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Text, Website

Vision Kino gGmbH

Beltracchi - Die Kunst der Fälschung

Über Jahrzehnte spürte Wolfgang Beltracchi in den Werkverzeichnissen bekannter Maler Lücken auf und füllte sie raffiniert mit 'nachempfundenen' Werken, um die so entstandenen Fälschungen gemeinsam mit seiner Frau und anderen als 'Originale' aus fingierten Sammlungen in den millionenschweren Kunstmarkt einzuschleusen. 2008 flog Beltracchi wegen einer Nachlässigkeit bei der Fälschung eines Campendonk-Bildes auf; das Paar wurde wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs verhaftet und 2011 zu sechs bzw. vier Jahren Haft im offenen Vollzug verurteilt. Der Film porträtiert den schillernden Male...

Arbeitsblatt, Bild, Text, Unterrichtsplanung, Video

Bundeszentrale für politische Bildung, Kinofenster.de

Dossier: Rechtsterrorismus im deutschen Film

Die Aufdeckung der NSU-Mordserie hat in Kino und Fernsehen zu einer verstärkten Auseinandersetzung mit dem Rechtsterrorismus in Deutschland geführt. 2011 wurde bekannt, dass die rechtsextreme Gruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) zehn Morde und mehrere Bombenanschläge verüben konnte. Die Straftaten sind bis heute nicht restlos aufgeklärt. Über das Versagen der Sicherheitsbehörden und das Leid der Opfer und ihrer Angehörigen entstanden seitdem mehrere Spiel- und Dokumentarfilme. Ein zeitgenössisches Beispiel ist Fatih Akins Drama "Aus dem Nichts". Wie das Thema Rechtsterrorismus im deutschen Film aufgearbeitet wird, untersucht kinofenster.de anhand von Filmbesprechungen, Hintergründen und einem Interview. Zu den Filmen gibt es Unterrichtsmaterial für die Oberstufe.

Arbeitsblatt, Unterrichtsplanung

Vision Kino gGmbH

Wildes Herz

Indem die Regisseure ihren Dokumentarfilm um den polarisierenden Frontsänger "Monchi" herum aufbauen, schaffen sie ein filmisches Dokument, das musikkünstlerische, subkulturelle und gesellschaftspolitische Perspektiven miteinander verbindet. Die zentralen Themen des Films lassen sich dabei besonders gut fächerübergreifend betrachten: An Fragen nach politischem Extremismus oder Diskussionen um Form, Sinn und Maß von gewaltbetontem Aktivismus schließen sich Betrachtungen zur Meinungs- und künstlerischen Freiheit oder zu Möglichkeiten der Teilhabe an gelebter Demokratie an. Auch die Entwicklung der Figur "Monchis" kann genauer erarbeitet werden. Die kritische Auseinander-setzung mit Form und Aufbau des Films sollte dabei jedoch nicht zur kurz kommen. Zudem ermöglicht eine genauere Betrachtung der Liedtexte eine offene Diskussion über deren Grad an Subversion und wirft Fragen nach dem "Wie wollen wir leben?" auf.

Arbeitsblatt, Unterrichtsplanung

Vision Kino

Bauer unser

Im Film werden ökonomisch und ökologisch sinnvollere Methoden der Landwirtschaft gezeigt - wie können sie durch jeden einzelnen unterstützt werden, damit sie nicht völlig verschwinden? In welcher Verantwortung stehen regionale Betriebe in der globalen Nahrungskette?

Arbeitsblatt, Unterrichtsplanung

Vision Kino

Guardians of the Earth - Als wir entschieden die Erde zu retten

In seinem informativen und aufrüttelnden Dokumentarfilm gewährt Filip Antoni Malinowski einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der 2015 in Paris abgehaltenen UN-Klimakonferenz, die nach zähen, verlängerten Verhandlungen ein historisches Abkommen hervorbrachte. Sehr deutlich wird dabei, dass einem globalen, nachhaltigen Umweltschutz handfeste nationale Wirtschaftsinteressen entgegenstehen, von denen viele reiche Industriestaaten nur widerwillig abrücken.

Text, Video

Planet Schule, SWR

Zurück in die Steinzeit: Kinderalltag

"Ich will zurück in die heutige Zeit", jammert der kleine Taliesin im Steinzeitdorf. In der Tat, die Steinzeit zeigt sich, gleich nach Beginn der Zeitreise, von ihrer härtesten Seite. Es gießt wie aus Kübeln, der Boden weicht auf, das Essen ist karg und Taliesin ist übel. Alle Kinder müssen hart mitarbeiten. Die 15 minütige Sendung ist Teil der Reihe "Zurück in die Steinzeit", in der Familien das steinzeitliche Leben ausprobieren. Die Dokumentation ist in verschiedenen Klassenstufen methodisch vielseitig einsetzbar und sehr gut für die Projektarbeit geeignet.
Ausführliche Beschreibung:
Ronja, Till, Taliesin und die drei anderen Kinder sind gespannt. Mit Regenmänteln aus Wildschweinfell erkunden sie das Dorf. Gar nicht so schlecht hier. Bäume zum Klettern, ein Fußball aus Moos und ein See mit einem Floß. Aber sehr schnell wird klar: Steinzeitleben bedeutet harte Arbeit. Alle müssen mit anpacken. Auch die Kinder. Endlich wird das Wetter besser. Nun flutscht auch der Alltag. Ziegen hüten, Pilze sammeln und fischen sind Aufgaben der Kinder. Steinzeitarbeit kann auch viel Spaß machen. Und für Erkundungsfahrten auf dem See, schwimmen, singen, Ritterkämpfe im Wald und Frösche fangen, bleibt trotzdem noch genug Zeit. "Die Steinzeit, das war so schön. Ich würde gerne noch einmal zurück", sagt Ronja am Ende des Steinzeitsommers.

Arbeitsblatt, Video

Planet Schule, SWR

Japan: Die Kinder von Fukushima

In den Schulen von Minamisoma, 30 km vom havarierten Atomkraftwerk entfernt, wurden Kinder aufgenommen, die aus der strengen 20-km-Sperrzone evakuiert worden waren. Auch hier sind sie noch einer gefährlichen Strahlenbelastung ausgesetzt. Ihr Leben hat sich völlig verändert. Ihr Alltag wurde auf den Kopf gestellt, ihr Familienleben zerstört. Der Film zeigt wie die Katastrophe die Sicht der Kinder auf die Welt verändert hat.. Planet Schule zeigt in einer Filmreihe, wie es den Menschen ein Jahr nach dem Tsunami 2011 geht und beleuchtet die Zusammenhänge. Während die Fernsehsendungen vor allem einen emotionalen Zugang zu dem Land, den Ereignissen, den Menschen und ihren Schicksalen bieten, vertiefen Texte, Grafiken, Karten sowie zusätzliche Videos und Audios die einzelnen Themen.

Text, Video

Planet Schule, SWR

Japan: Die Kinder des Tsunami

Der Film rekonstruiert die dramatischen Ereignisse des Tsunamis aus der Sicht der Grundschulkinder, die ihn überlebt haben, aber auch aus der Sicht der Familien, deren Kinder ums Leben kamen. Die Schüler der Okawa-Grundschule wurden nach dem Erdbeben auf dem Hof versammelt, während die Lehrer berieten, ob sie sie zu einem höher gelegenen Ort führen sollten. Die Entscheidung dauerte zu lange, und die Tsunamiwelle verschlang 74 Kinder, die noch nicht von ihren Eltern abgeholt waren. Planet Schule zeigt in einer Filmreihe, wie es den Menschen ein Jahr nach dem Unglück geht und beleuchtet die Zusammenhänge. Während die Fernsehsendungen vor allem einen emotionalen Zugang zu dem Land, den Ereignissen, den Menschen und ihren Schicksalen bieten, vertiefen Texte, Grafiken, Karten sowie zusätzliche Videos und Audios die einzelnen Themen.

Arbeitsblatt, Text, Video

Planet Schule, SWR

Heinrich Böll

Wo verbrachte Heinrich Böll seine Kindheit? Was ist für Friedrich Dürrenmatt Humor? Auf welchen Umwegen wurde Max Frisch Schriftsteller? Und warum hat Michael Ende eine Schauspielausbildung gemacht? Diese und viele andere Fragen beantworten die Autoren selbst und lassen dabei viel von ihrer Persönlichkeit erkennen. Die Originaltöne sind Schätze aus den Fernseharchiven. Sie wurden zusammengestellt um Schülern einen Eindruck von den Schriftstellern geben, deren Werke sie studieren. In Ausschnitten aus Fernsehinterviews, die zwischen 1967 und 1979 aufgezeichnet wurden, legt Heinrich Böll dar, warum er Respekt vor den Menschen hat, nicht aber vor den Hierarchien der bürgerlichen Gesellschaft. Er nimmt Stellung zum Umgang der Deutschen mit ihrer Vergangenheit und zur Politik nach dem Zweiten Weltkrieg, und er erklärt, was die katholische Kirche für ihn bedeutet und was ihn an ihr stört.
Ausführliche Beschreibung:
Szenenüberblick: Biografie (1:20 min): Heinrich Bölls Leben ist durch zwei Weltkriege, den Nationalsozialismus und die Nachkriegszeit geprägt. Böll setzte sich kritisch mit der Politik und der Gesellschaft seiner Zeit auseinander und war als Linksintellektueller seinerseits der öffentlichen Kritik ausgesetzt. Bölls Verhältnis zur Obrigkeit (1:02 min): Heinrich Böll äußert sich dazu, dass er Respekt vor den Menschen hat, nicht aber vor den Hierarchien der bürgerlichen Gesellschaft. Jugendjahre und Erziehung (3:51 min): Böll verbrachte seine Kindheit in Köln in einem Milieu, das traditionell jede Obrigkeit ablehnte. Als eines von sechs Kindern erlebte er in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg die wirtschaftliche Not am eigenen Leib. Zeit des Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg (2:21 min): Der Faschismus war ein permanenter Schrecken für Heinrich Böll. Er wirft den Deutschen vor, dass sie die Vergangenheit verdrängen: die Judenverfolgung, die Millionen Toten im Zweiten Weltkrieg, die Niederlage und die Teilung Deutschlands. Die Politik nach dem Zweiten Weltkrieg (0:58 min): Heinrich Böll nimmt Stellung zur Wiederbewaffnung und zum Umgang mit Kriegsverbrechern. Heinrich Böll über sein "Deutsch-Sein" (1:44 min): "Deutsch" fühlt sich Böll zunächst durch die Sprache. Was die Staatsangehörigkeit betrifft, so kann er sich mit seinem Deutsch-Sein identifizieren, seit er weiß, dass er damit zu einer verachteten Mehrheit gehört. Bölls Verhältnis zur Kirche (3:02 min): Heinrich Böll braucht die religiösen Inhalte und Rituale, lehnt aber die katholische Kirche als Institution ab. Er wirft der Kirche vor, dass sie sich mit wesentlichen Themen nicht auseinandersetzt.