Bild

Siemens Stiftung

Abfälle und Emissionen beim Betrieb von Kraftwerken

Tabelle:Abfälle und Emissionen beim Betrieb von Kraftwerken nach Energieträgern aufgeschlüsselt.Die Tabelle gilt nur für die Kraftwerksanlagen selbst. Davorliegende Prozesse müssen extra betrachtet werden. Aufgeführt werden die prinzipiell möglichen Belastungen, unabhängig davon, wie weit sie durch technische Gegenmaßnahmen kompensiert werden. Die Punkte kennzeichnen die Belastung. Die Anzahl der Punkte bringt den Grad der Belastung im Vergleich der Energieträger untereinander zum Ausdruck, so dass sich innerhalb einer Zeile die Priorisierung der Energieträger nach Belastung ablesen lässt. Punkte in Klammern deuten auf Unterschiede für stark unterschiedliche Anlagen hin. Nicht alle Emissionen sind gleich Abfall. Bei der Entschwefelung entsteht Gips als Handelsware. Auch Asche und Schlacke können weitergenutzt werden.Hinweise und Ideen:Detailinformationen zum Thema findet man in der Sachinformation “Abfälle und Emissionen”, die u. a. technische Gegenmaßnahmen zur Kompensation von möglichen Belastungen aufzeigt.


Dieses Material ist Teil einer Sammlung

Bild

Siemens Stiftung

Kohlendioxidemissionen von Kraftwerken

Diagramm:Kohlendioxidemissionen für verschiedene Kraftwerkstypen im Vergleich.Das Diagramm zeigt, welche Menge Kohlendioxid (CO2, Angaben in Kilogramm) bei der “Gewinnung” von einer Kilowattstunde Energie aus verschiedenen Arten von Energieträgern anfällt. Zusätzlich sind die Kohlendioxidmengen, die bei der Brennstoffversorgung und bei Bau der Kraftwerke freigesetzt werden, angegeben. Aus der Gruppe der fossilen Energieträger hat Erdgas einen relativ niedrigen Kohlendioxidausstoß und ist damit neben den regenerativen Energien und der Kernkraft eine gute Alternative zur Kohlendioxidreduktion. Erdgas kann besonders effizient in GuD-Kraftwerken zur Stromerzeugung eingesetzt werden. Hinweise und Ideen:Wichtig ist die Erkenntnis, dass auch regenerative Stromerzeugung Kohlendioxidemissionen impliziert (durch den Bau).


Dieses Material ist Teil einer Sammlung

Bild

Siemens Stiftung

Energiequellen für elektrischen Strom

Schemagrafik:Übersicht über die Umwandlungspfade von verschiedenen Energiequellen hin zu elektrischem Strom.Um die in nuklearen, regenerativen und fossilen Energieträgern enthaltenen Energieformen für den Menschen nutzbar zu machen, müssen sie in eine andere Energieform umgewandelt werden, z. B. in elektrische Energie (“Strom”). Von den hier gezeigten Energieträgern ist bei Kernenergie, nachwachsenden und fossilen Brennstoffen sowie Geo- und Solarthermie eine direkte Umwandlung in elektrische Energie nicht möglich. Daher müssen mehrere Umwandlungsschritte hintereinandergeschaltet werden. Die beiden letzten Schritte sind die Umwandlung von thermischer in mechanische Energie in der Turbine und die Umwandlung von mechanischer in elektrische Energie im Generator.Wasser- und Windkraft können direkt einen Generator antreiben und Photovoltaik erzeugt direkt elektrische Energie. Hinweise und Ideen:Sehr gut geeignet, um das Gesetz von der Erhaltung der Energie zu erläutern. Dass Energie nicht erzeugt, sondern nur umgewandelt werden kann, ist den Schülern nicht selbstverständlich.


Bild

Siemens Stiftung

Anteil der Energieträger am weltweiten Strommix von 2005 bis 2040

%iagramm:Das Diagramm zeigt, dass die regenerativen Energien ab ca. 2040 auch weltweit den größten Anteil an der Stromerzeugung haben werden. Es wird deutlich, dass auch in Zukunft die fossilen Energieträger, insbesondere die Kohle, und die dafür entwickelten Kraftwerkstechnologien eine zentrale Rolle bei der Energieversorgung spielen werden. Diese Rolle wird aber zunehmend kleiner.Hinweise und Ideen:In Deutschland sowie in einigen anderen Ländern soll laut Prognosen der Anteil der regenerativen Energien an der Stromerzeugung wesentlich schneller steigen als am gesamten Primärenergieverbrauch. In Deutschland z. B. soll der Anteil in 2040 bei Strom bereits über 65 % liegen. Weltweit liegen die Prognosen sowohl bei Strom als auch beim Gesamtprimärenergieverbrauch (also Strom + Verkehr + Wärmeerzeugung) allerdings gleichauf bei gut 30 %. Wie kann man diesen Unterschied erklären?Unter Verwendung der Quelle: “World Energy Outlook 2012”, International Energy Agency IEA (2012%


Dieses Material ist Teil einer Sammlung

Bild

Siemens Stiftung

Kühe und Treibhausgase

Foto:Im Magen von Wiederkäuern, z. B. Kühen, entsteht Methan. Kühe und andere Weidetiere, wie Schafe, produzieren in ihren Mägen (Pansen) Methan. Gelangt das Gas in die Atmosphäre, wird es zum schädlichen Treibhausgas. Der tägliche Methangasausstoß einer Milchkuh beträgt ca. 230 Liter. Daraus wird ersichtlich, dass die Massentierhaltung zum Treibhauseffekt beiträgt. Seit einigen Jahren suchen Wissenschaftler nach einer Möglichkeit, den Methangasausstoß bei Rindern zu reduzieren. Erste Erfolge erzielte man, indem man dem Futter der Rinder bestimmte Substanzen (z. B. Oregano oder Knoblauch) in Form von Pillen beigeben hat.

Bild

Siemens Stiftung

Leuchtmittel im Vergleich

Grafik:Glühlampe, Energiesparlampe und LED-Lampe werden nach Kosten und Wirkungsgrad verglichen.Die tabellarische Gegenüberstellung zeigt: Auch wenn Energiespar- und LED-Lampen teurer in der Anschaffung sind, sind sie in den Gesamtkosten für 10.000 Stunden erheblich günstiger. Außerdem liegt ihr Wirkungsgrad erheblich über dem einer Glühlampe.


Dieses Material ist Teil einer Sammlung

Bild

Siemens Stiftung

Energiesparen als Energiequelle

Schemagrafik:Diese Übersicht zeigt anhand ausgewählter Beispiele, dass Energiesparen selbst als “Energiequelle” bezeichnet werden kann.Anhand von fünf Beispielen aus dem Alltag (Strom- und Wärmeerzeugung, Energieverteilung, Bauwesen, Beleuchtung, Verkehr) wird gezeigt, wie Energiesparen den Verbrauch einzelner Energieträger (primär oder sekundär) schont. Hinweise und Ideen:Die Schülerinnen und Schüler können nach weiteren Beispielen suchen. Welche Bedeutung kommt dem Energiesparen in Bezug auf die allgemeine Verknappung der Ressourcen zu? Kann es etwa mit der Erschließung regenerativer Energiequellen gleichgesetzt werden?


Dieses Material ist Teil einer Sammlung

Bild

Logo creative commons

Siemens Stiftung

Parabolrinnenkraftwerk

Foto: Parabolrinnen-Kraftwerk in Lockhart bei Harper Lake in Kalifornien (Mojave Solar Project)Diese Sonnenkraftwerke arbeiten mit langen Zeilen (z. B. 112 m) von Parabolspiegeln, in deren Brennpunkt ein Rohr mit Arbeitsmittel verläuft. Die Ausrichtung der Spiegel wird dem Sonnenstand automatisch nachgeführt. Die Strahlung wird durch die Bündelung im Spiegel 80-fach verstärkt und ein Öl im Absorber wird auf rund 400 °C erhitzt. Das heiße Öl fließt zum Kraftwerkshaus, wo es über einen Wärmeaustauscher Wasserdampf erzeugt, der eine Dampfturbine mit Generator antreibt. (Alternativ werden Kraftwerke mit flüssiger Salzschmelze im Absorberrohr angedacht.) In den USA arbeitet seit 20 Jahren ein Parabolrinnenpark aus neun Kraftwerken mit einer Gesamtleistung von 350 MW. In Spanien erreichen Andasol 1, 2 und 3 zusammen 150 MW. Dank integriertem Wärmespeicher aus Salzschmelze liefert Andasol auch ohne Sonne über 7 h volle Leistung. In Marokko entsteht derzeit die weltweit größte Anlage mit 580 MW.


Dieses Material ist Teil einer Sammlung

Bild

Siemens Stiftung

Zukünftiger weltweiter Primärenergiebedarf

%iagramm:Prognostizierte Entwicklung des Primärenergiebedarfs weltweit, differenziert nach Industrieländern und noch nicht voll entwickelten Ländern.Das Diagramm beschreibt den weltweiten jährlichen Bedarf an Primärenergieträgern im Zeitraum von 2000 bis 2150 (Abschätzung aus dem Jahr 2002). Der Primärenergiebedarf wird in der Einheit 1013 kWh/Jahr angegeben und berücksichtigt die Entwicklung der Bevölkerungszahlen und des Bruttosozialprodukts pro Kopf bei zunehmender Industrialisierung. Das Diagramm zeigt deutlich, dass das Wachstum nicht unbegrenzt ist.Übrigens: In Deutschland ist der Primärenergieverbrauch seit 1990 nahezu konstant, obwohl sich das Bruttoinlandsprodukt seit dieser Zeit um ca. 27 % erhöht hat.Hinweise und Ideen:Ausgehend von dieser Prognose können Überlegungen angestellt werden, welche Folgen sich daraus für fossile Energieressourcen und regenerative Energieträger ergeben könnten. Wie sehen die Prognosen für die Entwicklung der Weltbevölkerung und des Bruttosozialprodukts pro Kopf aus? Informationen hierzu findet man in der Studie von Prof. D. Pelte der Universität Heidelberg%


Dieses Material ist Teil einer Sammlung

Bild

Siemens Stiftung

Was sind regenerative Energieträger?

Grafik und Diagramm:Die Definition des Begriffs “regenerative Energieträger” wird visualisiert.Per definitionem versteht man unter einem regenerativen Energieträger entweder einen nachwachsenden Energieträger - die Biomasse - oder einen nach menschlichem Ermessen unerschöpflichen Energieträger (wie die Sonne oder die Geothermie). Da Wind- und Wasserkraft durch den Einfluss der Sonne bedingt sind, werden auch sie zu den unerschöpflichen Energieträgern gezählt. Hinweise und Ideen:Das Medium eignet sich sehr gut als Einstieg in das Thema “Regenerative Energien”.


Dieses Material ist Teil einer Sammlung