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Rechtsextrem - Zwischen Schnuller und Springerstiefel

Die rechtsextremistische Szene verändert sich: Hitler-Kult und Holocaust-Leugnung scheinen auf den ersten Blick passé. Stattdessen setzen die Rechten auf systematische Sozialarbeit mit sozial Schwachen - und auf einen modernen Medienmix. Junge Intellektuelle versucht man über die Theorien der sogenannten "Dresdner Schule" an sich zu binden. Hinter der vordergründigen Kritik an Globalisierung und dem neuen familienfreundlichen Image rechtsextremer Parteien stehen jedoch die alten nationalistischen und ausländerfeindlichen Ideologien. Die Wissenschaftler Jürgen W. Falter, Werner Patzelt und Richard Stöss analysieren deren neuen Erscheinungsformen. Wo liegen die Gefahren, wie kann man sich wehren? Die Beiträge dieser DVD- und Webvideo-Serie geben tiefe Einblicke in die aktuelle rechte Szene. Die Dokumentation "Ein Dorf zeigt Mut" ist nur auf der DVD enthalten.

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Von Neuen Medien, Islam und Migration

Die Filmbeiträge dieser Webvideo-Serie und DVD reflektieren die Rolle von Neuen Medien - Satelliten-Fernsehen und Internet - im Dialog der Kulturen. Eine Dokumentation (nur auf DVD) und vier kurze Experteninterviews widmen sich dem Einfluss dieser Medien auf islamische Gesellschaften und auf die internationale News-Szene. Denn seit dem 11.September 2001 gibt es weltweit kaum noch Fernsehzuschauer, die die Bilder von Al Jazeera nicht kennen. Ein weiteres Kurz-Feature informiert über das Mediennutzungsverhalten von türkischen Migranten in Deutschland. Dokumentation Control Room Experten-Interviews Wie alles anfing Eine Zwischenbilanz Eine Besonderheit Gegenwart und Zukunft Kurz-Feature Türkische Medien in Deutschland

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Gamer

Gewaltspiele machen aber nur einen Teil des Computerspielmarktes aus, dessen Umsatz alleine in Deutschland 2004 bei über einer Milliarde Euro lagt. Neben den Hobbyspielern gibt es in Deutschland mittlerweile auch viele "Gamer", die Computerspiele als regulären Sport betreiben - mit Teamspielen, Strategiespielen und Sport-Simulationen. Die Dokumentation zeigt die unterschiedlichen Facetten des Millionensports und -geschäfts "Gaming". Die im Film interviewten Expertinnen und Experten kommen in dieser Webvideo-Serie und DVD auch in vier ausführlicheren Einzelinterviews zu Wort.

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Rechtsextrem - Zwischen Lifestyle und Gewalt

Gedanken von gestern finden heute immer noch Anhänger - unter Rechtsextremisten. Grund genug, zehn aktuelle und bewährte Dokumentationen zum Thema Rechtsextremismus neu zusammenzustellen. Wie sieht die rechte Szene heute aus? Woran erkennt man Rechtsextremisten, was sind ihre Symbole, ihr Dresscode? Welche Rolle spielen Frauen in der Szene? Bleiben Nazis immer Nazis - oder entwickeln sie sich weiter? Wer macht rechte Musik - und wozu wird sie genutzt? Wie kann man sich gegen rechte Parolen zur Wehr setzen? Und auf welchen Theorien baut das Gedankengebäude der Rechten auf? Fragen, zu denen die hier zusammengestellten Dokumentationen Informationen liefern.

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Moritz und die digitale Welt

Internet, Handy, Digicam: Schöne neue Medien, schöne neue Möglichkeiten - aber auch neue Risken und Gefahren. Die Filme dieser DVD informieren, klären auf, regen zur Diskussion an. Hauptbestandteil dieser Themen-DVD: Die 31-teilige Serie "Moritz und die digitale Welt", die zuerst als Webvideo-Serie im Internet veröffentlicht wurde. Auf dieser DVD wird die komplette Serie erstmals in voller PAL-Qualität zur Verfügung gestellt. Die Webvideo-Serie wird durch die umfassende Dokumentation "Totale Kontrolle" ergänzt, in der neben dem Internet auch die Chancen und Gefahren von Biometrie und der RFID-Technologie Thema sind.

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Das junge Alter

Diese Webvideo-Serie und DVD berichtet über Menschen, die ihre dritte Lebensphase aktiv gestalten: Ältere, die anderen Senioren helfen, selbst Fernsehen machen und Theater spielen, noch einmal die Uni besuchen oder ihr Wissen an interessierte Jüngere weitergeben möchten. Sie sind repräsentativ für das junge, aktive Alter der heutigen Zeit. Von den zehn Filmbeiträgen der Serie sind neun auch online verfügbar, der Beitrag "Graue Stars - Senioren auf Sendung" nur auf DVD.

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Bilder vom Alter

Im Alter nicht mehr gebraucht werden: davor haben viele Angst. Leben wir in einer Gesellschaft, in der Alte überflüssig sind? Die Beiträge dieser Webvideo- und DVD-Serie zeigen, dass das so nicht sein muss: dass Alt und Jung miteinander reden und leben können, aber auch voneinander lernen können. Dass eine Fabrik mit einer Belegschaft von durchschnittlich 74 Jahren profitabel sein kann. "Respektvoll miteinander umgehen!", lautet das Geheimnis. Was auch für den Tod gilt: Ein Beispiel aus den USA zeigt, wie sich Todkranke gegen Sterbehilfe entscheiden - wenn sie in würdiger Umgebung gepflegt werden. Die Beiträge "Rentner-GmbH" und "Mein Tod gehört mir" sind nur auf der DVD enthalten.

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Verlieren und Gewinnen

Die Kokerei Kaiserstuhl, bei Dortmund. Eine der modernsten Anlagen ihrer Art. Im Jahr 2000 wird sie stillgelegt, nach nur 8-jähriger Betriebsdauer. Die Kokerei wird nicht zum Industrie-Denkmal - aber auch nicht abgerissen. Ein chinesischer Betrieb aus der Provinz Shandong will das Unmögliche wagen. Sein Vorhaben: Die komplette, riesige Anlage demontieren, nach China transportieren, dort wieder zusammensetzen und in Betrieb nehmen. Der deutsche Betriebselektriker Rainer Kruska von der alten Belegschaft ist skeptisch: Kann das funktionieren? Ein riesiger Trupp an Arbeitskräften des Yangkuan-Konzerns rückt an. Anfangs läuft vieles schief: Es gibt Sprachprobleme, die chinesischen Arbeiter verstoßen fortlaufend gegen deutsche Arbeitsschutzvorschriften, und an Ratschlägen sind sie auch nicht so richtig interessiert. Doch langsam wächst der gegenseitige Respekt. Den Fleiß und die Fachkenntnis der Chinesen wissen die Deutschen bald zu schätzen. An den Deutschen bewundern die Chinesen deren respektvollen Umgang mit Umwelt und Tieren. Es wird deutlich, dass hier kein unterentwickeltes Land Resteverwertung überkommener Technologien betreiben will. Im Gegenteil: Mo Lishi, der chinesische Firmenchef, sieht Europa ganz klar als veraltetes Modell für modernes Wirtschaften. China ist längst auf der Überholspur, da ist er sich sicher. "Nächstes Mal demontieren wir Airbus-Fabriken", kündigt er freundlich lächelnd an. Doch erst geht die Kokerei nach China. Sobald dort die wiederaufgebaute Anlage läuft, sollen fünf weitere Anlagen nach dem gleichen Muster entstehen. Ein lohnendes Projekt - hat doch der Weltmarktpreis für Koks mittlerweile dramatisch angezogen.

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Allahs deutsche Schwerter

Friedliches Zusammenleben der Kulturen und Religionen? In Deutschland funktioniert das weitgehend, aber das interkulturelle Miteinander hat auch Schattenseiten - eine davon ist der radikale Islamismus. Eine kleine Gruppe von radikalen Muslimen hat sehr eigene Vorstellungen davon, wie das Leben zwischen Himmel und Hölle auszusehen hat - und würde auch im Namen Allahs zum Schwert greifen, um ihre Ziele durchzusetzen. Die Dokumentation zeigt ein weites Spektrum an Islamisten in Deutschland: Von strenggläubigen Salafisten über die Sauerland-Gruppe, die konkrete Anschläge plante, bis zu Pierre Vogel, dem einflussreichsten deutschen Konvertiten und Hassprediger. Ein Aussteiger berichtet über Ziele und Methoden der salafistischen Szene. Auch die moderatere, vom Verfassungsschutz beobachtete Vereinigung "Milli Görüs" ist Thema.

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Carl-Heinz Kipper - 13 Jahre in Angst

12 Jahre alt war Carl-Heinz Kipper, als in seiner Heimatstadt Iserlohn die Synagogen brannten. Der christlich getaufte Junge erfuhr erst durch die im Nationalsozialismus einsetzende Judenverfolgung, das seine Familie jüdisch war. Die Konsequenzen erlebte er am eigenen Leib: Ausgrenzung in der Schule, die Reichspogromnacht, schließlich die Deportation seiner Mutter nach Theresienstadt. In der Dokumentation erzählt Kipper anschaulich von seinen Erlebnissen und Erfahrungen. Animierte Sequenzen ergänzen die Erzählungen - sie fügen sich nahtlos ein und beruhen auf Originalfotos der damaligen Zeit. Carl-Heinz Kipper stellte seine Erinnerungen zum Holocaust in Schulen und bei vielen öffentlichen Vorträgen und Rundgängen zur Verfügung. Anfang Januar 2014 verstarb er - die Premiere dieser Dokumentation konnte er nicht mehr erleben.