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Landeszentrale für politische Bildung Thüringen

"Wann wird das Morden ein Ende nehmen?” - Soldatenbriefe von der Front

Soldaten schrieben von der Front in die Heimat. Was sie in den Briefen über das Töten, den Alltag in den besetzte Gebieten, ihre Kameraden und Festivitäten berichteten und wie sie an die Familien in der Heimat dachten, haben Thüringer Historiker analysiert.

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Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Deutschland und Frankreich: Historischer Rückblick

Frankreich und Deutschland gelten heutzutage oft als zentrale Mächte und Partner innerhalb der europäischen Union. Und das, obwohl sie 1870/71 im Deutsch-Französischen Krieg, von 1914-1918 im Ersten Weltkrieg und von 1939-1945 im Zweiten Weltkrieg gegeneinander kämpften. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde durch die Annäherung beider Staaten innerhalb der Vorläuferorganisationen der Europäischen Union (EGKS, EWG und Euratom) ein institutioneller Rahmen für die Aussöhnung der ehemaligen Erzfeinde hergestellt. Offiziell wurde diese Aussöhnung schließlich am 22. Januar 1963 mit dem Élysée-Vertrag vereinbart.

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ARTE G.E.I.E. (arte TV)

Doku-Drama. "14 - Tagebücher des Ersten Weltkrieges"

2014 jährte sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Um an dieses historische Datum zu erinnern koproduziert ARTE ein mehrteiliges Doku-Drama. "14 - Tagebücher des Ersten Weltkrieges" zeigt auf sehr persönliche Art und Weise, wie Soldaten, Hausfrauen, Fabrikarbeiterinnen und Krankenschwestern den Krieg erlebt haben.

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GEO.DE GMBH

GEO-Wissenstest: Der Erste Weltkrieg

Onlinetest der GEO-Epoche-Heftreihe zum Thema "Erster Weltkrieg". Insgesamt gilt es 15 Fragen zu beantworten.

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Planet Schule, SWR

Der Krieg in der Heimat

Zerstörung und Tod, Verzweiflung, Hunger und Einsamkeit prägen jetzt nicht nur das Leben an der Front, sondern auch in der Heimat. Der Krieg hat das romantische Bild der intakten Heimat zerstört. Heimat und Front sind eins geworden - der Krieg ist überall. Millionen von Soldaten sind gefallen. Hunderttausende kommen in Kriegsgefangenschaft wie der Niederösterreicher Karl Kasser, der an der Ostfront gekämpft hat. Auch Frauen und Kinder leisten ihren Beitrag für das Vaterland: So meldet sich die Engländerin Gabrielle West freiwillig zum Dienst in einer Munitionsfabrik. Aber die Mobilität der Soldaten bringt auch neue Freiheiten: Angesichts des drohenden Todes werden althergebrachte Moralvorstellungen hinfällig. Männer und Frauen schließen leichter Bekanntschaft. So verliebt sich die Schülerin Elfriede Kuhr in einen jungen Fliegerleutnant. Doch der Krieg überschattet die romantischen Gefühle. Niemand glaubt mehr an ein gutes Ende.

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Bundeszentrale für politische Bildung

Dossier - Erster Weltkieg

Auf der Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung finden Sie Informationen, Bilder, Texte rund um das Thema "Erster Weltkrieg".

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Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

50 Jahre Élysée Vertrag

Am 22. Januar 1963 unterzeichnen der französische Staatspräsident Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer im Pariser Élysée-Palast den Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit. Der Vertrag wird zu einem der bedeutendsten Schritte auf dem Weg zur Aussöhnung der früheren "Erbfeinde". Heute gelten Frankreich und Deutschland Vielen als die wichtigsten Partner in Europa.

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LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum

1914-1918: Ein rheinisches Tagebuch

Dieses Blog versteht sich als Gemeinschaftsprojekt rheinischer Archive zur Geschichte während der Zeit des Ersten Weltkriegs in einem geographischen Raum, der trotz regionaler Eigenheiten auf gemeinsamen historischen Wurzeln fußt. Es ist ein Quellenblog, das durch eine um 100 Jahre versetzte taggenaue Publizierung historische Zeugnisse unterschiedlicher Art und Herkunft im Sinne der ursprünglichen Wortschöpfung “Weblog” zu einem “Tagebuch” zusammen führt.

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Planet Schule, SWR

Der Ausbruch des Krieges

Als im Juni 1914 in Sarajewo der österreichisch-ungarische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau ermordet werden, ist Europa ein von Spannungen gezeichneter Kontinent. Der Erste Weltkrieg bricht aus. Die Menschen empfinden es als ihre Pflicht, für das Vaterland in den Krieg zu ziehen. Die junge Kosakin Marina Yurlova will für den russischen Zaren kämpfen. Der 18-jährige Peter Kollwitz zieht für Deutschland an die Westfront; der Landwirt Karl Kasser soll das Großreich Österreich-Ungarn an der Ostfront verteidigen. Im ostdeutschen Schneidemühl, nur wenige Kilometer von der russischen Grenze entfernt, fürchtet die 12-jährige Elfriede Kuhr den Einmarsch der Russen. Im französischen Sedan erlebt der 10-jährige Yves Congar, wie seine Heimatstadt von den Deutschen angegriffen wird.