Unterrichtsplanung

Land Baden-Württemberg

"La chasse au dahu" - Franzosen jagen Fabelwesen

Der "dahu" (Dahutus montanus), halb Ziege, halb Fuchs, hat auf der einen Seite kürzere Beine und bewegt sich daher leichter an Berghängen... aber nur in einer Richtung! Die Jagd auf ihn ist ein ebenso aufregendes wie bisher vergebliches Unterfangen. Er genießt in Frankreich den gleichen Kultstatus wie ähnliche Wesen in Deutschland, z.B. Wolpertinger oder auch der legendäre Yeti. Die Übungen laden dazu ein, mehr über die Lebensbedingungen des "dahu" herauszufinden.

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Association deci-dela et Tralalere

Conte-moi: des contes d'Haiti (B2-C1)

Hier lassen sich haitianische Märchen hören und lesen.

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Lernalter

10-18

Schlüsselwörter

Contes Haiti Märchen

Sprachen

Französisch

Urheberrecht

Keine Angabe

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Evolution of life

Evolution of life - Koevolution

Organismen leben nicht isoliert in einer abiotischen Welt, sondern sie interagieren auf vielfältige Weise mit ihren Artgenossen und mit artfremden Lebewesen. Häufig erzeugen diese Interaktionen wechselseitige Selektionsdrücke auf die beteiligten Organismen. Wenn durch solche Interaktionen - beispielsweise zwischen einer Art A und einer Art B - Art A einen Selektionsdruck auf Art B ausübt, sich die Organismen der Art B dadurch evolutiv verändern und ihrerseits wiederum einen Selektionsdruck auf Art A ausüben, spricht man von Coevolution. Eines der bekanntesten Beispiele für das Ergebnis solcher coevolutionären Prozesse zeigt sich in der beeindruckenden Vielfalt von Blütenpflanzen und ihren spezifischen Bestäubern. Bei der wechselseitigen Anpassung von Blüten und Bestäubern handelt es sich um einen mutualistischen Coevolutionsprozess; das Ergebnis ist häufig eine Symbiose zwischen den beteiligten Arten. Demgegenüber sind Beziehungen zwischen Parasit und Wirt oder zwischen Räuber und Beute Beispiele für antagonistische Coevolution. Diese Form der Coevolution kann in einem sogenannten “evolutionären Wettrüsten” gipfeln, bei dem die eine Seite fortlaufend ihre Verteidigungs- oder Ausweichmöglichkeiten verbessert, während die andere gleichzeitig genötigt ist, effizientere Infektionswege oder Jagdmethoden zu entwickeln. Durch die vielfältigen Interaktionen wird somit der evolutionäre Wandel kontinuierlich vorangetrieben.

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Evolution of life

Evolution of life - Evolution im Zeitraffer

Mit Evolution verbinden die meisten Menschen lang andauernde Prozesse, die nicht direkt zu beobachten sind. Moderne Untersuchungsmethoden und Experimente haben jedoch gezeigt, dass sich insbesondere Mikroorganismen eignen, um “Evolution in Echtzeit” zu beobachten und innerhalb von Monaten oder sogar Wochen Evolutionsmechanismen zu untersuchen. Hohe Vermehrungsraten kombiniert mit kurzen Generationszeiten bedingen, dass bei Bakterien und Viren in kürzester Zeit hunderte bis tausende von Generationen für einen direkten Vergleich der Genome und der phänotypischen Eigenschaften zur Verfügung stehen. Durch die kurzen Generationszeiten wird der Wandel dieser Organismen durch Mutation, Rekombination und Selektion schnell sichtbar, insbesondere, wenn neue Krankheitserreger, wie z.B. Grippeviren entstehen, Bakterien plötzlich gegen Antibiotika resistent werden oder auch antivirale Medikamente wirkungslos werden. Lückenlos dokumentierte Abstammungslinien ermöglichen die Untersuchung und das Verständnis der Dynamik der Evolution und der genetischen Basis von Anpassung.

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Evolution of life

Evolution of life - Darwin

Der Wechsel von einem statisch-typologischen zu einem dynamisch-evolutionären Weltbild stellt zweifellos einen der größten Paradigmenwechsel der Menschheitsgeschichte dar. Ausgelöst wurde dieser Wandel durch das Erscheinen von Charles Darwins Werk ‚On the Origin of Species‘ im Jahr 1859, in welchem er seine Ideen zur Evolution der Lebewesen darlegte. Die Entstehung von Anpassungen als Folge natürlicher Selektion und das Prinzip der gemeinsamen Abstammung bilden bis heute das Rückgrat der modernen Evolutionstheorie. Ungelöst blieb für Darwin jedoch Zeit seines Lebens die Frage nach den Ursachen der Entstehung und Aufrechterhaltung vererbbarer Varianz zwischen den Individuen einer Art, eine wesentlichen Voraussetzung für die Wirksamkeit natürlicher Selektion. Erst nach Darwins Tod lieferte die Entdeckung der genetischen Grundlagen der Vererbung und der Varianz erzeugenden Evolutionsfaktoren Mutation und Rekombination eine schlüssige Erklärung. Diese und viele weitere Entdeckungen ergänzten und erweiterten die Evolutionstheorie im Verlauf der letzten 150 Jahre und auch heute noch tragen regelmäßig neue Erkenntnisse zu ihrer Weiterentwicklung und Präzisierung bei.

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Evolution of life

Evolution of life - Ursprung des Lebens

Die Frage nach dem Ursprung des Lebens beschäftigt Naturwissenschaftler und Philosophen seit Jahrtausenden. Vor allem im abendländischen Kulturkreis galt lange ein göttlicher Schöpfungsakt, wie im Alten Testament beschrieben, als einzig denkbare Antwort. Darwins Evolutionstheorie stellte die Wissenschaftler auch in diesem Kontext vor eine neue, schwierige Aufgabe, mussten sie doch nun erklären, wie aus toter Materie Leben hervorgehen kann. Der Zeitpunkt der Entstehung von Leben auf der Erde kann heute auf den Zeitraum von 3,6 bis 4 Milliarden Jahren vor unserer Zeit eingegrenzt werden. Einigkeit besteht unter Wissenschaftlern auch darin, dass für Leben, wie wir es kennen, neben flüssigem Wasser vor allem die Elemente Kohlenstoff, Stickstoff, Phosphor und Schwefel eine zentrale Rolle spielen. Wie aus diesen Elementen und ihren Verbindungen die ersten lebendigen Zellen entstanden sind, ist jedoch auch heute noch Gegenstand einer lebhaften Diskussion. Die Oparin-Haldane Theorie von der “Ursuppe”, die Theorie über hydrothermale Quellen als Zentren für die Entstehung des Lebens und die Theorie der RNA-Welt sind nur eine Auswahl wichtiger Meilensteine in dieser Diskussion über den Ursprung des Lebens…

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Evolution of life

Evolution of life - Vom Menschen verursachte Evolution

Der Mensch beeinflusst seine Umwelt auf vielfältige Art und Weise. Durch unser Handeln verändern wir Lebensräume und ganze Ökosysteme, das Klima und die Zusammensetzung von Lebensgemeinschaften. Dabei erzeugen wir - beabsichtigt wie bei der gezielten Züchtung und der Genmanipulation, zumeist jedoch unbeabsichtigt wie beispielsweise im Fall des Klimawandels - ständig neue Selektionsdrücke auf die Lebewesen unseres Planeten. Die dadurch hervorgerufenen evolutiven Folgen unseres Handelns sind oft gravierend und schwer vorhersehbar. Der übermäßige Einsatz von Antibiotika und Pestiziden bewirkt Resistenzen bei den zu bekämpfenden Organismen; gezielte Jagd führt zu Änderungen in Körperbau und Verhalten der bejagten Tiere. Die Ausrottung von Arten und die weltweite Verschleppung von Organismen bewirken ständige Veränderungen lokaler Lebensgemeinschaften, deren ökologische und evolutive Folgen bislang nicht vollständig zu überblicken sind. Da es heute vermutlich kaum noch Lebewesen auf der Erde gibt, die nicht in irgendeiner Art und Weise durch den Menschen beeinflusst werden, ist es ein wichtiges Anliegen, dass wir uns der Folgen unseres Tuns und der daraus erwachsenden Verantwortung bewusst werden.

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Evolution of life

Evolution of life - Die Erde verändert ihre Gestalt

Die Erde ist ein aktiver Planet. Diese Aktivität macht sich auf zwei spektakuläre Weisen bemerkbar : Erdbeben und Vulkane. Diese sind jedoch nicht zufällig über der Erde verteilt, sondern in klar umschriebenen Gebieten mit deutlich definierten Bewegungen. Die Theorie der Plattentektonik ermöglicht auch, die wissenschaftlichen Rätsel rund um die Vorkommen an Fossilien zu erklären. Wenn Sie dieses Thema fesselt, kommen Sie mit auf Entdeckungsreise zu den Geheimnissen rund um die Veränderungen der Erdoberfläche!

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Evolution of life

Evolution of life - Wasser in allen Aggregatzuständen

Unsere Erde ist ein ganz besonderer Planet im Sonnensystem, weil er der einzige ist, auf dessen Oberfläche sich flüssiges Wasser befindet. Es besteht Grund zur Annahme, dass die Existenz von flüssigem Wasser eine notwendige Voraussetzung für das Entstehen von Leben ist. Die Existenz von flüssigem Wasser hängt nicht nur von der Sonnenenergie, die auf unseren Planeten trifft und damit von der Entfernung zur Sonne ab, sondern auch von der Existenz einer Atmosphäre und dem damit verbundenen Treibhauseffekt. Die Temperatur- und Druckunterschiede auf der Oberfläche unseres Planeten erklären die Existenz von flüssigem, aber auch festem und gasförmigem Wasser. Durch Ausprobieren in der Simulation erhalten Sie Antworten auf diese Fragen!