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Planet Schule: Weltreligionen

Wer arbeitet in einer Moschee? Welche Feste feiern Juden und wieso hat eine Kirche meistens einen Turm? Jasmin, eine angehende Archäologin, begleitet die Kinder bei ihrer Entdeckungsreise in die Welt des Christentums, des Judentums und des Islams. Wohnhäuser, Moschee, Kirche, Synagoge und eine Bibliothek bieten Informationen zu den Religionen. In einem Quiz können die Kinder anschließend ihr Wissen erproben. Das Lernspiel gehört zur Filmreihe "Religionen der Welt", in der Kinder im Mittelpunkt stehen, die zeigen, weche Rolle ihre Religion im Alltag spielt. Gleichzeitig entdeckt eine junge Archäologin in einer Spielhandlung die zentralen Glaubensbekenntnisse der drei Religionen. Man erfährt dabei eine ganze Menge über die Geschichte des Islam, Judentum und Christentum.

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Video: Was glaubst du denn?

“Es ist ein Teil meiner Identität - Zweifel gehören dazu.” Laila, Boris und Patric sind gläubig. Die drei jungen Leute leben ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise, aber vieles verbindet sie. Laila ist Muslimin, Boris Jude und Patric Katholik. Jeder von ihnen kennt die Auseinandersetzung mit Vorurteilen, das Befremden aber auch die Neugier von Freunden und Familien. In ihren religiösen Gemeinschaften fühlen sie sich zu Hause, das Gebet und die Einhaltung der religiösen Vorschriften und Riten sind wichtige Teile ihres Lebens. Sie sind der Welt zugewandt und versuchen auf verschiedenen Wegen Spiritualität und Alltag zu verbinden. Zukunftsvisionen, Liebe, Glück, Gottesverständnis und Toleranz sind für sie wichtige Themen. Die Sendung begleitet die drei jungen Gläubigen bei der Auseinandersetzung mit ihrer Religion.

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Judentum

Die Sendereihe "Religionen der Welt" setzt sich mit den drei großen monotheistischen Religionen Christentum, Judentum und Islam ausführlich auseinander. Im Mittelpunkt der Reihe stehen Menschen, die den jeweiligen Religionen angehören. An ausgewählten Beispielen zeigen sie, wie der Alltag mit ihrer Religion in Deutschland aussehen kann. Der knapp 30-minütige Film über das Judentum besteht aus drei Teilen, die auch einzeln gezeigt werden können. Der 13-jähige Alon bereitet sich auf seine Bar Mizwa vor, bei der er zum ersten Mal während des Gottesdienstes vor der ganzen Gemeinde einen Gebetstext aus der Tora vorträgt. Jasmin, die Archäologiestudentin, entdeckt in einer Kiste Überreste einer Torarolle. Zusammen mit ihrem Professor findet sie eine Menge über die Geschichte des Judentums heraus. Avitall Gerstetter ist die erste Frau, die in Deutschland als Kantorin in einer jüdischen Gemeinde angestellt ist
Ausführliche Beschreibung:
Kapitel: Beim Gebet in der Synagoge (1:24 min): Zum ersten Mal in seinem Leben legt Alon die Gebetsriemen an. Das ist noch ganz ungewohnt. Am Samstag, dem jüdischen Schabbat wird Alon in die Gemeinschaft der Erwachsenen aufgenommen. Er feiert seine Bar Mizwa. Generalprobe mit dem Rabbiner (4:37 min): Er wird während des Gottesdienstes einen Abschnitt aus der Tora vortragen. Die Tora ist in hebräischer Sprache geschrieben. Schabbatfeier (1:22 min): Freitagabend. Die Familie feiert den Beginn des Schabbat. Alons Bruder Roy ist extra aus New York angereist, um bei der Bar Mizwa dabei zu sein. Außer ihm werden noch viele andere Gäste erwartet. Nach der Bar Mizwa (1:13 min): Mehr als 100 Gäste aus ganz Deutschland und dem Ausland sind nach Düsseldorf gekommen, um bei Alons Bar Mizwa dabei zu sein. Jetzt gehört Alon nun zu den erwachsenen Männern in seiner Gemeinde. Das wird gefeiert. Jasmin findet ein Stück einer Tora (3:43 min): Jasmin studiert Archäologie. Bei einer Grabung entdeckt sie ein Pergamentstück. Ihr Fundstück der Beginn des Schma Israel ist - das jüdische Glaubensbekenntnis. Wie kam das Fundstück nach Europa? (6:10 min): Das jüdische Volk kam aus Ägypten. Am Berg Sinai soll Moses die zehn Gebote erhalten haben. Im Tempel von Jerusalem wurde fortan der eine Gott Israels verehrt. Im Jahre 70 nach Christus wurde der Tempel von den Römern zerstört. Fortan verteilte sich das jüdische Volk im ganzen Römischen Reich. Jasmin und ihr Professor vermuten, dass so vielleicht das hebräische Fundstück nach Deutschland kam. Schma Israel - das jüdische Glaubensbekenntnis (4:35 min): Wieso wurde Pergamentstück vergraben. Von der Jüdin Hannah erfährt sie, wie wichtig im Judentum das Schma Israel ist und was es bedeutet. Außerdem weiß sie nun, dass ausgediente Thorarollen bestattet werden. Was macht eine jüdische Kantorin? (3:06 min): Avitall Gerstetter arbeitet als Vorbeterin im Gottesdienst. Avitall ist die erste Frau in Deutschland, die als Kantorin arbeitet. Jüdische Speisevorschriften (0:45 min): Im Judentum gibt es besondere Essensvorschriften. Deshalb kauft sie koschere Lebensmittel. Koscher bedeutet erlaubt. Es ist nicht erlaubt, Milch und Fleisch zusammen zu verwenden. Schabattfeier (2:16 min): In sechs Tagen hat Gott die Welt erschaffen und am siebten Tag hat er geruht und den siebten Tag hat er Schabbat genannt. Am Schabbat nimmt man sich Zeit, man sitzt als Familie zusammen, empfängt Besuch und man lässt es sich gut gehen.

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Was glaubt Deutschland? - Wie wir hoffen

Was kommt nach dem Tod? Auf diese Frage geben Religionen unterschiedliche Antworten. So hat der katholische Theologe Albert Biesinger selbst keine Angst vor dem Tod. Der in Syrien geborene Zahnarzt Sadiqu Al-Mousllie spricht über Paradiesvorstellungen im Islam. Der buddhistische Mönch Bhante Nyanabodhi weist einen Pfad ins Nirwana, der orthodoxe Jude Levi Gendlin hofft auf ein Jenseits ohne Gewalt, und die Atheistin Assunta Tammelleo fühlt sich ohne tröstende Jenseitsvorstellung glücklicher.

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Was glaubt Deutschland? - Wie wir feiern

Gebete, Rituale und Traditionen strukturieren das religiöse Leben. Die Muslime Feride und Emra Gencaslan erklären die Bedeutung der mystischen Derwisch-Tänze. Der jüdische Kantor Chasan Daniel Kempin weiht eine Studentin in die Geheimnisse der jüdischen Religion ein, und Felicia Muhl nimmt “Zuflucht” im Buddhismus. Aber was machen Atheisten? Die 15-jährige Celine Migoda steht kurz vor ihrer Jugendweihe, und eine konfessionslose Sonntagsfeier erinnert mit Musik und Predigt sehr an religiöse Rituale.

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Was glaubt Deutschland? - Wie wir lieben

Wie sehr bestimmen religiöse Vorstellungen das Liebesleben? Ein buddhistisches Paar findet seinen Seelenfrieden im Tantra-Studio. Sex vor der Ehe war für das muslimische Ehepaar Cihan und Serife Aktas kein Thema. Der evangelische Pfarrer Ulrich Bock brauchte lange, bis er sich zu seiner Homosexualität bekannte. Andrea und Matthias Lange kommen aus streng christlichen Familien, in denen Scheidung nicht vorgesehen war, und gehören heute mit ihrer Patchwork-Familie einer baptistischen Gemeinde an.