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Rechtsextrem - Zwischen Schnuller und Springerstiefel

Die rechtsextremistische Szene verändert sich: Hitler-Kult und Holocaust-Leugnung scheinen auf den ersten Blick passé. Stattdessen setzen die Rechten auf systematische Sozialarbeit mit sozial Schwachen - und auf einen modernen Medienmix. Junge Intellektuelle versucht man über die Theorien der sogenannten "Dresdner Schule" an sich zu binden. Hinter der vordergründigen Kritik an Globalisierung und dem neuen familienfreundlichen Image rechtsextremer Parteien stehen jedoch die alten nationalistischen und ausländerfeindlichen Ideologien. Die Wissenschaftler Jürgen W. Falter, Werner Patzelt und Richard Stöss analysieren deren neuen Erscheinungsformen. Wo liegen die Gefahren, wie kann man sich wehren? Die Beiträge dieser DVD- und Webvideo-Serie geben tiefe Einblicke in die aktuelle rechte Szene. Die Dokumentation "Ein Dorf zeigt Mut" ist nur auf der DVD enthalten.

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BIG DATA - BLACKBOX

Daten, Daten, Daten: Sie werden gesammelt, ausgewertet und so zu "Big Data". Filme streamen, Fitnessarmbänder tragen, E-Books lesen, Auto fahren - alles und noch viel mehr erzeugt Daten. Wo wir gehen oder stehen erzeugen wir eine Datenspur - nicht immer freiwillig. Doch wer sammelt und kontrolliert diese Daten? Wozu werden sie genutzt? Zu diesem großen Thema hier drei Kurzvideos.

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Carl-Heinz Kipper - 13 Jahre in Angst

12 Jahre alt war Carl-Heinz Kipper, als in seiner Heimatstadt Iserlohn die Synagogen brannten. Der christlich getaufte Junge erfuhr erst durch die im Nationalsozialismus einsetzende Judenverfolgung, das seine Familie jüdisch war. Die Konsequenzen erlebte er am eigenen Leib: Ausgrenzung in der Schule, die Reichspogromnacht, schließlich die Deportation seiner Mutter nach Theresienstadt. In der Dokumentation erzählt Kipper anschaulich von seinen Erlebnissen und Erfahrungen. Animierte Sequenzen ergänzen die Erzählungen - sie fügen sich nahtlos ein und beruhen auf Originalfotos der damaligen Zeit. Carl-Heinz Kipper stellte seine Erinnerungen zum Holocaust in Schulen und bei vielen öffentlichen Vorträgen und Rundgängen zur Verfügung. Anfang Januar 2014 verstarb er - die Premiere dieser Dokumentation konnte er nicht mehr erleben.

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NORDSTADTKINDER - STEFAN

Stefan ist zehn Jahre alt und lebt mit seiner Mutter und vier Geschwistern in einer Einzimmerwohnung in der Dortmunder Nordstadt. Sie sind Roma aus Rumänien. Stefan muss sich täglich großen Herausforderungen stellen: Die Enge der Wohnung, der ständige Geldmangel, das Gefühl, als ältester Sohn den Vater ersetzen zu müssen, der seit drei Jahren im Gefängnis sitzt. Und nicht zuletzt die Anstrengung, die deutsche Sprache zu erlernen. Doch Stefan ist ehrgeizig, kämpft beharrlich und stellt sich auf die fremde Sprache und die Werte ein, die ihm auch seine Mutter Lucia vermittelt. Über allem thront der abwesende und doch allzeit präsente Vater. Die Dokumentation bietet einen detaillierten Einblick in den Alltag der Familie.

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Senioren als Sextouristen

300.000 deutsche Sextouristen fahren jährlich nach Thailand. Viele davon sind Rentner ... Die Kurzdokumentation fragt nach dem Selbstbild dieser alten Männer. Der Film kommt ohne Kommentar aus - die Bilder, die Fragen der Filmemacher und die Antworten der Männer sprechen für sich. Der Film ist eine Kurzfassung des preisgekrönten SWR-Features "Die Rückkehr der Sextouristen".

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Wahlkommunal 14/15

So etwas hat es noch nicht gegeben. Zwei, nein drei Wahlen an einem Tag: die Kommunal- und Europawahlen - und nicht zu vergessen die Wahl der Integrationsräte. In den Kommunen ist die Aufregung deshalb auch schon groß, denn vieles muss neu bedacht werden. Unser Themenspecial "Kommunalwahlen 2014/2015 in Nordrhein-Westfalen" erläutert Wählern und Kandidaten, was man wissen sollte.

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Ich fass' es nicht - Die Mauer ist weg!

Auf einmal war sie weg - die Mauer! Damals waren sie 17, 13 und 18 - der DJ Paul van Dyk, die Journalistin Kathrin Bräuer und der Kameramann Steffen Bohn. Drei junge Leute, die spannende Geschichten von der DDR erzählen, vom Mauerfall, von Ausreise und Republikflucht. Drei Serien mit insgesamt 36 Folgen.

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Mädels über Jungs über Mädels

Wie stellt man sich an bei der Partnersuche? “Eine Frau darf sich nie sicher sein”, meint Bassist Jonas, denn: “Man muss immer interessant bleiben!” Einig sind sich alle vier Jungs der Band “Layers”: Mädels wie Jungs spielen oft nur Rollen und prüfen immer wieder, wie die beim anderen Geschlecht ankommen. In dieser Dokumentation reden Mädels und Jungs: über ihre Bilder vom anderen Geschlecht, über ihr eigenes Rollenbild. Aber wodurch wird das Geschlechterverhältnis in Deutschland geprägt? Welche Rolle spielen Kultur und Religion, Migrationshintergrund und Hautfarbe? Denn die interviewten jungen Leute sind zwar alle in Deutschland aufgewachsen - ihre Eltern stammen jedoch nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Algerien, Italien, Jamaika, Kroatien, dem Libanon, der Türkei und aus Vietnam. Wie hält es zum Beispiel eine kurdische Familie aus, dass ihre Tochter Ayfer studiert und liebend gerne mit älteren Männern über politische Themen diskutiert? Fällt Bartlomiej, der in einer schwulen Beziehung lebende Sohn polnischer Eltern, völlig aus der Rolle? Warum trauen sich viele Jungs nicht, die dunkelhäutige Rae anzusprechen? Und verstehen die türkischen Eltern von Ugur, warum ihr Sohn für seine deutsche Freundin so selbstverständlich die Küche aufräumt, bügelt und die Wäsche zusammengelegt?

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Islam - zwischen Tradition und Tabubruch

Junge Muslims und Muslimas in Deutschland zwischen Rap und Ramadan, zwischen Tradition und Tabubruch. Sieben Beiträge: Features, Interviews und Kurzdokumentationen geben ungewöhnliche Einblicke in eine fremde und zugleich alltägliche Welt - in Gefühle, Rituale, Wertvorstellungen. Was sagt der Koran zu einem Disco-Besuch im Ramadan oder gar zu homosexuellen Neigungen? Ist das Kopftuch mehr als ein schönes Stück Stoff? Wie funktioniert eine Moschee? Wie gestaltet man Unterricht, wenn über 80 Prozent der Schüler und Schülerinnen die deutsche Sprache nicht beherrschen, in einer nicht-christlichen Kultur aufgewachsen sind?

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Erscheinungsform Mensch: Adolf Eichmann

"Erscheinungsform Mensch: Adolf Eichmann" ist eine erschütternde Dokumentation, die die Zeit des Holocaust lebendig werden lässt, und Einblick in die Gedankenwelt des Organisators dieses Verbrechens verschafft: Adolf Eichmann. Die Dokumentation kontrastiert Eichmanns Aussagen und Erinnerungen - im Original-Ton dokumentiert - direkt mit denen von Holocaust-Überlebenden. Das Bild um Person und Verbrechen runden die vielen Zeitzeugen ab, die entweder an der Festnahme von Eichmann oder dem sich anschließenden Prozess beteiligt waren - etwa die betreuenden Ärzte und Psychologen, die Wärter und Polizeikräfte bis zum Verhörleiter, dem Staatsanwalt und dem Richter des Prozesses. Der Film "Erscheinungsform Mensch: Adolf Eichmann" wird von der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen erstmals als digitales Bildungsmedium zur Verfügung gestellt. Der Film wurde vor über 30 Jahren gedreht, sein Erzählrhythmus ist anders als der aktueller Dokumentationen.