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Digitale Medien in der Mathematikausbildung - Mathe Online

Das Projekt Neue Medien in der Mathematik-Ausbildung wurde im Rahmen der zweiten Ausschreibungsrunde der Initiative Neue Medien in der Lehre des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (2001/2) eingereicht und im August 2002 angenommen. Es besteht aus einem Konsortium von 9 (ursprünglich 10) Partnerinstitutionen und begann im September 2002 mit einem am Technikum Kärnten abgehaltenen Kickoff-Meeting. Im Rahmen des Projekts werden Elemente elektronisch unterstützten Lernens in ausgewählte Lehrveranstaltungen an Universitäten, Fachhochschulen und einer Pädagogischen Akademie integriert. Dabei sind sowohl die "reine" Mathematik, als auch Fächer, in denen Mathematik als Hilfswissenschaft dient, beteiligt. Die Hauptziele des Projekts sind, Studierende in der Studieneingangsphase verständnisfördernd zu unterstützen: Integration Neuer Medien in den Vorlesungs- (und Übungs-)alltag Entwicklung dafür benötigter Materialien und Werkzeuge Erprobung technischer Lösungen, die das Abhalten von Live-Ereignissen ermöglichen, auf Eignung hinsichtlich der Kommunikation über mathematische Inhalte Erstellen audiovisueller Vortragssequenzen zu mathematischen Schlüsselbegriffen Besonderes Anliegen ist es, den StudienanfängerInnen der beteiligten Fächer die Bewältigung der neuen Anforderungen, insbesondere den Übergang von der Schulmathematik (AHS/BHS) zu den an Universitäten und Fachhochschulen gelehrten Inhalten, zu erleichtern. Weitere Ziele bestehen darin, die Kompetenz der Lehrenden hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten Neuer Medien zu erhöhen und Hilfestellungen für zukünftige Aktivitäten in diesem Bereich auszuarbeiten. mathe online dient dem Projekt als Web-Platform und wird die entwickelten Materialien und Dokumente (auch in Zukunft) bereitstellen. Die Zusammensetzung des Projektkonsortiums stellt sowohl hinsichtlich der beteiligten Fächer als auch in Bezug auf Rahmenbedingungen, Erfahrungen und Ressourcen ein breites Spektrum dar, das die Entwicklung inhaltlicher, didaktischer, technischer und organisatorischer Innovationen für die Mathematik-Ausbildung als realistische Zielsetzung erscheinen lässt.

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Der Pianist

Warschau 1939: Der angesehene polnisch-jüdische Pianist Wladyslaw Szpilman wird nach dem Einmarsch der Deutschen mit seiner Familie zwangsweise in das Warschauer Ghetto umgesiedelt. Mit der Hilfe einiger Freunde kann er den Deportationen in die Konzentrationslager entkommen und überlebt später sogar den von den Deutschen blutig niedergeschlagenen Aufstand im Ghetto. In der inzwischen vollkommen zerstörten Stadt begegnet er auf der Suche nach etwas Essbarem einem Offizier der deutschen Wehrmacht, der ihn nicht erschießt, sondern ihm das Leben rettet. - Mit der Verfilmung der unglaubli...

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Kinofenster

Rhythm is it!

Seinen krönenden Abschluss fand das erste große Education-Projekt der Berliner Philharmoniker unter der Leitung des damals neuen Chefdirigenten Sir Simon Rattle am 28. Januar 2003: Begleitet von dem renommierten Orchester, tanzten 250 Schüler/innen und Studierende im Alter zwischen acht und 20 Jahren 'Le sacre du printemps' von Igor Strawinsky vor 3000 Zuschauern/innen in der Treptower 'Arena'. Bis zu Beginn der Proben mit dem britischen Choreografen Roystoon Maldoom knapp zwei Monate vor dieser Aufführung hatten nur wenige der Jugendlichen Kontakt mit klassischer Musik oder Tanz gehabt...

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Jenseits der Stille

'Du musst sie nehmen, wie sie ist. Sie gehört dir nicht. Sie kann hören. Wir sind taub', verteidigt die Mutter Lara, als der Vater ihr wieder einmal das Musizieren als Eigensucht und Rücksichtslosigkeit vorwirft. Lara, die Tochter gehörloser Eltern, lebt in zwei Welten: in der 'normalen' und in der ihrer tauben Eltern, wo der Dialog der Generationen höchst ungewöhnlich, jedoch liebevoll und reibungslos mit Hilfe der höchst anmutigen Gebärdensprache klappt. Sie ist das Bindeglied zwischen diesen beiden Welten. 'Draußen' verschafft die Achtjährige ihren Eltern Gehör und übersetzt ...

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Status Yo!

Für den Regisseur Till Hastreiter ist Status Yo! der erste Spielfilm, der das Lebensgefühl von Hip-Hoppern in Deutschland authentisch schildert. 'Dokumentierte Fiktion' nennt der Absolvent der Budapester Filmakademie den ästhetischen Ansatz, fiktive Episoden in die gefilmte Realität zu setzen, da sich die Ereignisse kaum wiederholen und nicht immer kontrollieren lassen. Mit talentierten Laiendarstellern/innen, meist junge Migranten/innen aus den Berliner Bezirken Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Friedrichshain, wird das Leben von sechs jungen Leuten über einen Zeitraum von 24 Stunden ver...

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Mein Name ist Bach

Die in Berlin lebende schweizerische Regisseurin Dominique de Rivaz zeichnet in ihrem Debütspielfilm das fiktive Porträt zweier Ikonen der Weltgeschichte: Johann Sebastian Bach und Friedrich der Große. Inspiriert von einer wahren Begebenheit, einem einwöchigen Treffen im Mai 1747 in Potsdam, schildert der Film die spannungsreiche Begegnung zwischen dem alternden Barockkomponisten und dem machtbewussten preußischen König. Zu den wenigen Fakten, die von dem historischen Treffen überliefert sind, zählt 'Das musikalische Opfer', die zweitletzte Komposition des 62-jährigen Musikers, die...

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Winnetous Sohn - Pädagogisches Material zum Film

Der zehnjährige Max ist ein übergewichtiger, blasser Brillenträger. Trotzdem wird er von allen “Häuptling” genannt, denn in seinem Leben dreht sich alles um die Welt der indigenen Bevölkerung Nordamerikas. Deren Rituale und Accessoires helfen ihm, besser mit der Trennung seiner Eltern zurechtzukommen. Die Sommerferien verbringt Max im Indianercamp, wo er den introvertierten Morten kennenlernt. Eines Abends hören sie im Radio, dass die Karl-May-Festspiele einen neuen Darsteller für Winnetous Sohn suchen. Für Max ist es völlig klar, dass er die Rolle übernehmen muss, denn er sieht darin auch die Chance, seine Eltern wieder zusammenzubringen. Obwohl Max weder das Reiten noch das Bogenschießen beherrscht, ist er überzeugt, diese Hürden in kurzer Zeit meistern zu können. Unterrichtsmaterial zum Download


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Hessischer Rundfunk

Webreportage "Die mit den Händen tanzt"

"Sie mag Musik nur, wenn sie laut ist" - Herbert Grönemeyers Songtext trifft auf Laura Schwengber, die Protagonistin in Klaudija Schnödewinds Webreportage für den Hessischen Rundfunk, nicht zu. Denn die Gebärdensprach-Dolmetscherin übersetzt Konzerte von Hip-Hop bis Klassik und trifft dabei den richtigen Ton mal über die Beschreibung beispielsweise eines dominanten Instruments, mal durch eine Emotion. Eine Interpretationsleistung, die auch Hörenden das Gefühl vermittelt, Musik plötzlich mehr zu spüren als "nur" zu hören.