Arbeitsblatt, Bild, Text

Landschaftsverband Westfalen-Lippe, LWL-Medienzentrum für Westfalen

Der andere Blick. Ein münsterländischer Dorffotograf im “Dritten Reich” Bausteine zur Interpretation von Fotografien im Geschichtsunterricht

Unser Blick auf das “Dritte Reich” ist stark beeinflusst durch die Bilderflut der offiziellen NS-Propaganda. Diese Bilder werden zwar heute in einem anderen Kontext präsentiert und in Schulbüchern auch durch Texte erklärt, dennoch prägen ihre visuellen Propagandabotschaften immer noch unsere Wahrnehmung. Gerade hier bieten sich Aufnahmen des aus Raesfeld im Münsterland stammenden Dorffotografen Ignaz Böckenhoff (1911-1994) zum Vergleich an, denn er orientiert sich zwar an den ästhetischen Stilmitteln seiner Zeit, aber er spielt mit ihnen und regt auf subtile Art und Weise zum Nachdenken über die Wirkung von Fotografien an. Zugleich gewinnen wir durch die Aufnahmen dieses Dorfchronisten auch einen anderen Blick auf das westliche Münsterland im “Dritten Reich”. Die Handreichung umfasst fünf Bausteine: 1. Das Bild der Frau in der NS-Zeit. Zwischen Ideologie und Realität; 2. Jugend in der NS-Zeit. Zwei Jungen im Vergleich; 3. Kriegsbegeisterung?; 4. Unheroische SA-Männer - Subtile Systemkritik?; 5. Fotos vom Fronturlaub und Familienporträts im Krieg. Im Mittelpunkt steht eine Auswahl von jeweils ein bis drei Bildern pro thematischer Einheit, die unterstützt durch die Begleittexte eine fundierte Beschäftigung ermöglichen. Die Impulse und Aufgabenstellungen verstehen sich ausdrücklich als Vorschläge für einen kompetenzorientierten Unterricht. “Der andere Blick” eröffnet damit für die schulische wie außerschulische Bildungsarbeit einen anschaulichen und zugleich qualifizierten Zugang zu ausgewählten Aspekten der NS-Geschichte und bietet die Möglichkeit, Fragen der Bildsprache und den generellen historischen Quellenwert von Bildern zu thematisieren.

Arbeitsblatt, Bild, Simulation, Unterrichtsplanung, Werkzeug

LWL-Medienzentrum für Westfalen, Bildarchiv

Wie Fotos Geschichte erzählen: Ferienfreizeit vor 100 Jahres (interaktives Lernmodul)

"Wie Fotos Geschichte erzählen" ist der Titel einer Reihe von interaktiven Computermodulen, mit deren Hilfe jeweils ein historisches Foto aus unserem Bildarchiv - im wahrsten Sinne des Wortes - unter die Lupe genommen werden kann. Jedes Modul behandelt ein Foto inklusive Einführung, Arbeitsaufträgen, Hintergrundinformationen sowie Vertiefungsaufgaben. Arbeitsfortschritte können gespeichert und später wieder geladen, sowie Ergebnisse als WORD-Dokument ausgegeben werden. Die Fotoauswahl und die Themen orientieren sich an den aktuellen Vorgaben und den Inhaltsfeldern in den Kernlehrplänen für das Fach Geschichte in NRW. Zusätzlich wird eine ausführliche Anleitung als didaktscher Kommentar bereitgestellt. Das Angebot ermöglicht Lehrer/-innen eine kopetenzorientierte Unterrichtsgestaltung und Schüler/-innen ein entdeckendes Lernen am Computer!


Bild, Karte

LWL-Medienzentrum für Westfalen, Bildarchiv

Fotos für den Geschichtsunterricht - Nationalsozialismus und zweiter Weltkrieg

Auf dieser Website stellt das LWL-Medienzentrum für Westfalen Verlinkungen zu Bildauswahlen im eigenen Online-Bildarchiv passend zu verschiedenen Inhaltsfeldern und Schwerpunktthemen im Fach Geschichte zur Verfügung. Jedem Thema sind Schulform- und Klassenstufenempfehlungen zugeordnet, die sich an den NRW-Lehrplanvorgaben orientieren. Für Unterricht und Bildungsveranstaltungen können alle Fotos im Online-Bildarchiv kos-tenlos heruntergeladen werden. Dazu gibt es in der Datenbank den Download-Pfeil am Bild.


Unterrichtsplanung

Bildungskreis Borken

Archivmodul - "Die Industrialisierung im Westmünsterland"

Die Archivwerkstatt Westmünsterland mit Akteurinnen und Akteuren aus Archiven, Schulen und Lehrerfortbildung im Kreis Borken hat eine Unterrichtseinheit zur Industrialisierung im Westmünsterland entwickelt. Unter der Leitfrage "Wie veränderte die Industrialisierung das Leben der Menschen vor Ort?" untersuchen die Schülerinnen und Schüler die Geschichte ihrer Region und lernen das Archiv als Informationsträger und Wahrer des regionalen Gedächtnisses kennen.

Bild, Karte, Text

Geographische Kommission für Westfalen

Ländliche Stiftsorte in Westfalen am Beispiel des Münsterlandes

Klöster und Stifte haben entstehungsgeschichtlich die gleichen Wurzeln. Ursprünglich handelt es sich um kirchlich-monastische Einrichtungen des gemeinsamen Lebens. Sie sind Siedlungsgründungen, bei denen einzelne Stifter oder Familien der gehobenen Schicht, selbst königlicher Abkunft, aktiv wurden. Dieser Beitrag gibt einen historischen Überblick zur Entwicklung von Klostergründungen in Westfalen und stellt im Besonderen die Stiftsorte des Münsterlandes graphisch dar. Des Weiteren gibt es Hinweise auf weiterführende Literatur.


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Bild, Text

Geographische Kommission für Westfalen

Bronzezeit und vorrömische Eisenzeit in Westfalen

Die Bronzezeit umfasst in Mitteleuropa etwa den Zeitraum von 2200 bis 800 v. Chr. Für Westfalen spricht man mangels früher Metallfunde erst ab ca. 1.900 v. Chr. von der Bronzezeit. Dieser Beitrag beschreibt welches die Hauptquellen von Metallfunden sind und wie über diese Funde Rückschlüsse auf gesellschaftliche Schichten gezogen werden können. Des Weiteren beschreibt er, mit welchen Rohstoffen in der vorrömischen Eisenzeit gehandelt wurden und wie man aufgrund der Funde Rückschlüsse auf die Veränderungen im damaligen Bestattungsvorgang ziehen kann. Des Weiteren gibt es Hinweise auf weiterführende Literatur.


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Karte, Text

Geographische Kommission für Westfalen

Ortswüstungen in Westfalen

Wüstungen sind ehemalige Dörfer des Mittelalters, kleinere und größere Ansiedlungen in der Größe von sechs bis zehn Höfen, die von den Bewohnern aus verschiedenen Gründen verlassen wurden und verfallen sind. Insgesamt hat die in Westfalen häufig als Vorgang einer Siedlungskonzentration abgelaufene Wüstungsbildung einen direkten Einfluss auf die Entstehung ländlicher Siedlungsformen gehabt: Nicht zufällig stimmt daher das Hauptverbreitungsgebiet der Ortswüstungen in Westfalen weitgehend mit der Verbreitung heutiger "Waldgebirge"-Großweiler und des "Börde"-Siedlungstyps mit Großdörfern überein. Dieser Beitrag beschreibt die Ursachen der Wüstungsbildung und welche raumbezogenen Folgen daraus resultierten. Außerdem gibt es eine graphische Übersicht zur Verbreitung von Ortswüstungen in Westfalen. Des Weiteren gibt es Hinweise auf weiterführende Literatur.


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Anderer Ressourcentyp, Arbeitsblatt, Text, Unterrichtsplanung

Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA)

Planspiel: Einmal im Leben Bäuerin oder Bauer sein

Die Mappe enthält auf 130 Seiten Unterrichtsmaterial für ein aktives Planspiel, das den Unterricht in der Sekundarstufe I bereichern kann. Die Mappe wurde im Rahmen eines NUA-Förderprojektes vom Naturpädagogischen Zentrum Schelphof e.V. erarbeitet. Mit dem Planspiel werden die Themen Nahrungsmittelproduktion in der Landwirtschaft und die ökologische Dimension von Landwirtschaft und ihrer Nachhaltigkeit für Kinder der Altersgruppe 10-14 erlebbar und nachvollziehbar.

Bild, Text

Geographische Kommission für Westfalen

Die Entstehung des westfälischen Eisenbahnnetzes bis 1885

Dieser Beitrag beschreibt die Ausgangslage, die Anfänge der Netzentwicklung sowie die Verstaatlichung der Eisenbahngesellschaften in Westfalen. Zusätzlich gibt es Hinweise auf weiterführende Literatur.


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Geographische Kommission für Westfalen

Neubürger in der westfälischen Flora: Neophyten, Einwanderer und eingeschleppte Pflanzen

Dieser Beitrag beschreibt, wie sich die Pflanzenwelt unseres Raumes zusammensetzt und ausgebreitet hat. An Beispielen bestimmter Arten wird beschrieben, wie sich diese über mehrere Generationen an ihren Standort angepasst und in die bestehende Vegetation eingefügt haben. Des Weiteren gibt es Hinweise auf weiterführende Literatur.


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