Arbeitsblatt, Bild, Text, Unterrichtsplanung

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)/ Universum Verlag GmbH

Hautschutz in Metallberufen

Hauterkrankungen, besonders an den Händen, gehören zu den häufigsten Berufskrankheiten in der Metallbranche. Und das hat seinen Grund: Mangelndes Know-how, Bequemlichkeit, falsches Risikobewusstsein, Unachtsamkeit oder pure Gewohnheit führen immer wieder zu Fehlverhalten beim Umgang mit Arbeitsmitteln und Arbeitsstoffen am Metallarbeitsplatz. Vorurteile wie “Hautpflege ist Frauensache", “Schutzhandschuhe stören bei der Arbeit" sind noch immer weit verbreitet. Hinzu kommt, dass Hautveränderungen als unangenehm empfunden und gerne verdrängt oder zu wenig ernst genommen werden.

Unterrichtsplanung

LWL-Industriemuseum

LWL-Industriemuseum: "Helden - alle aus einem Guss?"

Helden-Denkmäler in edlen und witterungsbeständigen Metallen finden sich fast in jeder Stadt der Welt. Sie zeigen auf Plätzen, in Parks, Museen und vielen anderen Orten, wen die Menschen seit der Antike ehren und verehrten. So unterschiedlich Materialien, Objekte und Stile im Wandel der Zeit auch waren und sind, die Technik des Formens und Gießens hat sich im Grundprinzip in den letzten 5.000 Jahren nicht verändert. Das Projekt “Helden - alle aus einem Guss?” lässt Kinder und Jugendliche am LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen in ihrer Schaugießerei des Fördervereins Industriemuseum Henrichshütte e.V. in die Lehre als Former und Gießer schnuppern.

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Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Gartenbau: Pflanzenschutz

Um einen möglichst sparsamen und nützlingsschonenden Pflanzenschutz durchführen zu können, ist es wichtig, das Auftreten der Schädlinge und Nützlinge in der Obstanlage genau zu verfolgen. Die stetige Nützlingsförderung und das gezielte Ausbringen von Nützlingen beispielsweise nach der Auswertung von Fruchtholzuntersuchungen zur Ruhephase der Obstanlage sind hier hierbei wichtige Maßnahmen. Die Nützlingsförderung fordert gute Kenntnisse über Schadbilder, Schaderreger in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien und die unterschiedlichen Nützlingsarten und ihre Bedürfnisse. Da aufgrund der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau nur sehr wenige Mittel zum Pflanzenschutz erlaubt sind, können solche Kenntnisse jedoch als notwendige Voraussetzung für einen erfolgreichen ökologischen Obstbau angesehen werden. Der Pflanzenschutz im ökologischen Obstbau arbeitet mit umweltschonenden Maßnahmen, bei denen es nicht darum geht, Schaderreger vollständig auszurotten, sondern der auf ein möglichst natürliches Gleichgewicht zwischen Schädlingen und deren Gegenspielern bei gleichzeitig niedrigem Befallsdruck zielt. Direkte Bekämpfungsmaßnahmen aufgrund eines übermäßigen Schädlingsbefalls werden daher erst nach Überschreiten bestimmter Schadschwellen durchgeführt.

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Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Ökolandbau: Pflanzenschutz

Der Pflanzenschutz im ökologischen Landbau unterscheidet sich deutlich von den konventionellen Methoden. Die EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau verbieten den größten Teil der in der konventionellen Landwirtschaft üblichen chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel. Stattdessen ist das Grundprinzip hier, die Gesundheit der Pflanzen durch vorbeugende Maßnahmen zu erhalten und zu fördern. Ökologisch wirtschaftende Betriebe wirken daher vor allem mit abwechslungsreichen Fruchtfolgen, Untersaaten, Sortenwahl, angepasster Düngung, Förderung und Schutz von Nützlingen einem übermäßigen Krankheitsbefall vor. Die gemäß den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau zulässigen Pflanzenschutzmittel basieren auf natürlichen Substanzen. Herbizide sind nicht darunter. Die Regulierung von Beikräutern kann thermisch oder mechanisch erfolgen. Insgesamt zielt die ökologische Bewirtschaftung nicht auf eine vollständige Befallsfreiheit von Schädlingen und Beikräutern. Vielmehr sollen Schädlinge und Beikräuter unterhalb eines wirtschaftlichen Schadniveaus bleiben.

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Medienberatung NRW

Bildungspartner NRW - VHS und Schule

Die Initiative "Bildungspartner NRW - VHS und Schule" fördert die systematische Zusammenarbeit von Volkshochschulen und Schulen insbesondere im Bereich europaweit anerkannter Zertifikate. Die Handelnden vor Ort erhalten Impulse für die Kooperation und praktische Unterstützung. Organisations- und Finanzierungsbeispiele werden ebenso kommuniziert wie Konzepte der Verknüpfung der außerschulischen Angebote mit dem Unterricht.

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Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Ökolandbau: Obstanlage

In allen großen Obstanbaugebieten Deutschlands und für viele Obstbaubetriebe stellt der Apfel die Haupt-Kultur dar (rund 50 % aller Obstflächen und 90 % aller Kernobstflächen). Zum einen ist der Apfel beim Verbraucher beliebt und er lässt sich in allen Regionen und Standorten erfolgreich anbauen. Mit einem Verbrauch von rund 26 Kilogramm pro Kopf und Jahr ist der Apfel unangefochten das Lieblingsobst der Deutschen. Etwa 15 % aller Apfelanlagen werden ökologisch bewirtschaftet, was einer Anbaufläche von 4.700 Hektar entspricht (Zahlen für das Jahr 2012, Quelle: www.destatis.de)

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Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Ökolandbau: Tierzucht

Die gezielte Auswahl von Tieren zur Fortpflanzung ist, im Hinblick auf spezifische Eigenschaften, die in der Weiterverarbeitung und Direktvermarktung unmittelbare Bedeutung haben, stets ein Kompromiss zwischen dem Zuchtziel und den organisatorischen Möglichkeiten. Auch in der Tierzucht für die ökologische Tierhaltung ist dies so. Diese steht noch am Anfang, aber erste Ansätze sind bereits vorhanden. Im Vergleich mit der konventionellen Tierzucht hat es eine spezifische Rassen- und Zuchtauswahl im Ökolandbau bisher nicht gegeben. Die ökologische Tierzucht steckt daher erst in den Anfängen. Im Ökolandbau werden in der Regel die gleichen Rassen eingesetzt, wie sie in der konventionellen Tierhaltung üblich sind. Die in der ökologischen Haltung wichtige Doppelnutzung (Milch und Fleisch, Eier und Fleisch) der Tiere ist jedoch in der konventionellen Zucht aus wirtschaftlichen Gründen in der Regel nur von untergeordneter Bedeutung. Prinzipien der ökologischen Tierhaltung sind die Rassezucht, der Natursprung, die Ablehnung biotechnologischer Vermehrungspraktiken (künstliche Besamung ist aber erlaubt) und die standortangepasste und langlebige effiziente Nutzung der Tiere.

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Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Ökolandbau: Kreislaufwirtschaft

Mit dieser Unterrichtseinheit sollen die Schülerinnen und Schüler Kreisläufe in der Natur erkennen und verstehen lernen. Der möglichst geschlossene Betriebskreislauf des ökologischen Landbaus ist hierfür ein hervorragendes Beispiel. Nach dem Vorbild der Natur ist das Ziel, den ökologischen Betrieb als ganzheitliches System so zu bewirtschaften, dass möglichst geringe Zufuhren (Wasser, Energie, Nährstoffe, …) von außen nötig sind, ohne dass Mangelzustände bei Nutztieren und -pflanzen entstehen. Besonders wichtig ist es, umweltschädliche Verluste an wertvollen Nährstoffen zum Beispiel durch Nitratauswaschung oder Ammoniakausgasung zu vermeiden.