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Was sind regenerative Energieträger?

Grafik und Diagramm:Die Definition des Begriffs “regenerative Energieträger” wird visualisiert.Per definitionem versteht man unter einem regenerativen Energieträger entweder einen nachwachsenden Energieträger - die Biomasse - oder einen nach menschlichem Ermessen unerschöpflichen Energieträger (wie die Sonne oder die Geothermie). Da Wind- und Wasserkraft durch den Einfluss der Sonne bedingt sind, werden auch sie zu den unerschöpflichen Energieträgern gezählt. Hinweise und Ideen:Das Medium eignet sich sehr gut als Einstieg in das Thema “Regenerative Energien”.


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Energieträger regenerativ

Übersichtsgrafik: Abbildung der regenerativen Energieträger Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme und Biomasse mit je einer exemplarischen Kraftwerkslösung.Regenerative Energien sind nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich, da sie sich sozusagen von selbst erneuern. Sie stellen aufgrund ihrer deutlich geringeren Werte bei der Kohlendioxidemission eine Alternative zu fossilen Energieträgern dar. Jeder regenerative Energieträger wird mit einer spezifischen Nutzung in Kraftwerken kombiniert dargestellt: Energieträger Sonne und Solarthermieanlage, Energieträger Wind und Windrad, Energieträger Wasser und Flusskraftwerk, Energieträger Erdwärme und Geothermiekraftwerk, Energieträger Biomasse und Biomassekraftwerk.Hinweise und Ideen:Die Schülerinnen und Schüler erhalten mit dem Schaubild einen Überblick über regenerative Energieträger. Gleichzeitig wird eine Verbindung zu den Energieumwandlungstechnologien hergestellt. Das Schaubild kann als Einstieg in das Thema regenerative Energien und gleichzeitig als Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit Energiequellen, Energieumwandlern sowie Umwelt und Ökologie dienen. Ausführliche Informationen findet man im Leitfaden “Regenerative Energien”.


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Energieträger Wasser

Übersichtsgrafik: Der Energieträger Wasser wird in vier unterschiedlichen Erscheinungsformen dargestellt.Wasser ist ein umweltfreundlicher, regenerativer Energieträger. Es führt Energie in Form von Lage- und Bewegungsenergie (Wellen, Fließwasser und Gezeiten) mit sich. Zudem kann die im Wasser gespeicherte thermische Energie (z. B. Thermalwasser) genutzt werden. Hinweise und Ideen:Das Schaubild lässt sich als Einstieg oder Veranschaulichung in allen Unterrichtssituationen mit Thema “Wasser als Energieträger” einsetzen. Sie stellt den regenerativen Energieträger Wasser in seinen Erscheinungsformen vor und verweist dabei auf die in der Wasserkraft vorhandenen Energiezustände.


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Stoma der Tomatenpflanze

Foto:Blatt einer Tomatenpflanze - makroskopisch und mikroskopisch.Verdunstung ist für Pflanzen lebensnotwendig.Ihre Blätter sind von einer Hülle aus Epidermiszellen umgeben, welche durch eine Wachsschicht (Cuticula) auf der Außenseite geschützt ist und für Wasserdampf (genauso wie für Sauerstoff und CO2) schlecht durchdringbar ist. Durch Spaltöffnungen (Stomata) erfolgt der Gasaustausch nach außen. Diese Spaltöffnungen bestehen aus zwei bohnenförmigen Schließzellen, durch die das Blatt den Gasaustausch regulieren und somit auch die Verdunstungsrate im Bereich von zwei Größenordnungen steuern kann.Hinweise und Ideen:Die mikroskopische Aufnahme stammt von einem Elektronenmikroskop.


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Geothermieanlage

Foto: Die abgebildete Geothermieanlage deckt den gesamten Heizungsbedarf des Wohn- und Gewerbegebiets im Stadtteil München Freiham ab.Aus einer Förderbohrung wird 90 °C heißes Tiefenwasser gepumpt. Die Wärme dieses aus 2.500 m Tiefe geförderten Tiefenwassers wird über einen Wärmeaustauscher ins Fernwärmenetz übertragen. Sodann wird das abgekühlte Wasser über eine Injektionsbohrung zurück in die Tiefe gepumpt. Die dadurch erreichte Einsparung fossiler Brennstoffe entspricht einer Emission von 22.500 t Kohlendioxid jährlich. Die abgebildete Anlage enthält außer den Pumpen und dem Wärmeaustauscher noch zusätzlich einen großen Gasheizkessel. Dieser dient zur Notversorgung, falls die Pumpen durch Wartung oder Reparatur einmal ausfallen.


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Welche Energie steckt in welchem Energieträger?

Tabelle:Übersicht, woher die Energie, die in den Primärenergieträgern gespeichert ist, kommt und welcher Energieform sie entspricht.Die Energie, die in den primären Energieträgern gespeichert ist, stammt aus unterschiedlichen Energiequellen: Der Hauptanteil stammt von der Sonne und ist in fossilen und vielen regenerativen Energieträgern in unterschiedlicher Form gespeichert. Im Primärenergieträger “Geothermie” steht die Restwärme des Erdkerns zur Verfügung. Die Energie im Gezeitenhub stammt aus der Rotationsenergie der Erde und die Energie in den nuklearen Energieträgern resultiert aus Prozessen in den Atomkernen bestimmter Elemente. Hinweise und Ideen:Die Schülerinnen und Schüler können überlegen, auf welchen Prozess sich alle Energiequellen letztendlich zurückführen lassen. Welche der Energiequellen sind in Zukunft von großer Bedeutung und warum? Das Beispiel mit dem Gezeitenhub ist didaktisch besonders wertvoll für den Physikunterricht, denn es scheint auf den ersten Blick ein Perpetuum mobile zu sein. Die Frage “Woher stammt die Energie eines Gezeitenkraftwerks?” ist mit “Aus dem Höhenunterschied des Wassers (m x g x h)!” nicht wirklich beantwortet. Zwar leuchtet jedem ein, dass die Hubarbeit der Mond geleistet hat. Doch woher hat er die Energie genommen? Was auf der einen Seite an Energie “gewonnen” wird, muss ja woanders “verloren” gehen. Richtig ist: Die Gravitation des Monds verschiebt die Wassermassen der Meere, was letztlich zu einer Abbremsung der Erdrotation führt. Die im Gezeitenkraftwerk gewonnene mechanische Energie stammt also letztlich aus dem Primärenergieträger “Rotationsenergie der Erde”.


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Kühe und Treibhausgase

Foto:Im Magen von Wiederkäuern, z. B. Kühen, entsteht Methan. Kühe und andere Weidetiere, wie Schafe, produzieren in ihren Mägen (Pansen) Methan. Gelangt das Gas in die Atmosphäre, wird es zum schädlichen Treibhausgas. Der tägliche Methangasausstoß einer Milchkuh beträgt ca. 230 Liter. Daraus wird ersichtlich, dass die Massentierhaltung zum Treibhauseffekt beiträgt. Seit einigen Jahren suchen Wissenschaftler nach einer Möglichkeit, den Methangasausstoß bei Rindern zu reduzieren. Erste Erfolge erzielte man, indem man dem Futter der Rinder bestimmte Substanzen (z. B. Oregano oder Knoblauch) in Form von Pillen beigeben hat.

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Wellen im Wasser

Foto: Geht es um eine erste Vorstellung, eignet sich die Ausbreitung von Wasserwellen gut, um sich dem Verständnis der Schallwellen anzunähern.Nachdem ein Stein ins Wasser geworfen wurde, breiten sich von der Einwurfstelle konzentrische Kreise aus. Ähnlich ist es mit den Schallwellen, die sich von einer Schallquelle wegbewegen.Hinweise und Ideen:Das bekannte Bild kann für die Schülerinnen und Schüler eine Hilfe sein, sich die Ausbreitung der Schallwellen modellhaft vorzustellen. (Streng genommen unterscheiden sich Wasserwelle und Schallwelle allerdings in Bezug auf die Schwingungsrichtung - transversal bzw. longitudinal!) Unterrichtsbezug:Akustische PhänomeneSchwingungen und Wellen

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Parabolrinnenkraftwerk

Foto: Parabolrinnen-Kraftwerk in Lockhart bei Harper Lake in Kalifornien (Mojave Solar Project)Diese Sonnenkraftwerke arbeiten mit langen Zeilen (z. B. 112 m) von Parabolspiegeln, in deren Brennpunkt ein Rohr mit Arbeitsmittel verläuft. Die Ausrichtung der Spiegel wird dem Sonnenstand automatisch nachgeführt. Die Strahlung wird durch die Bündelung im Spiegel 80-fach verstärkt und ein Öl im Absorber wird auf rund 400 °C erhitzt. Das heiße Öl fließt zum Kraftwerkshaus, wo es über einen Wärmeaustauscher Wasserdampf erzeugt, der eine Dampfturbine mit Generator antreibt. (Alternativ werden Kraftwerke mit flüssiger Salzschmelze im Absorberrohr angedacht.) In den USA arbeitet seit 20 Jahren ein Parabolrinnenpark aus neun Kraftwerken mit einer Gesamtleistung von 350 MW. In Spanien erreichen Andasol 1, 2 und 3 zusammen 150 MW. Dank integriertem Wärmespeicher aus Salzschmelze liefert Andasol auch ohne Sonne über 7 h volle Leistung. In Marokko entsteht derzeit die weltweit größte Anlage mit 580 MW.


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Zukünftiger weltweiter Primärenergiebedarf

%iagramm:Prognostizierte Entwicklung des Primärenergiebedarfs weltweit, differenziert nach Industrieländern und noch nicht voll entwickelten Ländern.Das Diagramm beschreibt den weltweiten jährlichen Bedarf an Primärenergieträgern im Zeitraum von 2000 bis 2150 (Abschätzung aus dem Jahr 2002). Der Primärenergiebedarf wird in der Einheit 1013 kWh/Jahr angegeben und berücksichtigt die Entwicklung der Bevölkerungszahlen und des Bruttosozialprodukts pro Kopf bei zunehmender Industrialisierung. Das Diagramm zeigt deutlich, dass das Wachstum nicht unbegrenzt ist.Übrigens: In Deutschland ist der Primärenergieverbrauch seit 1990 nahezu konstant, obwohl sich das Bruttoinlandsprodukt seit dieser Zeit um ca. 27 % erhöht hat.Hinweise und Ideen:Ausgehend von dieser Prognose können Überlegungen angestellt werden, welche Folgen sich daraus für fossile Energieressourcen und regenerative Energieträger ergeben könnten. Wie sehen die Prognosen für die Entwicklung der Weltbevölkerung und des Bruttosozialprodukts pro Kopf aus? Informationen hierzu findet man in der Studie von Prof. D. Pelte der Universität Heidelberg%


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