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Katholisches Filmwerk GmbH

Spielzeugland - Arbeitshilfe zum Kurzfilm

Deutschland 1942. Um ihren Sohn Heinrich zu schützen, versucht Marianne Meissner ihn glauben zu lassen, dass die jüdischen Nachbarn bald verreisen müssen. Ins Spielzeugland. Eines Morgens sind die Nachbarn dann verschwunden - Heinrich ebenfalls. Ein Film über Schuld und Verantwortung sowie ein Plädoyer für Zivilcourage. Die ARbeitshilfe gibt didaktische Impulse zur Auseinandersetzung mit den Filminhalten Der Film ist entleihbar in konfessionellen und öffentlichen Medienzentralen sowie beim Katholischen Filmwerk - versehen mit den öffentlichen, nicht-gewerblichen Vorführrechten - erwerbbar. Schlagworte: Faschismus, Schuld, Geschichte, Gewalt, Verfolgung, Menschenrechte, Nationalsozialismus, Zivilcourage, Juden, Frauen Auszeichnungen: empfohlen vom LMZ Baden- Würtemberg; Oscar 2009: Bester Kurzfilm; Valladolid 2007: Bester Kurzfilm; Murnau-Kurzfilmpreis 2008; Los Angeles Jewish Film Festival 2008: Publikumspreis; Publikumspreis auf dem Japan Short Film Festival 2008; Bermuda Short Preis 2008;

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Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Fluter - Angst

Angst ist mehr als ein Gefühl. Beim Nachdenken über das Feld der kursierenden Ängste begegnen wir den Schnittstellen von persönlichen und gesellschaftlichen Verhältnissen. Die Übergänge sind fließend und spannungsreich. Die eigenen Ängste treten oft als stille Macht auf. Sie ziehen uns zurück, halten uns im Bereich des vermeintlich Sicheren fest. Wird das als Blockade erfahren, beginnt das Nachdenken über mögliche Wege aus der Angst.

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Bildungspartner NRW, Gedenkstätte und Schule, Medienberatung NRW

Praxisbeispiel: Unterwegs im Demokratiedschungel. Ein Workshop zur Frage nach Zeitgeschichte, Zivilcourage und dem Umgang mit NS-Täterschaft im Unterricht

Das Angebot verbindet inhaltliche Fundierung mit altersgerechten Formen der Vermittlung. Auf das klassische Instrument der Führung am Gedenkort wird dabei weitgehend verzichtet zu Gunsten anderer Formen der Quellenarbeit bzw. Auseinandersetzung in Eigeninitiative. Diese stehen dabei stets in enger Verbindung zum Gegenwartsbezug, also zum Einsatz gegen Antisemitismus, rassistische, islamo- oder homophobe Tendenzen.

Anderer Ressourcentyp

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Kinofenster

Die Kinder des Fechters

1952 setzt sich der Spitzensportler Endel aus Leningrad in eine estnische Küstenstadt ab, um der Geheimpolizei Stalins zu entgehen. Sie sucht ihn aus ideologischen Gründen: Als 18-Jähriger wurde er von der deutschen Wehrmacht zwangsrekrutiert. In dem Küstenstädtchen Haapsalu tritt Endel eine Stelle als Sportlehrer an. Im Sportclub bringt er den Kindern das Fechten bei, das der linientreue Schuldirektor als feudales Relikt ablehnt. Als seine hochmotivierten Schüler und Schülerinnen an einem sowjetischen Fechtwettbewerb in Leningrad teilnehmen wollen, muss sich Endel entscheiden. Soll ...

Anderer Ressourcentyp

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Kinofenster

Die rote Zora

Kroatien, in den 1930er-Jahren: Nach dem Tod seiner alleinerziehenden Mutter gelangt der 12-jährige Branko auf der Suche nach seinem Vater in ein idyllisches Küstenstädtchen. Kaum angekommen, wird der ausgehungerte Junge auf Betreiben des skrupellosen Fischgroßhändlers Karaman wegen angeblichen Diebstahls ins Gefängnis gesperrt. Die vierzehnjährige Rote Zora, Anführerin einer Bande von Waisenkindern, befreit Branko und nimmt ihn mit zu ihrem Unterschlupf, einer Burgruine. Verfolgt von Karaman und dem korruptem Bürgermeister, muss die Bande jedoch fliehen und versteckt sich bei dem ...

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Kinofenster

Wir müssen zusammenhalten

Man könnte sie fast schon klassisch nennen, die Personenkonstellation, mit der Jan Hrebejk in seiner Tragikomödie Wir müssen zusammenhalten aufwartet. Ein männliches Darstellerdreieck sowie eine Frau, die zwischen den Männern steht, das genügt Hrebejk, um seine Geschichte über Mut und Verzweiflung, Opportunismus und Widerstand zu erzählen. Doch das ist kein Film mit einfachem Gut/Böse-Schema. Zwar gibt es durchaus moralische Kategorien, Hrebejk vermeidet aber eine eindeutige Schwarz/Weiß-Zeichnung seiner Charaktere. So ist der 2001 für den Oscar nominierte Film eine gelungene Par...

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Kinofenster

Die drei Räuber

In einem dunklen Wald überfallen drei Räuber eine Kutsche, mit der die kleine Tiffany zu ihrem neuen Zuhause, einem Waisenhaus, gebracht werden soll. Tiffany erkennt die Chance, dem Heim und dessen strenger Leiterin zu entkommen, und gibt sich als Tochter eines reichen indischen Maharadschas aus. Die Räuber entführen das kleine Mädchen in der Hoffnung auf Lösegeld. In der Räuberhöhle bringt Tiffany den Alltag des Trios durcheinander und entdeckt eine riesige Schatzkammer. Als ihre Entführer herausfinden, dass Tiffany sie belogen hat, flieht sie in den Wald. Dort trifft sie zwei Jun...