Arbeitsblatt, Text, Unterrichtsplanung

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)/ Universum Verlag GmbH

Verhandeln und diskutieren

Ob im Umfeld Schule oder im Berufsalltag - immer wieder wird es zu Situationen kommen, in denen eine deutliche Positionierung und die Formulierung eigener Interessen wichtig sind. Wie aber findet man zu einer klaren Haltung? Wie kommuniziert man sie, ohne das Gegenüber zu brüskieren? Sachbezogene Konfliktfähigkeit ist dabei die Schlüsselkompetenz. Man kann sie erlernen.

Arbeitsblatt, Text, Unterrichtsplanung

Logo creative commons

Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Ökolandbau: Tierhaltung

Im Ökolandbau ist die Tierhaltung eine wichtige Einkommensquelle (rund 50 % aller Umsätze des Ökolandbaus stammen aus der Tierhaltung), sie nutzt Standorte (zum Beispiel Grünland), Pflanzen (zum Beispiel Gräser) und Pflanzenreste (Erntereste, Lebensmittelreste), die ansonsten für die menschliche Ernährung nicht genutzt werden können und ist besonders im Ökolandbau ein wichtiges Bindeglied für den Nährstoffkreislauf im Betrieb. Zusätzlich ist sie für Hofkunden attraktiv. Wichtige Nutztiere sind die Raufutterfresser (Herbivoren: Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde) und die Allesfresser (Omnivoren: Schweine und Geflügel) sowie die Bienen und Fische, für die es jeweils spezielle Haltungsvorschriften gibt. Weiterhin gibt es noch andere Nutztierarten auf vielen Biobetrieben (Damwild, Kaninchen, Hunde, Katzen), die aber in ihrer Bedeutung eher gering und in der Verordnung für den Ökolandbau nicht geregelt sind. Einige Verbände haben Richtlinien auch für diese eher unbedeutenden Tierarten verfasst.

Arbeitsblatt, Text, Unterrichtsplanung

Logo creative commons

Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Ökolandbau: Grünland

Grünland ist eine dauernde, von zahlreichen Pflanzenarten im Gemisch gebildete Grasnarbe. Es ist durch menschliche Einflüsse entstanden (Rodung und regelmäßige Schnitt- oder Weidenutzung) und - bis auf wenige Ausnahmen - keine natürliche Vegetationsform in Mitteleuropa. Jeder Landwirt sollte seine Wiesen und Weiden als sein Grünfutter-Potenzial betrachten und es zumindest in groben Zügen beurteilen können. Hierunter fällt insbesondere auch Pflege und Erhalt der Grünlandflächen. Der ökologische Landbau geht da mit gutem Beispiel voran. Durch die extensive Bewirtschaftung werden Flora und Fauna der Grünlandflächen erhalten und gefördert. Ökologische Flächen sind artenreicher als konventionell bewirtschaftete. Um eine Artenvielfalt, wie sie auf Magerrasen üblich ist, zu erreichen, müssen in der Regel auch die Ökolandwirtin und der Ökolandwirt noch weitere Extensivierungsmaßnahmen durchführen. Für eine ökonomisch und ökologisch gute Nutzung des Grünlandes sollten 60 bis 70 Prozent wertvolle Gräser, 15 bis 20 Prozent Leguminosen und 15 bis 20 Prozent wertvolle Kräuter im Aufwuchs enthalten sein. Die Gräser dienen dabei als Massebildner, Energieträger und zur Konservierbarkeit; Leguminosen und Kräuter sind Eiweißträger und Mineralstofflieferanten; zudem binden die Leguminosen den Luftstickstoff im Boden. Die genaue Artenzusammensetzung richtet sich hierbei nach den Standortverhältnissen, der Düngung, der Nutzungsintensität und -weise. Unerlässlich für die Betrachtung des Grünlandes und für eine Neuansaat ist die Art der Nutzung, das heißt findet eine reine Schnittnutzung statt oder wird auch beweidet.

Arbeitsblatt, Text, Unterrichtsplanung

Logo creative commons

Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Ökolandbau: Sortenvielfalt

Die Wahl geeigneter Pflanzensorten ist in allen Bereichen des Gartenbaus entscheidend. Im Gemüsebau spielen neben Kriterien wie Geschmack und Aussehen heute vor allem Resistenzen gegenüber Krankheiten und Schädlingen und höchstmöglicher Ertrag die wichtigsten Rollen. Ähnlich wie in der Landwirtschaft gibt es auch hier überregional und zum Teil international tätige Firmen, die sich auf die Herstellung solch hochspezialisierter, jedoch in der Regel durch den Käufer nicht nachbaufähiger Pflanzen ausgerichtet haben. Dies hat zur Folge, dass viele Sorten, zum Teil alte oder seltene Nutzpflanzen, nach und nach vom Markt verschwinden. Im Bereich des ökologischen Gartenbaus gibt es jedoch einige Betriebe, die sich dieser Entwicklung entgegenstellen und mit verschiedenen Maßnahmen versuchen pflanzengenetische Ressourcen zu erhalten.

Anderer Ressourcentyp, Arbeitsblatt, Text, Unterrichtsplanung

Stiftung Jugend und Bildung in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Finanzen

Kostenfreie Unterrichtsmaterialien Finanzen & Steuern

Nach dem Motto “Steuern gehen uns alle an” vermittelt das Medienpaket Finanzen & Steuern Schülerinnen und Schülern ein Grundwissen über unser Steuersystem, den Staatshaushalt und die internationale Finanzpolitik. Das Schülermagazin enthält Texte, Fotos, Grafiken, Internet-Tipps zum Thema und Anregungen für eine weiterführende Beschäftigung der Jugendlichen mit dem Thema Finanz- und Steuerpolitik. Das Lehrerheft gibt zu jeder Themenseite Anregungen für den Unterricht Außerdem erscheinen regelmäßig aktuelle Arbeitsblätter, die kostenfrei unter www.jugend-und-bildung.de heruntergeladen werden können. Das Medienpaket wurde konzipiert für den Unterricht in den Klassen 9 bis 13 an allgemein bildenden Schulen.

Text

rbb Rundfunk Berlin Brandenbrg

Aktion Schulstunde zur ARD-Themenwoche "Zum Glück" - Einstieg und Vorbereitung des Stationenlernens

Glück ist ein individuelles Gefühl. Aber zum Glücklichsein gehören gesellschaftliche Bedingungen. Die Beschäftigung mit dem Thema führt zu einem verantwortlichen Umgang mit sich selbst und mit anderen. Das umfassende Angebot der ARD-Themenwoche 2013 "Zum Glück" will helfen, eine Debatte anzustoßen, an der sich viele beteiligen können. Hier finden Lehrerinnen und Lehrer Informationen zur Gestaltung von Lernstationen mit dem Material zur Themenwoche.

Text, Unterrichtsplanung

Medienberatung NRW

Bildungspartner NRW - VHS und Schule

Die Initiative "Bildungspartner NRW - VHS und Schule" fördert die systematische Zusammenarbeit von Volkshochschulen und Schulen insbesondere im Bereich europaweit anerkannter Zertifikate. Die Handelnden vor Ort erhalten Impulse für die Kooperation und praktische Unterstützung. Organisations- und Finanzierungsbeispiele werden ebenso kommuniziert wie Konzepte der Verknüpfung der außerschulischen Angebote mit dem Unterricht.

Arbeitsblatt, Audio, Bild, Text, Video, Website

Netzwerk Grüne Arbeitswelt

Ein Kompass für grüne Jobs

Auf geht’s in die grüne Arbeitswelt! Hier setzt das neue vom Bundesumweltministerium geförderte Portal "Netzwerk Grüne Arbeitswelt" an. Die Webseite www.gruene-arbeitswelt.de bündelt Informationen und Materialien zur Berufsorientierung im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Lehrkräften und Berufsberater/innen stehen kostenlose Materialien wie Broschüren, Videos, Podcasts oder Games zur Verfügung, die sie im Unterricht und bei der Berufsberatung einsetzen können, um Jugendliche für den Nachhaltigkeitssektor zu begeistern. Eine interaktive Karte zeigt zudem, wo sich in ganz Deutschland relevante Anlaufstellen der grünen Arbeitswelt befinden. Das Online-Portal wird durch zahlreiche Offline-Aktivitäten wie Workshops und Seminare ergänzt.

Arbeitsblatt, Text, Unterrichtsplanung

Logo creative commons

Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Ökolandbau: Obstanlage

In allen großen Obstanbaugebieten Deutschlands und für viele Obstbaubetriebe stellt der Apfel die Haupt-Kultur dar (rund 50 % aller Obstflächen und 90 % aller Kernobstflächen). Zum einen ist der Apfel beim Verbraucher beliebt und er lässt sich in allen Regionen und Standorten erfolgreich anbauen. Mit einem Verbrauch von rund 26 Kilogramm pro Kopf und Jahr ist der Apfel unangefochten das Lieblingsobst der Deutschen. Etwa 15 % aller Apfelanlagen werden ökologisch bewirtschaftet, was einer Anbaufläche von 4.700 Hektar entspricht (Zahlen für das Jahr 2012, Quelle: www.destatis.de)