Arbeitsblatt, Unterrichtsplanung

Vision Kino gGmbH

Welcome to Sodom - Dein Smartphone ist schon hier

"Sodom" nennen die Bewohner ihren Stadtteil Agbogbloshie, nach der bekannten alttestamentarischen Stadt. Dieses Gebiet von Ghanas Hauptstadt Accra gehört zu den am schlimmsten verseuchten Wohnorten der Welt: Obwohl dies nach der Basler Konvention von 1989 verboten ist, werden jährlich 250.000 Tonnen Elektroschrott aus Europa und anderen Ländern hierher verschifft. Etwa 6.000 Menschen leben dem Film zufolge auf und von der Müllhalde in Agbogbloshie.


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Unfallkasse NRW

Verkehrssicherheit in der Schule - Videoclip

Nutzen Sie die Begeisterung Ihrer Schüler für neue Medien! Sicherlich finden sich für jeden Bereich Spezialisten unter Ihren Schülern und die Aufgaben lassen sich so leicht verteilen. Dazu bieten wir Ihnen Tipps und Tricks von Brainstorming, Drehbuchschreiben, Produktion bis hin zum Schnitt und der Musikmischung. Dabei ist es egal, ob Sie das Projekt im Klassenverband oder als Gruppenarbeit durchführen möchten.

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Unfallkasse NRW

Verkehrssicherheit in der Schule - Fotostory

Eine Fotostory gibt Ihnen und Ihren Schülern mit einfachen technischen Mitteln die Möglichkeit, das Thema visuell ansprechend umzusetzen. Egal ob im Comicstil mit Sprechblasen oder als Bild-Text-Kombination, Ihre Klasse wird begeistert sein! Unser vorbereitetes Material erleichtert Ihnen mit Tipps und Tricks die Integration in den Unterricht.

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klicksafe.de

Mobile Medien: Selfies, Sexting, Selbstdarstellung

Soziale Netzwerke, Foto-Communities und Chat-Apps stehen bei Jugendlichen hoch im Kurs. Im Fokus stehen dabei stets Selbstdarstellung und Kommunikation über das Internet. Dabei gibt es jedoch auch Schattenseiten wie Datenschutzprobleme, (Cyber)Mobbing oder sexualisierte Selbstdarstellung. Das Unterrichtsmaterial "Mobile Medien - Neue Herausforderungen: Selfies, Sexting, Selbstdarstellung" bietet einen Überblick über die populärsten Dienste, Informationen zu Risiken und Problemen sowie drei Projekte für den direkten Einsatz im Unterricht. Das Unterrichtsmaterial gibt es auch in englischer und polnischer Sprache.

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digital.learning.lab (dll), Institut für Technische Bildung & Hochschuldidaktik, TU Hamburg

Fake News - Falschmeldungen erkennen (Klasse 8-10)

Fake News sollte jeder erkennen können - aber wie geht das? Die Schülerinnen und Schüler betrachten Meldungen kritisch und erkennen Falschmeldungen in Form von Fake News als ein Phänomen der journalistischen Darstellungsform "Nachricht". Sie strukturieren ihre Merkmale in einer Mindmap und nutzen digitale Angebote wie Onlinetexte, Audioclips, Videos, Mindmap, Websites, App.

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digital.learning.lab (dll), Institut für Technische Bildung & Hochschuldidaktik, TU Hamburg

Cyberbullying (Klasse 7-8)

Eine kreative Auseinandersetzung mit dem Thema Cyberbullying in einer selbst erstellten Fotogeschichte steht im Mittelpunkt der Einheit. Die Schülerinnen und Schüler lernen in kurzen Fallbeispielen verschiedene Formen von Cyberbulling kennen und entwickeln Ideen zu möglichen Handlungsoptionen von Opfern, Beobachtern, Freunden und Familienmitgliedern. Sie erproben Melde- und Blockierdienste in sozialen Netzwerken und stellen diese ihren Mitschülerinnen und Mitschülern vor. Sie erarbeiten sich Wortschatz zum Thema Cyberbullying in einer Mindmap und wenden den neuen Wortschatz sowie ihr erworbenes Wissen abschließend kreativ in einer Fotogeschichte an.

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migration-audio-archiv e.V., migration-audio-archiv.de

Sinthuja ARULSINGAM* - "Heimat ist da wo ich mich wohl fühle, wo ich so sein kann, wie ich bin."

Name geändert +++ Studentin aus Köln +++ Sinthuja Arulsingam ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Ihre Eltern haben in den 1980er Jahren ihr Heimatland Sri Lanka verlassen. Sie legen großen Wert auf die Tradition ihres Heimatlandes. Deshalb suchen sie einen Tamilen als Ehemann für ihre Tochter. Ihr Vater kam 1984 und ihre Mutter 1986 nach Deutschland. Seit Sinthuja 18 ist, suchen die Eltern einen Mann für sie. Doch Sinthuja wehrt sich gegen die Zwangsheirat. Sie lebt nicht mehr bei ihren Eltern, sondern studiert Biologie in Köln. Sinthuja und ihre Eltern scheinen sich trotz ihrer tamilischen Wurzeln, integriert zu haben. Eigentlich leben sie in einer Parallelwelt. Die Tradition ihres Heimatlandes Sri Lanka bestimmt ihr Leben in Deutschland. Deshalb soll Sinthuja einen Tamilen heiraten, seit sie 18 ist suchen ihre Eltern einen Ehemann für sie. Doch Sinthuja wehrt sich gegen die arrangierte Ehe. Sie lebt heute ohne ihre Eltern in Köln und studiert Biologie. Von ihrem deutschen Freund wissen die Eltern nichts.

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Selcan* - "Gott gibt mir Halt, aber die Verantwortung für mein Leben trage ich selbst"

[Namen auf eigenen Wunsch verkürzt] +++ [wonderplugin_gallery id="11"] Selcan ist 24 Jahre alt und wurde in der Nähe von Aachen geboren. Ihre Eltern kommen aus der Türkei. Sie hat in ihrer Geburtstadt das Abitur gemacht. Sie wäre gern Lehrerin geworden, hat aber nicht auf Lehramt studiert, weil sie befürchtete, mit einem Kopftuch nicht als Lehrerin arbeiten zu dürfen. Jetzt studiert sie Islamwissenschaften an der Universität in Köln. Der Islam spielte immer eine wichtige Rolle im Leben von Selcan. Sie kommt aus einer frommen Familie, die aber nicht streng gäubig ist. Im Grundschulalter hat sie auch eine Koranschule besucht. Für sie war der Glaube immer Halt in Ihrem Leben, sie hat sich davon- auch als Mädchen - nicht eingeschränkt gefühlt. Den Wunsch, ein Kopftuch anzulegen hatte Sie bereits in der Oberstufe, aber ihre Eltern haben ihr geraten, es nicht zu tun, um Probleme in der Schule zu vermeiden. Als sie das Studium begann, war es dann so weit; nun ist das Kopftuch für sie Alltag, obwohl sie oft - auch von jungen Menschen - darauf angesprochen wird. Für sie ist es ein Zeichen ihres Glaubens, ihr Freundeskreis besteht aus jungen Menschen aus aller Welt.


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Jamila* - "Deutschland, mein vorübergehendes Zuhause."

Schülerin aus Münster [1. Pseudonym, Namen auf Wunsch geändert] Als der Krieg in Tschetschenien 1994 ausbrach und russische Truppen nach Grosny einmarschierten, veränderte sich das Leben von Jumila radikal. Sie war damals 7 Jahre alt. 1999 schließlich flüchtete die Familie aus dem Land, um ihr Leben zu retten. Mit einem Minibus kamen sie nach Deutschland, nach Münster. Ihr Asylantrag wurde abgelehnt und so entschlossen sie sich nach Norwegen weiter zu ziehen. Sie hatten gehört, dass in diesem Land Asylsuchende aus Tschetschenien eher anerkannt werden. Nach 10 Monaten kehrten sie auf Einladung der Behörden wieder nach Deutschland zurück, wiederum nach Münster. Für Jamila ist Tschetschenien ihre Heimat geblieben, obwohl sie sich mittlerweile hier ganz gut eingelebt hat. Manchmal würde sie eben gerne auf die Straße gehen und ihre Muttersprache sprechen, sie würde dort die Nachbarn kennen oder könnte ins Kino gehen und einen tschetschenischen Film sehen. Doch in ihrer Heimat ist immer noch Krieg - und Tschetschenien mittlerweile ein Trümmerhaufen und das Leben dort ein Albtraum.


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Hamed R. - "Welche Rolle spielt es für Dich, ob ich Schweinefleisch esse oder nicht?"

Hamed ist 30 Jahre alt und im Iran geboren. Seine Familie musste aus dem Land fliehen, weil sein Vater verfolgt wurde. Ihm drohte Gefängnis, weil er ein regimekritisches Buch (kopiert und) verbreitet hatte. Die Familie floh über die Türkei nach Deutschland und beantragte politisches Asyl. In den ersten Monaten lernte er deutsch, so dass er zur Schule gehen konnte. In seiner Schulzeit wurde er oft gefördert, hat aber auch oft die Erfahrung gemacht, dass die Menschen Vorurteile gegenüber jungen Männern aus islamischen Ländern haben. Leider oft auch Lehrer. Obwohl Religion in seinem Privatleben keine große Rolle spielt, ist er oft konfrontiert mit den Vorurteilen gegenüber dem Islam. Der alltägliche Rassismus nervt ihn und er wünscht sich, dass die Menschen in Deutschland gemeinsam die wirklichen Probleme des Landes angehen sollten - "Immer noch werde ich in Deutschland nach so vielen Jahren wie ein Alien behandelt."Sinthuja und ihre Eltern scheinen sich trotz ihrer tamilischen Wurzeln, integriert zu haben. Eigentlich leben sie in einer Parallelwelt. Die Tradition ihres Heimatlandes Sri Lanka bestimmt ihr Leben in Deutschland. Deshalb soll Sinthuja einen Tamilen heiraten, seit sie 18 ist suchen ihre Eltern einen Ehemann für sie. Doch Sinthuja wehrt sich gegen die arrangierte Ehe. Sie lebt heute ohne ihre Eltern in Köln und studiert Biologie. Von ihrem deutschen Freund wissen die Eltern nichts.Erst nach 25 Jahren, nach dem Fall des Taliban-Regimes, konnte er zum ersten Mal wieder in sein Heimatland einreisen. Seitdem arbeitet er mit an dem Wiederaufbau seines Landes. So befriedigend diese Arbeit ist, so sehr vermisst Rangin Dadfar Spanta es manchmal, in einem Café auf dem Marktplatz in Aachen einen Kaffee zu trinken - ohne Angst, Unsicherheit und Bodyguards. Rangin Dadfar Spanta war 2006 - 2010 Außenminister Afghanistans.