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Was sind regenerative Energieträger?

Grafik und Diagramm:Die Definition des Begriffs “regenerative Energieträger” wird visualisiert.Per definitionem versteht man unter einem regenerativen Energieträger entweder einen nachwachsenden Energieträger - die Biomasse - oder einen nach menschlichem Ermessen unerschöpflichen Energieträger (wie die Sonne oder die Geothermie). Da Wind- und Wasserkraft durch den Einfluss der Sonne bedingt sind, werden auch sie zu den unerschöpflichen Energieträgern gezählt. Hinweise und Ideen:Das Medium eignet sich sehr gut als Einstieg in das Thema “Regenerative Energien”.


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Energieträger Biomasse

Diagramm:Überblick über die wichtigsten Vertreter der Biomasse und ihre Verwendung als primäre und sekundäre Energieträger.Biomasse ist eine der ältesten vom Menschen genutzten Energiequellen, v. a. in der Form von Holz. Die Energie “gewinnt” man daraus durch Verbrennung. Neben Holz können auch grüne Pflanzen (z. B. Chinaschilf) und getrockneter Dung verbrannt werden. Angesichts der Verknappung von Erdöl wird Biomasse vermehrt zur Gewinnung von Kraftstoffen eingesetzt. Das Diagramm zeigt, welche chemischen Verfahren hierbei zum Einsatz kommen und welche Biokraftstoffe dabei entstehen.


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Energieträger regenerativ

Übersichtsgrafik: Abbildung der regenerativen Energieträger Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme und Biomasse mit je einer exemplarischen Kraftwerkslösung.Regenerative Energien sind nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich, da sie sich sozusagen von selbst erneuern. Sie stellen aufgrund ihrer deutlich geringeren Werte bei der Kohlendioxidemission eine Alternative zu fossilen Energieträgern dar. Jeder regenerative Energieträger wird mit einer spezifischen Nutzung in Kraftwerken kombiniert dargestellt: Energieträger Sonne und Solarthermieanlage, Energieträger Wind und Windrad, Energieträger Wasser und Flusskraftwerk, Energieträger Erdwärme und Geothermiekraftwerk, Energieträger Biomasse und Biomassekraftwerk.Hinweise und Ideen:Die Schülerinnen und Schüler erhalten mit dem Schaubild einen Überblick über regenerative Energieträger. Gleichzeitig wird eine Verbindung zu den Energieumwandlungstechnologien hergestellt. Das Schaubild kann als Einstieg in das Thema regenerative Energien und gleichzeitig als Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit Energiequellen, Energieumwandlern sowie Umwelt und Ökologie dienen. Ausführliche Informationen findet man im Leitfaden “Regenerative Energien”.


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Biomasse Brennholz

Foto: Geschichtete HolzscheiteBiomasse, vor allem Holz, ist eine der ältesten vom Menschen genutzten Energiequellen. Die Energie “gewinnt” man daraus durch Verbrennung.


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Energiesparen als Energiequelle

Schemagrafik:Diese Übersicht zeigt anhand ausgewählter Beispiele, dass Energiesparen selbst als “Energiequelle” bezeichnet werden kann.Anhand von fünf Beispielen aus dem Alltag (Strom- und Wärmeerzeugung, Energieverteilung, Bauwesen, Beleuchtung, Verkehr) wird gezeigt, wie Energiesparen den Verbrauch einzelner Energieträger (primär oder sekundär) schont. Hinweise und Ideen:Die Schülerinnen und Schüler können nach weiteren Beispielen suchen. Welche Bedeutung kommt dem Energiesparen in Bezug auf die allgemeine Verknappung der Ressourcen zu? Kann es etwa mit der Erschließung regenerativer Energiequellen gleichgesetzt werden?


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Zukünftiger weltweiter Primärenergiebedarf

%iagramm:Prognostizierte Entwicklung des Primärenergiebedarfs weltweit, differenziert nach Industrieländern und noch nicht voll entwickelten Ländern.Das Diagramm beschreibt den weltweiten jährlichen Bedarf an Primärenergieträgern im Zeitraum von 2000 bis 2150 (Abschätzung aus dem Jahr 2002). Der Primärenergiebedarf wird in der Einheit 1013 kWh/Jahr angegeben und berücksichtigt die Entwicklung der Bevölkerungszahlen und des Bruttosozialprodukts pro Kopf bei zunehmender Industrialisierung. Das Diagramm zeigt deutlich, dass das Wachstum nicht unbegrenzt ist.Übrigens: In Deutschland ist der Primärenergieverbrauch seit 1990 nahezu konstant, obwohl sich das Bruttoinlandsprodukt seit dieser Zeit um ca. 27 % erhöht hat.Hinweise und Ideen:Ausgehend von dieser Prognose können Überlegungen angestellt werden, welche Folgen sich daraus für fossile Energieressourcen und regenerative Energieträger ergeben könnten. Wie sehen die Prognosen für die Entwicklung der Weltbevölkerung und des Bruttosozialprodukts pro Kopf aus? Informationen hierzu findet man in der Studie von Prof. D. Pelte der Universität Heidelberg%


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Speicher für elektrische Energie

Übersichtsgrafik:Es werden Beispiele für direkte und indirekte Speicher elektrischer Energie gezeigt und es wird die gespeicherte Energieform benannt.Elektrische Energie sollte möglichst genau zu dem Zeitpunkt erzeugt werden, an dem sie auch gebraucht wird. Denn elektrische Energie lässt sich nur schlecht und mit hohen Kosten speichern. Man unterscheidet direkte und indirekte Speicher für elektrische Energie. Direkt lässt sich elektrische Energie nur in Kondensatoren speichern. Bei der indirekten Speicherung muss die elektrische Energie in eine andere Energieform umgewandelt werden, die dann gespeichert werden kann. Hinweise und Ideen:Die Schülerinnen und Schüler sollen sich Gedanken über die wirtschaftliche Nutzung der gezeigten Energiespeicher machen (z. B.: Wie viel Energie kann gespeichert werden? Ist der Energiespeicher problemlos einsetzbar? Wo treten Verluste auf?).

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Energieträger Erdwärme

Übersichtsgrafik: Gegenüberstellung tiefer und oberflächennaher Geothermie anhand ausgewählter Beispiele.Erdwärme oder auch Geothermie bezeichnet das thermische Energiepotenzial im Erdreich. Je nach Tiefe der Erdschichten entsteht die Erdwärme ausschließlich durch Restwärme aus der Erdentstehungszeit und durch radioaktive Zerfallsprozesse (tiefe Geothermie) oder aus der Sonneneinstrahlung (oberflächennahe Geothermie). Die tiefe Geothermie tritt an die Erdoberfläche, z. B. in Form von Thermalquellen und Vulkanen. Bei der oberflächennahen Geothermie zeigt sich ab ca. 15 m Erdtiefe eine jahreszeitenunabhängige Durchschnittstemperatur von 8 bis 12 °C, die sich fast ausschließlich aus der Sonneneinstrahlung speist. Erst ab ca. 100 m Tiefe überwiegt der Wärmezufluss aus dem Erdinneren. Sowohl die oberflächennahe als auch die tiefe Geothermie können mit unterschiedlichen Technologien zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt werden.Übrigens: Neuschnee im Frühjahr schmilzt auf warmer Erde sofort, wenn er direkt mit dieser in Berührung kommt. Fällt der Schnee jedoch auf Gras, bleibt er länger liegen, da das Gras als Isolationsschicht wirkt.Hinweise und Ideen:Das Medium kann einen Überblick über den Energieträger Erdwärme geben. Eine Verknüpfung mit Erdkunde liegt nahe. Mögliche Fragestellung: Welche Regionen bieten sich für die Nutzung tiefer und/oder oberflächennaher Geothermie an (z. B. Vorkommen heißer Thermalquellen in Island)? Ausführliche Informationen findet man im Leitfaden “Regenerative Energien” auf dem Medienportal der Siemens Stiftung.


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Weltweiter Verbrauch fossiler Energieträger

Diagramm und Tabelle:Der weltweite Verbrauch fossiler Energieträger und deren Einsatz bei der Strom- und Wärmeerzeugung in Zahlen.Das Tortendiagramm gibt den prozentualen Anteil der fossilen Energieträger (Kohle, Erdöl und Erdgas) an der weltweiten Primärenergieversorgung wieder. Eine Aufschlüsselung nach Verteilung dieser fossilen Energieträger auf die Strom- und Wärmeerzeugung, aber auch auf andere Bereiche wie z. B. die Industrie, zeigt die Tabelle. Hinweise und Ideen:Diagramm und Tabelle geben den Schülern und Schülerinnen einen Überblick, wozu und in welchem Umfang fossile Energieträger im Jahr 2012 verwendet wurden. Überlegungen zur Endlichkeit dieser Energieträger und zum Umstieg bzw. zur Ausweitung der Nutzung regenerativer Energieträger lassen sich anschließen. Weitere Informationen findet man in der Sachinformation “Energieträger im Überblick” und der Grafik “Wie lange reichen unsere Energieträger?”.


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Kohlendioxidemissionen von Kraftwerken

Diagramm:Kohlendioxidemissionen für verschiedene Kraftwerkstypen im Vergleich.Das Diagramm zeigt, welche Menge Kohlendioxid (CO2, Angaben in Kilogramm) bei der “Gewinnung” von einer Kilowattstunde Energie aus verschiedenen Arten von Energieträgern anfällt. Zusätzlich sind die Kohlendioxidmengen, die bei der Brennstoffversorgung und bei Bau der Kraftwerke freigesetzt werden, angegeben. Aus der Gruppe der fossilen Energieträger hat Erdgas einen relativ niedrigen Kohlendioxidausstoß und ist damit neben den regenerativen Energien und der Kernkraft eine gute Alternative zur Kohlendioxidreduktion. Erdgas kann besonders effizient in GuD-Kraftwerken zur Stromerzeugung eingesetzt werden. Hinweise und Ideen:Wichtig ist die Erkenntnis, dass auch regenerative Stromerzeugung Kohlendioxidemissionen impliziert (durch den Bau).


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