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Geographische Kommission für Westfalen

Römisch-germanische Bleiwirtschaft in Westfalen

Am Südrand der Westfälischen Bucht liegen zwei natürliche Rohstoffvorkommen (Solequellen und Bleiglanz) nur etwa 25 km auseinander, die in der Wirtschaftsgeschichte schon in der Römischen Kaiserzeit in einen technologischen Verbund eintraten. Im Zuge von Grabungen im Zeitraum 2000-2005 konnten erstmals im Hellweggebiet Bleibarren und Bleigussabfälle des 1. Jh.s n. Chr. geborgen werden. Aufgrund der Funde und einer Kartierung der historischen Bergbauplätze durch den "Arbeitskreis Bergbau im Sauerland" konnte eine unmittelbare Nähe des alten Bleiabbaus zu den Barrenfundorten hergestellt werden. Dieser Beitrag beschreibt die Umkehrung der Handelswege vom früher vermuteten Importhandel zur autochthonen Montanaktivitäten. Zusätzlich gibt es Hinweise auf weiterführende Literatur.


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