Anderer Ressourcentyp

Planet Schule

De armis et militibus Romanis

Kann man in Sandalen ein Weltreich erobern? Eine eigentlich plausible Frage, wenn man sich die leichten Riemchenschuhe der römischen Legionäre ansieht. Damit sollen sie über die Alpen gezogen sein, durch Wüsten, Wälder und Sümpfe, über hunderte, ja tausende Kilometer? Grund genug für ein ausführliches Experiment: Eine Truppe "Hobby-Römer" testet unter wissenschaftlicher Aufsicht die Ausrüstung der Legionäre - und nicht nur das Schuhwerk. Auch die Waffen - vom Pilum und Schild bis zum Katapult - werden unter die Lupe genommen. Der Film geht der Frage nach, was die Römer so überlegen machte, dass sie über Jahrhunderte ein Weltreich beherrschen konnten. Und dabei spielte nicht nur die Waffen- und Kampftechnik eine Rolle: Organisation und Disziplin innerhalb der Legionen waren ebenso bedeutsam wie das Alltagsleben der Soldaten. Unterwegs waren sie Selbstversorger - das belegen die mitgeführten Handmühlen, mit denen sie sich selbst das Mehl für ihr tägliches Brot mahlen mussten.
Ausführliche Beschreibung:
Sequenzen: Der Legionär (8:34 min) Befestigungsanlagen (1:58 min) Großwaffen (ca. 4 min)

Arbeitsblatt, Unterrichtsplanung, Video

Planet Schule, WDR

Reports in English - Great Britain and Ireland: Behind the Scenes - Film Production in Ireland - Film production in Ireland

"Behind the Scenes" führt ins Filmbusiness. Der Film begleitet die 16jährige Jessica an ihrem ersten Praktikumstag in die Ardmore Studios in Dublin. Man lernt Berufe und Arbeitsabläufe beim Film kennen. Der Film lässt sich gut in eine Unterrichtsreihe zum Thema "media/stars" einbauen, der in vielen Schulbüchern in der 9. Klasse zu finden ist. Er kann auch in der Anfangsphase der Sekundarstufe II (für G 8-Lerngruppen in Klasse 10) eingesetzt werden, wenn das Thema Film vor allem unter der Perspektive "language of film" behandelt wird. Die Methoden der Begleitvorschläge und Arbeitsblätter zielen vor allem auf selbstständiges und kooperatives Sprachenlernen ab.

Anderer Ressourcentyp

Planet Schule

De gladiatoribus

Wie entbehrungsreich und gefährlich war so ein Gladiatorenleben? Um das herauszufinden starten Studenten der Universität Regensburg unter Leitung von Dr. Josef Löffl einen Selbstversuch: Ein halbes Jahr lang trainieren, kämpfen und leben sie wie Gladiatoren zu römischer Zeit. Höhepunkt ist ein sechswöchiges Camp im antiken Carnuntum bei Wien. Nicht nur Alltag und gesellschaftliche Stellung der Gladiatoren werden hier eindrücklich rekonstruiert. "Brot und Spiele" - unter diesem Motto wird auch die Bedeutung der Gladiatoren-Kämpfe für die römische Gesellschaft in den Blick genommen. Das historische Experiment - wie auch der Film - geht der Frage nach, was in römischer Zeit die Faszination dieser Spiele um Leben und Tod ausmacht. Sie scheinen auch heute noch von besonderem Reiz zu sein, wie der Erfolg des Kinofilms "Gladiator" zeigt.
Ausführliche Beschreibung:
Sequenzen: Archäologie als Experiment (5:22 min) Gladiatoren in den Provinzen (3:41 min) Kämpfe und Alltag (6:57 min)

Anderer Ressourcentyp

Planet Schule

De vita in oppido Romano

Wie machten die Römer ihre Geschäfte? Dieser Frage geht der Film in ihrem doppelten Wortsinn nach und beleuchtet damit auf eigene Art das römische Stadtleben. Ein fiktiver römischer Handwerker wird bei seinem nächtlichen Streifzug durch eine germanische Provinzstadt begleitet. Er sammelt in Amphoren eine anrüchige Flüssigkeit, die für seine berufliche Tätigkeit außerordentlich wichtig ist, denn er ist Tuchfärber. Mit ihm lernt man den normalen Alltag eines einfachen Römers kennen, seine Arbeit, seine Geschäfte mit den Händlern, sein zu Hause. Aber auch die Orte, die die Römer in ihrer Freizeit am liebsten aufsuchten: die Thermen und die Kneipen. In einem Experiment am Institut für Textil-Konservierung der Fachhochschule Köln wird untersucht, wofür und warum diese übelriechende Flüssigkeit in der Antike beim Färben so wichtig war, dass ihretwegen die Färber des Nachts durch römische Straßen ziehen mussten.
Ausführliche Beschreibung:
Kapitel: Antike Großstätte (4:43 min) Badekultur (5:34 min) Herrenhäuser (4:43 min)

Anderer Ressourcentyp

Planet Schule

De religione Romana

Woran glaubten die Römer? Und vor allem wie? Beteten sie wie wir heute? Der Althistoriker und Religionswissenschaftler Wolfgang Spickermann von der Universität Erfurt hat sich zusammen mit einer Gruppe Studenten vorgenommen, die antiken Schriftquellen (Cicero, Cato der Ältere, Lukian) nach den religiösen Praktiken der Römer zu durchforsten. Die Gruppe hat die Zeremonien dann real durchgespielt. Ort der Handlung war der rekonstruierte Tempelbezirk von Tawern, der dem Gott der Reisenden und der Händler, dem Merkur, geweiht war. Wir erfahren, wie wichtig den Römern Götterzeichen und die Verehrung ihrer Götter war. Sie nahmen auch Götter eroberter Völker in ihren Pantheon auf.
Ausführliche Beschreibung:
Sequenzen: Polytheismus (4:17 min) "Götterhitliste" und Opfergaben (8:12 min) Kaiserkult (2:30 min)

Anderer Ressourcentyp

Planet Schule

De mercatura Romana

Holz brachte gutes Geld und die Abnehmer verlangten nach immer mehr. Diese Abnehmer saßen in den römischen Provinzen an Rhein und Donau, sie betrieben Keramik-Manufakturen, große Bäderanlagen oder verarbeiteten im großen Stil Metall. Dazu brauchte man jede Menge Energie und Rohstoffe. Der Ressourcen-Hunger der Römer war enorm. Wie viel Holz benötigte man damals, um ein Kilogramm Eisen zu produzieren? Neben dem Experiment, das nacherleben lässt, wie effektiv römische Rohstoff-Erzeugung war, gibt der Film auch Einblicke in die Handelsbeziehungen der Römer zu ihren germanischen Nachbarn. Und auch bei den Römern ist Geld, das „Schmiermittel“, das die Wirtschaft am Laufen hält.
Ausführliche Beschreibung:
Sequenzen:

Provinzen als Handelspartner (7:24 min)
Waren aus dem ganzen Reich (5:50 min)
Geld (2:45 min)

Anderer Ressourcentyp

Planet Schule

De aedificiis Romanis

Die erstaunlichen bautechnischen Meisterleistungen der Römer zeigen sich zum Beispiel bei der Wasserleitung von der Eifel nach Colonia Claudia Ara Agrippinensium, dem heutigen Köln. Über 95 Kilometer weit lieferte sie mineralreiches Quellwasser aus der nördlichen Eifel, circa 20.000 Kubikmeter am Tag. Der Film begleitet das Team um Alexander Zimmermann bei ihren Versuchen, mit rekonstruierten Vermessungsgeräten der römischen Vermessungs- und Baukunst auf die Spur zu kommen. Dabei wird nicht nur der Bau einer Wasserleitung in den Blick genommen: Man erfährt, wie man die normierten Grundrisse für römische Siedlungen, die sogenannten Insulae, vermaß oder wie das typische Wohnhaus der einfachen Römer, das Streifenhaus, gebaut wurde.
Ausführliche Beschreibung:
Sequenzen: Landvermessung (7:16 min) Städtebau (5:20 min) Aquädukte (2:22 min)

Anderer Ressourcentyp

Planet Schule

De defensione imperii Romani

Auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands errichten die Römer drei Provinzen: Germania inferior, Germania superior und Raetia. Zur Sicherung dieser Provinzen über Jahrhunderte gegen Angreifer aus dem freien Germanien gab es den 550 Kilometer langen Grenzwall, den Limes. Zusätzlich gibt es die Flüsse Rhein und Donau, die als "nasse Grenze" Schutz bieten. Aber nur, wenn sie gut bewacht werden. Zum Beispiel mit schnellen Patrouillenbooten, wie dem "Navis Lusoria". Aus geborgenen römischen Schiffswracks erarbeiten Fachleute Baupläne und rekonstruieren ein historisches Schiff. Der Film begleitet die Arbeit bis zu den ersten Testfahrten. Man will die Leistungsfähigkeit des Schiffstyps erforschen - und damit auch Aussagen zur generellen Leistungsfähigkeit dieses Grenzverteidigungssystems an Rhein und Donau machen.
Ausführliche Beschreibung:
Sequenzen: Schnelle Flussschiffe (5:14 min) Die "Pax Romana" (3:40 min) Fernstraßen (ca. 6 min)

Arbeitsblatt, Simulation, Text, Unterrichtsplanung, Video

Planet Schule, WDR

Planet Schule: Die Germanen

Wer waren die Germanen und wie haben sie gelebt? Die vierteilige Sendereihe verfolgt die wechselvolle Geschichte der germanischen Völker von der Zeit des ersten Kontaktes mit den Römern unter Cäsar bis zum Reich der Franken in der Spätantike. Mittels bedeutender archäologischer Funde, die in den gesellschaftlichen Kontext der jeweiligen Zeit gesetzt werden, nachgestellten Spielszenen und 3D-Animationen werden die historischen Zusammenhänge von der Zeit der maximalen Ausdehnung des Römischen Reiches bis zu seinem Zusammenbruch während der Völkerwanderung nachvollzogen. In den Filmen wird ein anregendes Wechselspiel zwischen der heutigen Betrachtungsweise mit modernen wissenschaftlichen Methoden und den kulturell bedingten Sichtweisen einfacher historischer Personen gezeigt. Die vier Filme à 30 Minuten eignen sich für den Einsatz ab Klasse 8. Der Wissenspool bietet neben weiterführenden Informationen vorbereitete Unterrichtsmaterialien für Lehrer und interaktive Elemente für Schüler.

Arbeitsblatt, Unterrichtsplanung, Video

Planet Schule, WDR

4. It's school time, Red!

Red ist aufgeregt, denn heute ist sein erster Schultag. Vor den vielen fremden Kindern hat er zunächst Angst. Der Unterricht geht los mit Mathe. Red denkt sich ganz besondere Aufgaben für die Kinder aus. "David and in England" besteht aus 12 Folgen von je 5 Minuten. Jede Episode dreht sich um ein Thema aus der Alltagswelt der Kinder und vermittelt Satzstrukturen und Wortfelder in landestypischen Situationen. Red sorgt außerdem dafür, dass es immer viel zu lachen gibt. Das ungleiche Duo eignet sich hervorragend für den Anfangsunterricht in der Grundschule.