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Arbeitsblatt, Text

Germanwatch e.V.

Arbeitsblätter: Die Große Transformation - Was soll wachsen und was nicht?

Das Diktat des immerwährenden Wirtschaftswachstums hat die Tragfähigkeit des Planeten weit überschritten. Trotz offensichtlichen Folgen wie Klimawandel, zur Neige gehenden Ressourcen und großer sozialer Ungleichheit halten die meisten in Wirtschaft und Politik unbeirrbar am Paradigma des Wirtschaftswachstums fest. Die vorliegenden Arbeitsblätter eigenen sich für den Einstieg in diese Debatte, behandeln verschiedene Facetten des Themas und widmen sich der Frage: Wie kann eine Welt aussehen, in der alle Menschen innerhalb der ökologischen Grenzen der Erde gut leben können?

Anderer Ressourcentyp, Karte, Text

Geographische Kommission für Westfalen

Millionäre in Westfalen

In der Statistik spricht man von Millionären, wenn sie als Einzelperson oder als gemeinsam veranlagtes Ehepaar mehr als eine Million Euro Einkommen zu versteuern haben. Demnach gibt es knapp 4.300 Millionäre/innen in Nordrhein-Westfalen. Rund 44% hiervon, also etwa 1.900 Personen, wohnen in Westfalen. Im Durchschnitt kommen hier 2,3 Millionäre auf 10.000 Einwohner - allerdings ist dabei die Schwankungsbreite regional wie lokal sehr unterschiedlich... Hinweise auf weiterführende Literatur vorhanden.


Dieses Material ist Teil einer Sammlung

Arbeitsblatt, Text, Unterrichtsplanung

Das magische Sechseck

Im Rahmen der Wirtschaftspolitik nimmt der Staat Einfluss auf das wirtschaftliche Geschehen. Die Ziele der staatlichen Wirtschaftspolitik leiten sich zum einen aus dem Stabilitäts- und Wachstumsgesetz von 1967 ab. Zum anderen sind in den vergangenen Jahren zwei weitere Ziele hinzugekommen: Die Erhaltung einer lebenswerten Umwelt sowie eine gerechte Verteilung von Einkommen und Vermögen. Der Unterrichtsentwurf geht von den individuellen Wünschen und Bedürfnissen (Zielen) der Schülerinnen und Schüler aus. Von diesen individuellen Zielen wird zu den wirtschaftspolitischen Zielen des Staates übergeleitet. Im Ergebnis sollen die Lernenden verstehen, welche wirtschaftspolitischen Ziele der Staat verfolgt und dass sich diese Ziele gegenseitig beeinflussen können.

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Kinofenster

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

Die kleine Atlantikinsel Swallow Falls hat jahrzehntelang gut vom Sardinenfang gelebt. Jetzt mag niemand mehr ihre Fische essen, und der Bürgermeister sucht verzweifelt nach einem Ausweg aus der anhaltenden Misere. Ein nicht gerade vom Ingenieursglück verfolgter Erfinder glaubt zu wissen, wie die Lösung aussehen könnte: Er entwickelt einene Apparatur, die Wasser in fertig zubereitete Lebensmittel verwandelt, schießt sie in den Himmel und lässt es auf Bestellung Leckereien regnen. Swallow Fall wird zum weltweit bestaunten Schlaraffenland. Doch nach einer Fehlfunktion der überlasteten ...

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Kinofenster

Landraub

Land ist eine Ressource, die durch das Wachstum der Weltbevölkerung immer wertvoller wird. Da die Agrargebiete in Westeuropa längst abgesteckt sind, hat sich das Phänomen der Landumverteilung heute nach Osteuropa, Asien und Afrika verlagert. Wo früher Kleinbauern für lokale Märkte produzierten, sind inzwischen - oft mit Hilfe korrupter Staatssysteme - riesige Agrarflächen entstanden, auf denen mit modernsten Maschinen und Pestiziden Nahrungsmittel für den Export angebaut werden. Den Bauern bleibt oft keine andere Wahl, als zu unfairen Konditionen für die globalen Agrarkonzerne ...

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Kinofenster

La Buena Vida - Das gute Leben

In den Wäldern im Norden Kolumbiens leben 35 indigene Familien im abgelegenen Dorf Tamaquito von Ackerbau, Viehzucht, Jagd und Fischfang. Doch der größte Kohletagebau der Welt rückt immer näher. Die dort abgebaute Kohle wird größtenteils nach Europa exportiert. In zähen Gesprächsrunden mit dem Minenbetreiber, der im Auftrag internationaler Konzerne arbeitet, handelt der besonnene junge Dorfanführer Jairo ein Umsiedlungsabkommen aus, das den Bewohnern ein neues Dorf in 30 Kilometern Entfernung mit Strom und fließendem Wasser zusichert. Doch die Hoffnung auf ein besseres Leben in m...

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Kinofenster

I Want to See the Manager

Regisseur Hannes Lang nimmt in I want to see the Manager, dessen Titel sich auf ein Zitat des Beat-Poeten William S. Burroughs bezieht, die Perspektive des Außenseiters ein, der mit Staunen auf die globalen wirtschaftlichen und ökologischen Krisen blickt. Seine Schauplätze zeigen beispielhaft die unterschiedlichen Stadien dieser Entwicklung: In Indien doziert ein Geschäftsmann über das Ende der wirtschaftlichen Vormachtstellung des Westens, während die Dorfbewohner in der Salzwüste Boliviens vom kommenden Wohlstand durch den Lithiumabbau träumen. Europa wirkt im Vergleich dazu wie e...

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Kinofenster

Havanna - Die neue Kunst Ruinen zu bauen

Langsam wandert die Kamera über die einstigen Schmuckstücke der kubanischen Hauptstadt: prächtige Bauten, denen der Zahn der Zeit jeden Glanz genommen hat, eingefallene Dächer, verschimmelten Wände, abgebröckelter Stuck. Dennoch scheinen die Häuser um einen letzten Funken Würde zu kämpfen. Noch sind sie nicht zusammengestürzt; noch immer leben Menschen in ihnen. Auf dem Dach eines solchen Gebäudes steht Totico Fernández und wirft seine Tauben in die Luft. Zu gerne würde er selbst fliegen können, frei sein. Schon in den ersten Einstellungen wird deutlich: Florian Borchmeyers es...

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Kinofenster

Göttliche Lage

Eine göttliche Lage für Dortmund? Arbeiten und Ausgehen, Freizeit und Erholung verspricht die Phoenixsee-Entwicklungsgesellschaft für den Stadtteil Hörde in Dortmunds Süden, der bis 2001 einer der wichtigsten Stahlstandorte weltweit war. Nun soll ein See auf dem ehemaligen Industrieareal entstehen, flankiert von modernistischen Villen. Ein rüstiger Radrennfahrer erklärt vor der zu flutenden Halde: “Dortmund hat kein Bier mehr (…) Kein Stahlwerk. Kein Pütt. Es wird nur noch Freizeit gemacht.” Kein Pütt, das ist Ruhrgebietsslang und meint den Bergbau. Die Essenz des Potts, die ...

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Captain Abu Raed

Seit Jahrzehnten arbeitet der Witwer Abu Raed als Reinigungskraft auf dem Flughafen von Amman. Als er eines Tages mit der Mütze eines Flugkapitäns heimkehrt, glauben die Kinder in seinem Viertel jedoch, er sei Pilot. Um die Jungen und Mädchen nicht zu enttäuschen, erzählt der belesene Alte ihnen fortan abenteuerliche Geschichten aus fernen Ländern, die er tatsächlich aber nie bereist hat. Als vermeintlicher Pilot wird Abu Raed für sie zu einem Symbol eines besseren Lebens. Doch auch der alte Mann gewinnt durch die 'Märchenstunden' an Zuversicht: Sie erlösen ihn aus seiner Einsamke...