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Geographische Kommission für Westfalen

Landwehren im Schnittpunkt von Geschichte, Archäologie und Naturkunde

Bei Landwehren handelt es sich um ein System aus Gräben und mit dornigen Sträuchern bepflanzten Wällen, die im Wesentlichen aus zwei Gründen errichtet wurde. Einerseits war die Landwehr als erste Barriere für heranrückende Feinde gedacht, andererseits auch als Begrenzung der Weideflächen und zum Schutz vor Viehdiebstahl. Besondere Abwehrfunktion kam dabei dem auf den Wällen angepflanzten Buschwerk zu, das aus Eiche, Buche, Hainbuche, Haselnuss, weiterhin Schlehe, Weiß- und Schwarzdorn sowie Brombeere u.a. bestand. Dieser Beitrag gibt einen historischen Abriss zur Entstehung von Landwehren in Westfalen, insbesondere zum Landwehrbau im Oberstift Münster. Er beschreibt die Bedeutung von Landwehren als Holzreservoirs in der Neuzeit. Zusätzlich gibt es Hinweise auf weiterführende Literatur.


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