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Rechtsextrem - Zwischen Lifestyle und Gewalt

Gedanken von gestern finden heute immer noch Anhänger - unter Rechtsextremisten. Grund genug, zehn aktuelle und bewährte Dokumentationen zum Thema Rechtsextremismus neu zusammenzustellen. Wie sieht die rechte Szene heute aus? Woran erkennt man Rechtsextremisten, was sind ihre Symbole, ihr Dresscode? Welche Rolle spielen Frauen in der Szene? Bleiben Nazis immer Nazis - oder entwickeln sie sich weiter? Wer macht rechte Musik - und wozu wird sie genutzt? Wie kann man sich gegen rechte Parolen zur Wehr setzen? Und auf welchen Theorien baut das Gedankengebäude der Rechten auf? Fragen, zu denen die hier zusammengestellten Dokumentationen Informationen liefern.

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Fernsehgrüße von West nach Ost

1986, drei Jahre vor dem Mauerfall: die "Fernsehpostkarte" erblickt kurz, aber heftig das Licht der Welt. 18 aus der DDR ausgereiste Frauen, Männer, Paare und Familien schickten kurze Grüße in den Osten - per TV über die Mauer hinweg. Die am Stück gesendeten Postkarten - ein "Kleines Fernsehspiel" im ZDF - bestechen durch ihre Originalität und Vielfalt. Nur drei Beispiele: Nina Hagen grüßt die Bonzen in Wandlitz, der Friedensaktivist Roland Jahn vergleicht Knasterfahrungen in Ost und West, Ingrid P. schildert ihre abenteuerliche Ausreise. In der ZEIT schrieb Martin Ahrends am 24.10.1986: "Den DDR-deutschen Betrachtern wird 'Westfernsehen verkehrt’ geboten; die Mattscheibe ist mit einem Mal nicht mehr das Schlüsselloch zur lockenden Fremde, sie sehen ihresgleichen sehnsüchtig herüberwinken, jemand stößt sein Glas gegen diese Scheibe, jemand setzt einen Kuß darauf, große Augen und Münder, wie im Aquarium: 'Det Anfassen fehlt!' Wie fern die Welt hinter der Scheibe ist, wird wohl erst bemerkbar, wenn die Nächsten drüben sind, wenn die Scheibe trennt, statt zu verbinden."

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E-Demokratie

E-Demokratie - das sind neue Formen der Bürgerbeteiligung über das Internet. Das sind neue Möglichkeiten der Einmischung und zur Gestaltung von Demokratie! Etwa so: Über einen kommunalen Haushalt per Mausklick beraten. Mit E-Petitionen Politik aufmerksam machen und Gesetze auf den Weg bringen. Abgeordnete online auf die Einhaltung ihrer Wahlversprechen überprüfen. Nur einige der Möglichkeiten, wie man das Internet für demokratische Prozesse nutzen kann. Ausgewählte Expertinnen und Experten mit Praxiserfahrung in verschiedenen Feldern der E-Demokratie nehmen in diesem Video-Podcast Stellung.

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Recht haben - an der Bordsteinkante

Recht haben - das wollen alle! Aber welche Rechte haben wir eigentlich? Warum gibt es Behindertenparkplätze, wenn alle gleichbehandelt werden sollen? Darf man überall ungestört rauchen, wenn man sich auf das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit beruft? Geht die heimliche Online-Durchsuchung von privaten Computern wirklich in Ordnung? Und mal ganz grundsätzlich gefragt: Gelten unsere Grundrechte überhaupt im Alltag - oder brauchen wir das fast 60-jährige Grundgesetz gar nicht mehr? Antworten liefert die Webvideo- und DVD-Serie "Recht haben - an der Bordsteinkante". Für die Serie haben Reporter Moritz-Alexander Harms und Reporterin Sonja Leister Passantinnen und Passanten in Nordrhein-Westfalen an der Bordsteinkante um ihre Meinung gefragt - und die waren um keine Antwort verlegen: offen, kontrovers und kompetent!

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Woher kommst du?

Neun junge Leute erzählen von ihren alltäglichen Erfahrungen. Es sind Geschichten von körperlichen und verbalen An- und Übergriffen - nur weil sie anders aussehen, ihre Haut, ihre Augen oder ihre Haare dunkel sind.

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MAN NANNTE UNS KANINCHEN

"Kriegschirurgische Experimente": so nannten die SS-Ärzte ihre medizinischen Versuche, die ab Sommer 1942 an polnischen Insassinnen des Konzentrationslagers Ravensbrück durchgeführt wurden. Nur wenige Frauen überlebten diese Experimente. Kurz vor Ende des Krieges wurden viele der "Versuchskaninchen" ermordet - es sollte keine Zeuginnen geben. Drei Frauen, die im April 1945 dem KZ entkommen konnten, berichten in dieser Dokumentation über ihre Erlebnisse - weil sie es als ihre Pflicht den Frauen gegenüber empfinden, die nicht überlebten: Satnislawa Bafia, Maria-Broel Plater-Skassa und Wladyslawa Marczewska.

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NRW. DAS LAND. DIE GESCHICHTE

2. Oktober 1946. Das Bindestrich-Land Nordrhein-Westfalen entsteht in einer geheimen politischen Aktion der Amerikaner und Briten: die “Operation Marriage” vereinigt das Rheinland mit Westfalen. Der 15-minütige Streifzug durch die Geschichte NRWs wird durch 39 Clips mit historischem Material (insgesamt 95 Min. Länge) vertieft.

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Migration und Integration

Migration und Integration sind zentrale Themen in Politik und Gesellschaft. Das Deutschland ein Einwanderungsland ist, zeigt sich tagtäglich - auf dem Spielplatz, in der U-Bahn, im Büro. Im Zentrum der Dokumentation steht die 11. Klasse des Pirckheimer Gymnasiums in Nürnberg - eine Schule mit hohem Migrationsanteil. Die Schülerinnen und Schüler habe sich bereits in Projektgruppen intensiv mit Migration und Integration auseinandergesetzt - und berichten von Ihren Erkenntnissen. Die Webvideo-Serie gliedert sich in fünf Kapitel zu Formen, Ursachen und Folgen von Migration, zur Migrationsgeschichte in Deutschland, zu politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen und zur Integration - als Herausforderung und Chance. Die Kapitel können einzeln abgerufen werden, alternativ ist auch eine Gesamtfassung verfügbar. Gesamtfilm Migration und Integration Kapitel Migration Ursachen und Folgen Migrationsgeschichte Deutschlands Politik und Recht Integration Abspann

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Call Shop Tales

Bruchsal in Baden-Württemberg, etwa 20 Kilometer nördlich von Karlsruhe: eine kleine Stadt mit etwas über 42.000 Einwohnern. In Bruchsal leben Menschen aus 59 verschiedenen Nationen. Einer ihrer Treffpunkte ist der zentral gelegene "Call Shop" - für viele Migranten eine erste Anlaufstelle und willkommene Kontaktbörse. "Call Shop Tales" : das sind die Geschichten dieser Menschen. Sie erzählen von Ihren Heimatländern, von ihren kulturellen Traditionen. Sie schildern die Gründe, die sie zur Migration oder Flucht bewegten. Nicht zuletzt berichten sie von den Schwierigkeiten, in Deutschland anzukommen und sich zu integrieren. Auch alteingesessene Bruchsaler kommen zu Wort: Was wissen Sie über die Migranten? Wie verhalten sie sich ihnen gegenüber? Wie kommen sie mit ihnen zurecht und zusammen? Die Dokumentation wurde von Jugendlichen unterschiedlicher Nationalitäten gemeinsam mit Filmprofis erarbeitet. Sie ist ein Ergebnis der Medienarbeit des Bruchsaler Vereins "Black Dog Jugend- und Medienbildung e.V." Der Film wird hier in einer leicht gekürzten Sonderfassung präsentiert.

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Russisch. Deutsch. Land.

"Uns wurde erzählt, dass hier die Straßen mit Shampoo gewaschen werden, dass hier alles aus Marmor gemacht ist", erinnert sich die sechzehnjährige Russlanddeutsche Erika. Ihr Deutschlandbild war das von einem "Märchenland" - dem die Realität nicht standhalten konnte. Zwei Millionen Russlanddeutsche sind seit 1990 nach Deutschland gekommen. Hier leben die Auswanderer zwischen zwei Kulturen - zwischen der deutschen und ihrer eigenen, russischen: In Deutschland gibt es mittlerweile über 50 russische Lebensmittelläden und viele russische Sportvereine. Die Integration ist problematisch. In den Zeitungen häufen sich Berichte über Gewaltbereitschaft, Kriminalität und Alkoholkonsum von russisch-deutschen Jugendlichen. Doch ist diese Migrantengruppe wirklich besonders auffällig? Russlanddeutsche und Experten nehmen Stellung. Bonusmaterialien ergänzen und vertiefen den Hauptfilm. Sie sind nur auf der DVD verfügbar - bis auf einen Film, der einen Überblick über die Geschichte der Emigration von Deutschen in das ehemalige Russland gibt. Hauptfilm Russisch. Deutsch. Land. Bonusmaterialien Geschichte der Emigration von Deutschen in das ehemalige Russland