Suchergebnis für: Landeszentrale für politische Bildung NRW Zeige Treffer 1 - 3 von 3

Video

Logo creative commons

Landeszentrale für politische Bildung NRW

E-Demokratie

E-Demokratie - das sind neue Formen der Bürgerbeteiligung über das Internet. Das sind neue Möglichkeiten der Einmischung und zur Gestaltung von Demokratie! Etwa so: Über einen kommunalen Haushalt per Mausklick beraten. Mit E-Petitionen Politik aufmerksam machen und Gesetze auf den Weg bringen. Abgeordnete online auf die Einhaltung ihrer Wahlversprechen überprüfen. Nur einige der Möglichkeiten, wie man das Internet für demokratische Prozesse nutzen kann. Ausgewählte Expertinnen und Experten mit Praxiserfahrung in verschiedenen Feldern der E-Demokratie nehmen in diesem Video-Podcast Stellung.

Text, Video

Landeszentrale für politische Bildung NRW

Fernsehgrüße von West nach Ost

1986, drei Jahre vor dem Mauerfall: die "Fernsehpostkarte" erblickt kurz, aber heftig das Licht der Welt. 18 aus der DDR ausgereiste Frauen, Männer, Paare und Familien schickten kurze Grüße in den Osten - per TV über die Mauer hinweg. Die am Stück gesendeten Postkarten - ein "Kleines Fernsehspiel" im ZDF - bestechen durch ihre Originalität und Vielfalt. Nur drei Beispiele: Nina Hagen grüßt die Bonzen in Wandlitz, der Friedensaktivist Roland Jahn vergleicht Knasterfahrungen in Ost und West, Ingrid P. schildert ihre abenteuerliche Ausreise. In der ZEIT schrieb Martin Ahrends am 24.10.1986: “Den DDR-deutschen Betrachtern wird 'Westfernsehen verkehrt’ geboten; die Mattscheibe ist mit einem Mal nicht mehr das Schlüsselloch zur lockenden Fremde, sie sehen ihresgleichen sehnsüchtig herüberwinken, jemand stößt sein Glas gegen diese Scheibe, jemand setzt einen Kuß darauf, große Augen und Münder, wie im Aquarium: 'Det Anfassen fehlt!' Wie fern die Welt hinter der Scheibe ist, wird wohl erst bemerkbar, wenn die Nächsten drüben sind, wenn die Scheibe trennt, statt zu verbinden."

Video

Landeszentrale für politische Bildung NRW

Das Ende eines Staates

"Das Ende eines Staates" ist ein zeitgenössisches Dokument zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten im Jahre 1990 - aus klar definierter, ostdeutscher Perspektive. Es ist ein unmittelbarer, manchmal emotionaler, oft verunsicherter Blick auf die Ereignisse, die zum Mauerfall und schließlich zum Ende der DDR führten. Es zeigt die Sicht von DDR-Bürgerinnen und -Bürgern, von DDR-Filmemacherinnen und -Filmemachern auf die Dinge und bietet deshalb auch keinen ausgewogenen, distanzierten Blick auf die Geschehnisse. Besonders deutlich wird das am Ende des Films: Er endet mit skeptischen Statements, die nicht Euphorie, sondern Angst und eine gewisse Unzufriedenheit mit den rasanten Entwicklungen zeigen. Was wird die Wiedervereinigung bringen? Oder wie es im Schlusstitel - anknüpfend an Shakespeares Drama - fragend heißt: "All's well that ends well?" - Ende gut - alles gut?