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Vision Kino

Die Königin von Niendorf

Sommerferien in Niendorf, endlich! Lea (10) ist eigentlich ganz froh, dass sie diesmal nicht mit ihrer Freundin Lara ins Feriencamp fährt, denn Lara ist in letzter Zeit so komisch geworden, posiert vorm Spiegel und redet nur noch über Jungs. Da klettert Lea lieber weiterhin auf Bäume oder besucht den Musiker Mark auf seinem Bauernhof. Bei ihren Streifzügen auf dem Fahrrad beobachtet sie fünf Jungen, die ein blaues Ölfass "bergen". Neugierig folgt sie ihnen und entdeckt ihr Floß. Das ist aber nur für Bandenmitglieder, und in die Bande dürfen keine Mädchen, weil die immer Angst haben. "Ich nicht!", entgegnet Lea. Um das zu beweisen und um in die Bande aufgenommen zu werden, soll Lea "das Mysterium vom Feuerwehrmann" aufklären: Der Vater der Zwillinge Tim und Tom verschwindet nämlich jeden Abend in seinem Keller.

Arbeitsblatt, Unterrichtsplanung

Vision Kino gGmbH

Der Junge muss an die frische Luft

Auch ohne tieferes Wissen um die prominente Hauptfigur lassen sich die wesentlichen Merkmale dieser außergewöhnlichen Biografie entschlüsseln. Die Schülerinnen und Schüler können darlegen, inwieweit Komik auch in ihrem Umfeld der Konfliktbewältigung dient. Im Fall Kerkelings, der 1991 gegen seinen Willen als homosexuell geoutet wurde, beinhaltet diese humoristische Herangehensweise auch das Spiel mit Geschlechterrollen. Die sensible Darstellung im Film ermöglicht eine offene Diskussion des Themas, zum Beispiel über den Unterschied zwischen Performance und Identität. Mittels der Themen Heimat und Dialekt - hier am Beispiel des Ruhrgebiets - können die Jugendlichen erörtern, wie ihre Heimat in der Regel im Film präsentiert wird und was man dadurch über Menschen erfährt. Anhand Hapes unbeirrbarem Willen zur Berühmtheit kann schließlich diskutiert werden, wie sich die medialen Voraussetzungen für eine Promi-Karriere seit damals verändert haben.

Arbeitsblatt, Unterrichtsplanung, Website

Stiftung Lesen

Burg Schreckenstein - Ideen zu Film und Buch für Ihren Unterricht

Die Jugendbuchreihe von Oliver Hassencamp hat bereits Generationen von Leserinnen und Lesern fasziniert: BURG SCHRECKENSTEIN. Am 20. Oktober 2016 kommt das Internatsabenteuer rund um Stephan und seine Freunde Dampfwalze, Ottokar, Mücke und Strehlau nun auch auf die große Leinwand. Unterrichtsmaterial sowie eine Leseprobe stehen Ihnen auf dieser Website zum Download bereit.

Arbeitsblatt, Unterrichtsplanung, Video

Planet Schule, WDR

Planet Schule: Knietzsche erklärt die Welt

Knietzsche ist der kleinste Philosoph der Welt. Wahrheit, Angst, Schönheit oder Gerechtigkeit - Knietzsche hat zu all diesen Fragen seine eigene Sicht, die er in zehn jeweils knapp dreiminütigen Filmclips erklärt. Die Form des Animationsfilms passt perfekt zum Philosophieren mit Kindern. Man kann die Beschränkungen der Realität beiseite lassen, verrückte Vergleiche ziehen und kühne Gedankenexperimente spinnen. Zu jedem Film gibt es begleitende Unterrichtsvorschläge mit Arbeitsblättern, wie man mit Kindern in der Grundschule und Orientierungsstufe philosophieren kann. Die Themen passen in den Sachunterricht, in Deutsch, Religion, Ethik oder praktische Philosophie. Schnell wird deutlich, Philosophieren ist vor allem eine gute Methode, Kinder anzuregen, selbständig und kreativ zu denken, logisch zu argumentieren und einander zuzuhören.

Arbeitsblatt, Unterrichtsplanung

Vision Kino gGmbH

Das melancholische Mädchen

Schwere diskurspolitische Fragen zu Gender und neoliberalen Anhängigkeiten serviert Susanne Heinrich mit großer Leichtigkeit. In den dargestellten Debatten um Feminismus und weibliche Selbstoptimierung, verdeutlicht etwa in einer absurden Castingshow, können sich Schüler*innen durchaus wiedererkennen. Wenn nackte Männer Posen einnehmen, die dem üblichen Werbebild von Frauen entsprechen, werden Sehgewohnheiten lustvoll persifliert. In künstlerischen Fächern lassen sich anhand der extrem stilisierten Inszenierung postmoderne Ausdrucksformen in Theater und Film sowie die Arbeit mit intertextuellen Bezügen diskutieren. Die augenzwinkernd-nostalgische Gestaltung im Gewand der Fünfzigerjahre erlaubt aber auch eine historische Betrachtung: Inwieweit haben sich Frauenbilder gewandelt? Wo stehen wir heute, zwischen Hypersexualisierung und Prüderie? Mit seinem steten Wechsel zwischen Humor und bitterem Ernst macht der Film Lust, sich mit solchen Themen zu beschäftigen. Im Zeitalter von sozialen Medien und dem allgegenwärtigen Zwang zur Selbstdarstellung sind sie aktueller denn je.