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Planet Schule, SWR

Das Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor sollte, nach griechisch-antikem Vorbild gestaltet, ein repräsentatives Stadttor für das preußische Berlin werden. Augenzeugen dieser Ereignisse nehmen uns mit die Höhe- und Wendepunkte in der deutschen Politik nach zu erleben.Die Sendereihe "Orte des Erinnerns" ist eine Geschichtsreihe, die geprägt wird durch die Erinnerungen von Menschen und ihren Erlebnissen an besonderen Orten der Zeitgeschichte. Der Schwerpunkt "Orte des Erinnerns - Deutschland" widmet sich den Geschichtsorten unseres Landes und bietet weitreichende Hintergrundinformationen zur Ereignisgeschichte der jeweiligen Orte.
Ausführliche Beschreibung:
"Und wir haben es insgeheim auch für uns als Symbol betrachtet: wenn wir da durchkönnen, dann geht´s uns wieder gut." (Manfred Seidel, Zeitzeuge) Das Brandenburger Tor sollte, nach griechisch-antikem Vorbild gestaltet, ein repräsentatives Stadttor für das preußische Berlin werden. Doch nach seinem Sieg über Preußen entführte Napoleon die Quadriga des Tores nach Paris - als Kriegsbeute. Eine Demütigung, die erst mit der Niederlage Napoleons überwunden wurde: Mit ihrer Rückkehr 1814 wurde die Quadriga und mit ihr das Brandenburger Tor zum preußischen, zum nationalen Symbol. Dass das Tor auch in den nachfolgenden Jahrhunderten zum Kristallisationspunkt der wechselvollen deutschen Geschichte geworden ist, verdankt es vielleicht bereits diesem frühen Ereignis, sicherlich aber seiner besonderen Lage im Herzen der Hauptstadt. Die politischen Wirrungen des 20. Jahrhunderts führten immer wieder zu spektakulären, dramatischen und traurigen Auftritten rund um das Brandenburger Tor. Augenzeugen dieser Ereignisse nehmen uns mit, von diesem vielleicht geschichtsträchtigsten Ort Deutschlands aus, die Höhe- und Wendepunkte in der deutschen Politik nachzuerleben.