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Anteil der Energieträger am weltweiten Strommix von 2005 bis 2040

%iagramm:Das Diagramm zeigt, dass die regenerativen Energien ab ca. 2040 auch weltweit den größten Anteil an der Stromerzeugung haben werden. Es wird deutlich, dass auch in Zukunft die fossilen Energieträger, insbesondere die Kohle, und die dafür entwickelten Kraftwerkstechnologien eine zentrale Rolle bei der Energieversorgung spielen werden. Diese Rolle wird aber zunehmend kleiner.Hinweise und Ideen:In Deutschland sowie in einigen anderen Ländern soll laut Prognosen der Anteil der regenerativen Energien an der Stromerzeugung wesentlich schneller steigen als am gesamten Primärenergieverbrauch. In Deutschland z. B. soll der Anteil in 2040 bei Strom bereits über 65 % liegen. Weltweit liegen die Prognosen sowohl bei Strom als auch beim Gesamtprimärenergieverbrauch (also Strom + Verkehr + Wärmeerzeugung) allerdings gleichauf bei gut 30 %. Wie kann man diesen Unterschied erklären?Unter Verwendung der Quelle: “World Energy Outlook 2012”, International Energy Agency IEA (2012%


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Pkw-Brennstoffzelle

Foto:Abgebildet ist ein sog. Brennstoffzellen-Stack für Pkws. Die Abmessungen betragen bei ca. 40 l Volumen ca. 1,0 m x 0,8 m x 0,35 m.Eine einzelne Wasserstoff-Sauerstoff-Brennstoffzelle liefert ca. 1,23 Volt. Um brauchbare Spannungen und Leistungen von ca. 40 Volt bzw. ca. 50 kW zu erreichen, müssen also viele dieser einzelnen Zellen in serieller und paralleler Schaltung zusammengeschlossen werden (“Stack”). Die Zukunft des Brennstoffzellen-Pkws ist ungewiss, da Brennstoffzelle und Wasserstofftank ziemlich teuer sind. Im Vergleich dazu fallen die Preise für die Batterien der reinen E-Pkws derzeit relativ schnell.


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Leuchtmittel im Vergleich

Grafik:Glühlampe, Energiesparlampe und LED-Lampe werden nach Kosten und Wirkungsgrad verglichen.Die tabellarische Gegenüberstellung zeigt: Auch wenn Energiespar- und LED-Lampen teurer in der Anschaffung sind, sind sie in den Gesamtkosten für 10.000 Stunden erheblich günstiger. Außerdem liegt ihr Wirkungsgrad erheblich über dem einer Glühlampe.


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Zukünftiger weltweiter Primärenergiebedarf

%iagramm:Prognostizierte Entwicklung des Primärenergiebedarfs weltweit, differenziert nach Industrieländern und noch nicht voll entwickelten Ländern.Das Diagramm beschreibt den weltweiten jährlichen Bedarf an Primärenergieträgern im Zeitraum von 2000 bis 2150 (Abschätzung aus dem Jahr 2002). Der Primärenergiebedarf wird in der Einheit 1013 kWh/Jahr angegeben und berücksichtigt die Entwicklung der Bevölkerungszahlen und des Bruttosozialprodukts pro Kopf bei zunehmender Industrialisierung. Das Diagramm zeigt deutlich, dass das Wachstum nicht unbegrenzt ist.Übrigens: In Deutschland ist der Primärenergieverbrauch seit 1990 nahezu konstant, obwohl sich das Bruttoinlandsprodukt seit dieser Zeit um ca. 27 % erhöht hat.Hinweise und Ideen:Ausgehend von dieser Prognose können Überlegungen angestellt werden, welche Folgen sich daraus für fossile Energieressourcen und regenerative Energieträger ergeben könnten. Wie sehen die Prognosen für die Entwicklung der Weltbevölkerung und des Bruttosozialprodukts pro Kopf aus? Informationen hierzu findet man in der Studie von Prof. D. Pelte der Universität Heidelberg%


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Energieangebot weltweit - zukünftige Entwicklung

Diagramm:Es wird die Entwicklung des weltweiten Energieangebots von 1990 bis 2035 dargestellt.Bis zum Jahr 2012 gibt es gesicherte Zahlen, ab dann muss sich die Internationale Energiebehörde auf Schätzungen verlassen. Die hier dargestellten Zahlen beziehen sich auf das optimistischere New Policies Scenario, das politische Ankündigungen und Pläne der Regierungen, z. B. zur Verminderung des CO2-Ausstoßes, beinhaltet, obwohl diese noch nicht umgesetzt sind. Der geschätzte Energieverbrauch im Jahr 2035 liegt bei 12.001 MtRÖE.Unter Verwendung der Quelle: International Energy Agency (IEA)


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Vom Wasserrad zur Turbine (GS)

Fotocollage:
Fotos von einem Wasserrad sowie drei verschiedenen Turbinenarten.

Schon früh setzte man Wasserräder ein, um die Energie von Wasser zu nutzen, z. B. zum Antreiben eines Mühlrads. Die Turbinen, die in Wasserkraftwerken eingesetzt werden, sind eine Weiterentwicklung des klassischen Wasserrads, um Generatoren für die Stromerzeugung anzutreiben. Diese Turbinen heißen nach ihren Erfindern: Pelton, Kaplan und Francis.

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Speicherkraftwerk

Grafik:
Funktionsprinzip eines Speicherkraftwerks.

Beim Speicherkraftwerk wird von Natur aus nachfließendes Wasser mithilfe eines Stausees angestaut und für Bedarfsspitzen bevorratet. Das gestaute Wasser wird dann mittels Druckrohrleitungen zu den Turbinen des niedriger gelegenen Kraftwerks geführt. Die gesamte Lageenergie des Wassers im Speicherbecken ist also ein Energiespeicher für Spitzenzeiten. Kleinere Speicherkraftwerke verwenden Pelton-Turbinen, große Speicherkraftwerke (großer Druck und große Wassermenge) verwenden Francis-Turbinen.

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Biomasse Brennholz

Foto: Geschichtete HolzscheiteBiomasse, vor allem Holz, ist eine der ältesten vom Menschen genutzten Energiequellen. Die Energie “gewinnt” man daraus durch Verbrennung.


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Kohlendioxidemissionen von Kraftwerken

Diagramm:Kohlendioxidemissionen für verschiedene Kraftwerkstypen im Vergleich.Das Diagramm zeigt, welche Menge Kohlendioxid (CO2, Angaben in Kilogramm) bei der “Gewinnung” von einer Kilowattstunde Energie aus verschiedenen Arten von Energieträgern anfällt. Zusätzlich sind die Kohlendioxidmengen, die bei der Brennstoffversorgung und bei Bau der Kraftwerke freigesetzt werden, angegeben. Aus der Gruppe der fossilen Energieträger hat Erdgas einen relativ niedrigen Kohlendioxidausstoß und ist damit neben den regenerativen Energien und der Kernkraft eine gute Alternative zur Kohlendioxidreduktion. Erdgas kann besonders effizient in GuD-Kraftwerken zur Stromerzeugung eingesetzt werden. Hinweise und Ideen:Wichtig ist die Erkenntnis, dass auch regenerative Stromerzeugung Kohlendioxidemissionen impliziert (durch den Bau).


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Energieträger Biomasse

Diagramm:Überblick über die wichtigsten Vertreter der Biomasse und ihre Verwendung als primäre und sekundäre Energieträger.Biomasse ist eine der ältesten vom Menschen genutzten Energiequellen, v. a. in der Form von Holz. Die Energie “gewinnt” man daraus durch Verbrennung. Neben Holz können auch grüne Pflanzen (z. B. Chinaschilf) und getrockneter Dung verbrannt werden. Angesichts der Verknappung von Erdöl wird Biomasse vermehrt zur Gewinnung von Kraftstoffen eingesetzt. Das Diagramm zeigt, welche chemischen Verfahren hierbei zum Einsatz kommen und welche Biokraftstoffe dabei entstehen.


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