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Geographische Kommission für Westfalen

Biologische Stationen in Westfalen

Die Biologischen Stationen gelten als Gütesiegel nordrhein-westfälischer Naturschutzpolitik. Kein anderes Bundesland in Deutschland verfügt über eine vergleichbare Struktur der Verzahnung von ehrenamtlichem Engagement, fachlicher Qualifikation und staatlicher Förderung für den Naturschutz. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Biologischen Stationen in Westfalen. Außerdem gibt er einen Einblick in die Geschichte und Finanzierung dieser Naturschutzprojekte. Abschließend werden die Aufgabenschwerpunkte dieser Stationen aufgeführt. Des Weiteren gibt es Hinweise auf weiterführende Literatur.


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Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Ökolandbau: Mischkulturen

Klassisches Vorbild heutiger Mischkulturen ist der Bauerngarten - ein buntes Nebeneinander von Gemüse, Kräutern und Zierpflanzen. Mischkulturen gibt es jedoch schon viel länger. Beispielsweise wurden vor über tausend Jahren schon Reispflanzen mit einem Algenfarn in Mischkultur angebaut, um das Wachstum unerwünschter Pflanzen im Reisfeld zu unterdrücken. Eine weitere klassische Mischkultur ist der gemeinsame Anbau von Karotten und Lauch. Sie harmonieren gut und werden weniger von Schädlingen heimgesucht. Aufgrund der notwendigen, umfangreichen Planung und der zusätzlichen Arbeiten bei Anbau und Ernte finden sich heute im Erwerbsgartenbau relativ selten Betriebe, die in Mischkultur anbauen. Der ökologische Land- und Gartenbau hat diese Form der Bewirtschaftung für sich jedoch wieder entdeckt: Mischkulturen nutzen die natürlichen Eigenschaften aller Pflanzen innerhalb der Pflanzengesellschaft. Auf diese Weise werden ein naturnahes Gleichgewicht und damit bessere Wachstumsbedingungen für die Nutzpflanzen erreicht. Eingriffe durch Pflanzenschutzmaßnahmen etc. sind daher nicht so oft nötig. Diese Art der Bewirtschaftung kommt also dem ökologischen Leitgedanken sehr nahe. Mit der Unterrichtseinheit entwickeln die Schülerinnen und Schüler ein Gespür für die möglichen Einwirkungen von Pflanzen auf andere Pflanzen. Sie lernen, worauf bei einer Mischkulturplanung zu achten ist.

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Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Ökolandbau: Sortenvielfalt

Die Wahl geeigneter Pflanzensorten ist in allen Bereichen des Gartenbaus entscheidend. Im Gemüsebau spielen neben Kriterien wie Geschmack und Aussehen heute vor allem Resistenzen gegenüber Krankheiten und Schädlingen und höchstmöglicher Ertrag die wichtigsten Rollen. Ähnlich wie in der Landwirtschaft gibt es auch hier überregional und zum Teil international tätige Firmen, die sich auf die Herstellung solch hochspezialisierter, jedoch in der Regel durch den Käufer nicht nachbaufähiger Pflanzen ausgerichtet haben. Dies hat zur Folge, dass viele Sorten, zum Teil alte oder seltene Nutzpflanzen, nach und nach vom Markt verschwinden. Im Bereich des ökologischen Gartenbaus gibt es jedoch einige Betriebe, die sich dieser Entwicklung entgegenstellen und mit verschiedenen Maßnahmen versuchen pflanzengenetische Ressourcen zu erhalten.

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Europäische Kommission

52 Tipps für die biologische Vielfalt

Broschüre der Europäischen Union mit einem Biodiversitätstipps für jede Woche des Jahres

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Internationaler Tierschutz-Fonds (IFAW)

Tierisch Toll - Animal Action Education

Tierisch Toll - Animal Action Education ist ein Projekt des Internationalen Tierschutz-Fonds (IFAW) für Kinder und Jugendliche. Seit 1992 vermittelt Animal Action Education jungen Menschen das Wissen und die Möglichkeit, sich für Tiere und unsere Umwelt zu engagieren. Der IFAW bietet zum Projekt kostenfreies Unterrichtsmaterial für Lehrer und Schüler zu verschieden Themen an.

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NFP marketing & distribution GmbH

Auf der Jagd - Wem gehört die Natur? Begleitmaterial zum Film

Wem gehört die Natur? - Den Tieren? Den Menschen? Oder sollte man sie sich selbst überlassen? Auf der Suche nach Antworten führt uns der Dokumentarfilm AUF DER JAGD - WEM GEHÖRT DIE NATUR? in einen faszinierenden Mikrokosmos, in dem Jäger, Förster, Waldbesitzer, Wildbiologen, Tierschützer, Bauern und Forstbeamte zu Wort kommen - und zu ganz unterschiedlichen Ansichten. Das vorliegende Begleitmaterial möchte eine tiefergehende Beschäftigung mit dem film im Unterricht anregen und begleiten.

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Deutsche Wildtier Stiftung

Wildtier-Lexikon

Das Wildtier-Lexikon bietet Ihnen viel Wissenswertes und Kurioses über eine Auswahl heimischer Wildtiere. Beim Klick erscheinen kompaktes Wissen, ein Steckbrief und ungewöhnliche Fakten über die Tiere.

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Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA)

Eine Handvoll Boden

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Bodenleben" aus der Mappe "90 Minuten direkt vor der Tür" steht zum pdf-Download bereit. Sie ist im Freien (Wiese, Wald, Acker etc.) von März bis Oktober bei fast jedem Wetter durchführbar und für Jugendliche im Alter von 12-19 Jahren konzipiert.

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Geographische Kommission für Westfalen

Hochwasser und Hochwasserschutz an der Oberen Stever am Beispiel des Nottulner Ortsteils Appelhülsen

Dieser Beitrag beschreibt die Gründe für die Notwendigkeit eines Hochwasserschutzes an der Oberen Stever. Zunächst gibt er einen Überblick zu den naturräumlichen Gegebenheiten des Gebietes und beschreibt welche Wasserbaumaßnahmen bereits seit den 1960er Jahren unternommen wurden, um das Gebiet vor Hochwasser zu schützen. Des Weiteren gibt es Hinweise auf weiterführende Literatur.


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Geographische Kommission für Westfalen

Saatkrähen im Kreis Soest - an Problemvögeln lernen

Nach jahrzehntelanger intensiver Verfolgung der Saatkrähen gab es Mitte der 1970er Jahre in ganz NRW gerade einmal noch 1.000 Brutpaare. Seit Mitte der 1980er Jahre - nach Inkrafttreten des Bundesnaturschutzgesetztes - wendete sich jedoch das Blatt. Die unter Schutz gestellten Saatkrähen kamen nun vermehrt in die Städte. Bei dem hier vorhandenen reichhaltigen Nahrungsangebot nahmen ihre Bestände in kurzer Zeit stark zu - vor allem in den Kommunen des Kreises Soest. Hinweise auf weiterführende Literatur vorhanden.


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