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Arbeitsblatt, Unterrichtsplanung, Video

Planet Schule, SWR

Natur-Nah: Welt der Winzlinge - Zecken - Zecken

Sie lauern versteckt in Wäldern, Parks und Gärten und warten oft monatelang auf ein Opfer, dem sie Blut abzapfen können: Der halbstündige Film eignet sich zum Einsatz im Biologieunterricht der Sekundarstufen 1 und 2. Er ist Teil der Reihe "Natur nah", in der übriggebliebene naturnahe Biotope vorgestellt werden. Der Wissenspool liefert begleitende Arbeitsmaterialien und Unterrichtsvorschläge zum Einsatz der Filme. Zecken haben einen denkbar schlechten Ruf, weil sie beim Saugen auch Viren und Bakterien übertragen, die gefährliche Krankheiten verursachen können. Der Film stellt die erstaunliche Lebensweise der Winzlinge vor und zeigt, wie man sich vor Zecken schützen kann.

Arbeitsblatt

Siemens Stiftung

;: C6 Haut und Hygiene (SFU-Arbeitsblatt 1)

SFU-Arbeitsblatt:
Zur gleichnamigen Experimentieranleitung für Schülerinnen und Schüler. Methoden-Werkzeug: Bildsequenz nach Josef Leisen und Heinz Klippert.


Hinweis: Dieses Arbeitsblatt wurde speziell für den sprachsensiblen Fachunterricht (SFU) entwickelt. Es verwendet das Methoden-Werkzeug Bildsequenz nach Josef Leisen und Heinz Klippert. Die Bildsequenz dient dazu, das richtige Erfassen und Wiedergeben der zeitlichen und logischen Reihenfolge von Ereignissen zu trainieren. Sprachschwache Schülerinnen und Schüler erhalten Unterstützung beim Verstehen und Trainieren der Fachsprache. Sie arbeiten mit dem Fachvokabular und werden so befähigt, fachlich zu kommunizieren.

Anderer Ressourcentyp

Siemens Stiftung

;: C6 Haut und Hygiene (SFU-Arbeitsblatt 1 Lösung)

Lösungsblatt:
Zum gleichnamigen SFU-Arbeitsblatt.

Nähere Informationen finden Sie beim zugehörigen SFU-Arbeitsblatt "C6 Haut und Hygiene (SFU-Arbeitsblatt 1)", das auf dem Medienportal der Siemens Stiftung vorhanden ist.

Anderer Ressourcentyp

Logo EDMOND NRW

hr - Wissen und mehr (Frankfurt/Main)

Schatten des Todes - Die Geschichte der Seuchen: Entdeckung der Bakterien - Tetanus und Tuberkulose

Der Tetanuserreger war als "Geißel der Schlachtfelder" gefürchtet. Auch heute noch fallen sehr viele Menschen dem Erreger zum Opfer. Schätzungen zufolge sterben alleine in Indien jährlich über 1 Mill. Menschen am Wundstarrkrampf. Mangelnde Hygiene sowie fehlendes Wissen über physiologische Zusammenhänge sorgten bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts auch bei Geburten für häufig tödlich verlaufende Komplikationen (Kindbettfieber). Zu den wegbereitenden Pionieren der Desinfektion zählt der britische Mediziner Joseph Lister (1827-1912), dem es durch den Einsatz von Karbolsäurelösungen gelingt, Keime auf Verbänden abzutöten. Louis Pasteur (1822-1895) kann beweisen, dass jede Infektionserkrankung durch einen spezifischen Erreger ausgelöst wird. Trotz zahlreicher Rückschläge gelingt es Robert Koch 1882, das Tuberkulosebakterium eindeutig nachzuweisen. Und mit der Entdeckung des Penicillins durch den Schotten Alexander Fleming (1881-1955) scheinen die Infektionskrankheiten endgültig überwunden. Doch seit den 1960er Jahren zeichnet sich eine bedrohliche Entwicklung ab: Viele Keime sind mittlerweile resistent und sogar multiresistent geworden. Der jahrzehntelange Missbrauch von Antibiotika, ihr Dauereinsatz und die Überdosierung machen die in der Medizin unverzichtbaren Helfer gegen Krankheitserreger und Wundinfektionen unwirksam.
Ausführliche Beschreibung:
Im 19. Jahrhundert sind die Krankensäle erfüllt mit entsetzlichem Gestank, hervorgerufen durch die Wundeiterung. Doch damit hatte man sich längst abgefunden, der Gestank galt als "guter chirurgischer Geruch", der Eiter als "löblicher Eiter". Eine an und für sich gelungene Operation endet in jedem zweiten Fall tödlich. In besonders schlechten Zeiten überlebt nur jeder zehnte Operierte. Rund zehn Prozent der Wöchnerinnen sterben nach der Entbindung am Kindbettfieber. Ignaz Philipp Semmelweis geht als “Retter der Mütter" in die Medizingeschichte ein. Er führt gegen den Widerstand von Kollegen und Studenten die Pflicht zum Händewaschen mit Chlorkalklösung ein und kann damit die Sterblichkeit drastisch reduzieren. Im Jahr 1865 legt der Chirurg Joseph Lister seinen ersten antiseptischen Verband auf die Wunde einer offenen Fraktur. Er führt das systematische aseptische Arbeiten im Krankenhaus ein: Der faulige Gestank in den Krankenhäusern wird ersetzt durch den scharfen Geruch von Desinfektionsmitteln. Doch trotz aller Bemühungen sind Wundinfektionen auch heute nicht besiegt. In Deutschland infizieren sich pro Jahr 500.000 Menschen mit multiresistenten Bakterien. Jedes Jahr sterben zwischen 10.000 und 15.000 Menschen, weil sie sich im Krankenhaus eine schwere Infektion zugezogen haben. 1882 kann Robert Koch den Erreger der Tuberkulose isolieren. Damit hat er erstmals wissenschaftlich korrekt bewiesen, dass ein Mikroorganismus eine Infektionskrankheit beim Menschen auslösen kann. Nach Kochs Vorarbeit geht es den Bakterien immer mehr an den Kragen: 1909 entwickelt Paul Ehrlich mit Salvarsan gegen die Syphilis das erste chemisch hergestellte wirksame Medikament. 1935 entdeckt Gerhard Domagk die antibakterielle Wirkung von Sulfonamid und bereits im September 1928 entdeckt Alexander Fleming durch Zufall das Penicillin. Doch erst die Anstrengungen der Alliierten im Zweiten Weltkrieg verhelfen der Penicillin-Herstellung im großen Maßstab zum Durchbruch. 1944 wird das erste Antibiotikum gegen die Tuberkulose entdeckt. Schon bald sind Antibiotika, dank industrieller Fertigung, für jedermann erhältlich - zumindest in den Industrieländern. Das erste Mal in der Geschichte der Menschheit scheint ein Allheilmittel gegen Infektionskrankheiten gefunden. Doch die Resistenzbildung sollte dieser Hoffnung bald einen Strich durch die Rechnung machen. Immer mehr Krankheitskeime haben Stämme entwickelt, gegen die keine Antibiotika mehr wirken.