Unterrichtsplanung

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Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik

View! Verantwortung in Wirtschaft

Das Unterrichtskonzept VieW! - Verantwortung in Wirtschaft - soll die Fähigkeit junger Menschen zur eigenständigen Urteilsbildung stärken. Im grundlegenden Modul A lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, eigene Werthaltungen hinter bestimmten Entscheidungen zu erkennen. Zugleich üben sie, sowohl auf der moralischen (Werturteil) als auch auf der faktischen Ebene (Sachurteil) konsistent zu argumentieren. In Modul B wird der Blick erweitert und auf Fragen von Verantwortung in globalen Kontexten gelenkt. Auch hier werden Diskurs- und Handlungskompetenzen vermittelt und trainiert. Der Fokus liegt jedoch mehr auf der Ebene des Sachurteils, wenn auch nie losgelöst von der Frage des moralischen Urteils. Vielmehr steht die Verknüpfung der beiden Sphären im Zentrum. Das gesamte Unterrichtskonzept, inklusive Kopiervorlagen, Hintergrundmaterialien, didaktischer Handreichungen und Empfehlungen zur Durchführung, steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

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Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM), Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF), Google Deutschland

Realität und Fiktion in den Medien

Die Fähigkeit zur Unterscheidung von Realität und Fiktion ist ein wesentliches Element für den kompetenten Umgang mit Medieninhalten. Schüler_innen sollen dafür sensibilisiert werden, dass es in allen Medien Inhalte gibt, die im Schwerpunkt Realitätsdarstellungen, fiktionales Erzählen oder aber die bewusste Vermengung beider Pole beinhalten. Die Unterrichtseinheiten sollen eine erhöhte Fähigkeit zur Identifizierung und Entschlüsselung z.B. von Scripted Reality Formaten des Fernsehens geben. In Bezug auf das Internet steht ein Bewusstsein für Möglichkeiten und Grenzen der Selbstinszenierung und in diesem Zusammenhang der Veröffentlichung gefälschter Inhalte im Zentrum der Unterrichtseinheit.

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Nachrichtensendungen verstehen und selbst erstellen

Nachrichtensendungen sind ein - auch bei Jugendlichen - akzeptierter Informationsvermittler. Sie geben meist in sehr nüchterner Form einen Überblick über das, was wir als Zuschauer wissen sollten, jedenfalls nach der Auffassung der Redaktion, die die Nachrichten zusammengestellt hat. Gerade weil Nachrichten in einer objektiven Weise daherkommen, ist es zu ihrem Verständnis und ihrer Einordnung für Kinder und Jugendliche wichtig, einen Einblick in die Produktionsbedingungen zu erhalten. Ziel der Unterrichtseinheit ist es, Schüler_innen eine intensive Auseinandersetzung mit Nachrichtenformaten und deren Inhalten zu ermöglichen. Dabei werden vor allem Aspekte der Inhaltsanalyse und das Verstehen von Funktions- und Arbeitsweisen einer Nachrichtenproduktion berücksichtigt. Nicht zuletzt kann dieses Verständnis durch die eigenständige Gestaltung eines Nachrichtenformats praktisch erfahrbar und nachvollziehbar gemacht werden.


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Zeitverlag Gerd Bucerius GmbH & Co. KG

Digitale Zivilgesellschaft: Politisch aktiv in sozialen Medien

Greta Thunberg hat Angela Merkel weit abgehängt und spielt längst in einer Liga mit Heidi Klum - zumindest wenn man es an ihren Followerzahlen misst. Wie konnte Fridays for Future so schnell zu einer so durchschlagenden internationalen Jugendbewegung werden? Die Zutaten für dieses Erfolgsrezept liegen wohl in der geschickten Selbstorganisation über soziale Medien, der realen Präsenz der Schülerinnen und Schüler auf der Straße und den selbstbewussten jungen Persönlichkeiten, die ihr Anliegen in den Medien vertreten. In dieser Unterrichtseinheit erörtern Ihre Schülerinnen und Schüler anhand eines Experteninterviews die Visionen der Klimajugend, analysieren das Potenzial der sozialen Medien und der klassischen Protestformen für zivilbürgerliches Engagement, ermitteln Stärken und Schwächen von Fridays for Future und recherchieren, welche Rolle soziale Medien in anderen globalen Protestbewegungen spielen.

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Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik

Wer trägt die Verantwortung? Unterrichtseinheit zur globalen Verantwortung (Gold)

Ein didaktisches Konzept zur Förderung der moralischen Urteilsbildung im politischen und ökonomischen Kontext.

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Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik

Wer trägt die Verantwortung? Unterrichtseinheit zur globalen Verantwortung (Holz)

Ein didaktisches Konzept zur Förderung der moralischen Urteilsbildung im politischen und ökonomischen Kontext.


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Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik

Wer trägt die Verantwortung? Unterrichtseinheit zur globalen Verantwortung (Palmöl)

Ein didaktisches Konzept zur Förderung der moralischen Urteilsbildung im politischen und ökonomischen Kontext.

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Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik

Wer trägt die Verantwortung? Unterrichtseinheit zur globalen Verantwortung (Baumwolle)

Ein komplexer, globaler Konflikt- oder Problemfall ist Gegenstand des Moduls und wird einer Sachanalyse unterzogen, um anschließend zu einem fundierten Sach- und Werturteil zu gelangen. Die Schülerinnen und Schüler werden zur Fragestellung des Moduls geführt: "Wer trägt die Verantwortung für die defizitären Arbeitsbedingungen in der Baumwollgewinnung in Mali?"


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Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik

Wer trägt die Verantwortung? Unterrichtseinheit zur globalen Verantwortung (Tourismus)

Reisen ist ein wunderbarer Zeitvertreib, den immer mehr Menschen sich leisten können. Viele Länder weltweit profitieren von dem Tourismusboom, der ihnen manchmal schon jahrzehntelang, teilweise erst seit Kurzem, gute Einnahmen bringt. Doch es gibt auch Verlierer dieser Entwicklung: Für Natur und Tiere sind die Menschenmassen an vielen Orten mehr Fluch als Segen. Auch manche Einheimische können nicht wirklich vom Tourismus profitieren. In einigen Ländern entstehen daher Konflikte etwa umd Wasserverbrauch und -verschmutzung oder um Landenteignung. Mit den Materialien zum Thema Tourismus können Schülerinnen und Schüler diskutieren, wer in der langen und komplexen Wertschöpfung der Touristikbranche für entstehende Probleme, vor allem in den Reiseländern selbst, (mit)verantwortlich ist.


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Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik

Wer trägt die Verantwortung? Unterrichtseinheit zur globalen Verantwortung (Textil)

Immer wieder sorgen Unfälle zum Beispiel in einer der zahllosen Textilfabriken Bangladeschs für Schlagzeilen. Die Frage nach der Schuld und der Verantwortung wird dabei meist ebenso schnell beantwortet, wie der Vorfall in Vergessenheit gerät. Doch ist die Antwort wirklich so einfach? Innerhalb der langen Wertschöpfungskette in der Textilbranche gibt es viele beteiligte Akteure, und die Strukturen sind meist komplexer als es auf den ersten Blick erscheint. Mit den Materialien des Unterrichtskonzepts View! zum Thema Textil können Schülerinnen und Schüler Fragen rund um die Herstellung unserer Kleidung auf den Grund gehen.