtseinheit insbesondere mit Grenzsituationen zwischen unbedachtem und gezieltem, boshaftem Bloßstellen auseinandersetzen und so die Tragweite eines solchen Handels im Internet begreifen. Im Zentrum steht eine produktionsorientiert angelegte Auseinandersetzung mit einem Fallbeispiel, bei dem die Schüler/-innen erarbeiten, wie sich Internet-Nutzer in (subjektiv empfundenen) Mobbing-Fällen verhalten können und welche Rolle die Klassengemeinschaft dabei spielen kann.