Unterrichtsplanung

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LWL-Industriemuseum: "Helden - alle aus einem Guss?"

Helden-Denkmäler in edlen und witterungsbeständigen Metallen finden sich fast in jeder Stadt der Welt. Sie zeigen auf Plätzen, in Parks, Museen und vielen anderen Orten, wen die Menschen seit der Antike ehren und verehrten. So unterschiedlich Materialien, Objekte und Stile im Wandel der Zeit auch waren und sind, die Technik des Formens und Gießens hat sich im Grundprinzip in den letzten 5.000 Jahren nicht verändert. Das Projekt “Helden - alle aus einem Guss?” lässt Kinder und Jugendliche am LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen in ihrer Schaugießerei des Fördervereins Industriemuseum Henrichshütte e.V. in die Lehre als Former und Gießer schnuppern.

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LWL-Industriemuseum: "Mit Keule, Schwert und Muskelkraft - Heldenposen und -symbole"

Herkules, Robin Hood und Asterix - eine antike Sagengestalt, eine Mittelalterlegende, eine Comicfigur der Nachkriegszeit - so unterschiedlich sie in den überlieferten Bildern dargestellt sind, Gemeinsamkeiten finden sich beim genauen Hinsehen trotzdem: die Attribute und Szenen, die sie als “Helden” ausweisen. Das Unterrichtsmodul für die Sekundarstufe I im Fach Kunst führt die Schülerinnen und Schüler an epochenübergreifende Heldenmerkmale heran. Anhand von Bildern aus Kunstgeschichte, Comics, Romanen und Filmen untersuchen die Jugendlichen die Attribute, die die Helden eindeutig kennzeichnen.

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LWL-Industriemuseum: "Wenn aus Kurt Kai wird! Vom Taschenbuchhelden zum Leinwandstar"

“Helden” begegnen uns laut Definition nach Meyers Großem Taschenlexikon unter anderem häufig in Romanen und Filmen als Hauptpersonen, die durch vorbildliches und selbstloses Handeln Anerkennung und Bewunderung hervorrufen. Was heißt das denn konkret? Dieser Frage geht das vorliegende Unterrichtsmodul für das Fach Deutsch in der Sekundarstufe II am Beispiel des Kinderbuchklassikers Vorstadtkrokodile von Max von der Grün und seinen Verfilmungen 1979 und 2008/09 nach.

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LWL-Industriemuseum: "Kriegshelden - Widerstandshelden"

Helden sind immer eine Konstruktion. Dies lässt sich besonders am Beispiel des Nationalsozialismus zeigen. Das NS-Regime schuf mit Propaganda ihre Helden: Parteihelden wie Horst Wessel, Führerhelden wie Hitler oder Goebbels, zahllose Kriegsbzw. Opferhelden, die ihr Leben ließen. Aus heutiger Sicht ist das schwer nachzuvollziehen. ‚Unsere’ heutigen Helden aus der Zeit zwischen 1933 und 1945 sind die Menschen, die gegen das NS-Regime Widerstand geleistet haben. Ziel des Unterrichtsmoduls ist es daher am Beispiel des Nationalsozialismus bewusst zu machen, wie Helden konstruiert werden.

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LWL-Industriemuseum: "Helden und die Medienwelt?"

Helden werden heutzutage schnell und vielfach von den Medien gemacht: Mal werden daraus Popikonen und mal auch nur Schlagersternchen. Manche sind reine Fiktion, andere reale Persönlichkeiten. Einige Helden halten sich in der Medienwelt nur einen Tag, andere schreiben Mediengeschichte. Die LWL-HELDEN-Werkstatt leistet einen wichtigen medienpädagogischen Beitrag, indem sie Medienkompetenz und damit Orientierung in der Medienwelt vermittelt. Das Unterrichtsmodul knüpft an die Unterrichtsreihen zum Thema Helden in den Fächer Kunst, Deutsch, Geschichte und Sozialwissenschaften an. In vier Doppelstunden schärft das fächer- und jahrgangsstufenübergreifende Modul am Beispiel “Helden” die Wechselwirkung von Inhalten und medialer Vermittlung.

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LWL-Industriemuseum: "Herkules − Vom antiken Heros zur Walt Disney-Figur"

Dass mörderische Superhelden Jugendliche faszinieren, liegt nach Ansicht der Religionswissenschaftlerin Ulrike Brunotte an ihrem Orientierungsbedürfnis, ihrer entwicklungspsychologischen erklärbaren Suche nach Gestaltungsangeboten. Das Unterrichtsmodul Geschichte für die Sekundarstufe I bietet eine Auseinandersetzung mit dem wohl berühmtesten Helden dieser Art seit der Antike: Herkules.

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LWL-Industriemuseum: "Helden in Sandstein"

Helden in Stein haben oft die Zeit überstanden. Als Statuen in Marmor oder Sandstein zeigen sie das Abbild von Helden und Heldinnen im Wandel der Zeit. Sie spiegeln die Sichtweisen der jeweiligen Gesellschaften, Kunststile der Epoche und Interpretationen der Künstler wider. Das Projekt “Helden in Sandstein” lässt Kinder und Jugendliche am LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten in die Rolle von Steinbildhauern schlüpfen.

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LWL-Industriemuseum: "Helden im Interview"

Interviews haben viele Funktionen: Sie können als Sprachrohr für die Selbstdarstellung dienen oder aber versuchen, den Befragten zu entlarven oder zu provozieren. Auf jeden Fall kann der Leser, Zuhörer oder Zuschauer das Frage-und-Antwort-Spiel unmittelbar mitverfolgen und gegebenenfalls die Absichten von Frager und Befragten durchschauen. Das Unterrichtsmodul zur Interviewtechnik bietet fächer- und jahrgangsstufenübergreifend in rund einer zusätzlichen Doppelstunde à 90 Minuten eine Grundlage für das Führen und Hinterfragen von Interviews im Rahmen der LWL HELDEN-Werkstatt. Es dient vor allem zur Vorbereitung von Zeitzeugenbefragungen im Zuge der Unterrichtsmodule Geschichte und Sozialwissenschaft.

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LWL-Industriemuseum: "Die heilige Barbara im Revier"

Die Heilige Barbara zeigt bis heute im Ruhrgebiet eine starke Präsenz. In fast jeder Stadt finden sich ihre Spuren: Sie gibt Patronaten, Schulen, Straßen oder Stollen ihren Namen. Nach wie vor ist das Barbara-Brauchtum lebendig. Das Unterrichtsmodul Katholische Religion für die Sekundarstufe I stellt die Heilige Barbara als eine der bekanntesten und beliebtesten Schutzheiligen der römisch-katholischen, aber auch orthodoxen Kirche seit dem Mittelalter vor.

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LWL-Industriemuseum: "Von Helden-Taten, Mut-Proben und Riesen-Dummheiten"

Wer heutzutage das Wort “Held” googelt, dem liefert das Internet in circa 0,08 Sekunden bis zu 433.000.000 Einträge. Helden und Heldinnen flimmern über Kinoleinwand und Mattscheibe, bevölkern Titelseiten, machen Schlagzeilen, sind in aller Munde. Ziel der “HELDEN-Werkstatt” ist es, diesen Begriff für Jung und Alt im Ruhrgebiet zu hinterfragen und konkreter zu gestalten. Das Unterrichtsmodul Deutsch für die Sekundarstufe I beschäftigt sich am Beispiel des Kinderbuchklassikers “Die Vorstadtkrokodile” des Dortmunder Schriftstellers Max von der Grün vor allem mit den Eigenschaften von Romanhelden und fragt, worin sich Heldentaten im Spannungsfeld von Mutproben und Zivilcourage auszeichnen.