Arbeitsblatt, Text

Chancen erarbeiten Verbundprojekt im Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V.

Themenheft "Nationalsozialismus und 2.Weltkrieg" - Informationen für Lehrende

In der Handreichung für Lehrende finden Sie konkrete Informationen zu den Einsatzmöglichkeiten des zweiteiligen Themenheftes im Unterricht. Sie enthält Aufgabenvorschläge und Anregungen für Methoden. Wir erläutern, welche Materialien, Bücher und Internetangebote sich eignen, die Unterthemen zu vertiefen. Für weiterführende Informationen finden Sie eine kommentierte Linksammlung zu Multiplikatoren- und Workshop-Angeboten sowie Literaturempfehlungen

Arbeitsblatt, Text

Chancen erarbeiten Verbundprojekt im Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung e.V.

Themenheft Nationalsozialismus und 2.Weltkrieg - Krieg und Verbrechen" (Teil 2)

Dieses zweiteilige Themenheft vermittelt den Lesenden Hinter-grundinformationen zur vertieften Auseinandersetzung mit dem Thema "Nationalsozialismus und 2. Weltkrieg". Es soll bei Jugendlichen das Interesse an Geschichte wecken und enthält aktivierende und handlungsorientierte Aufgabenvorschläge in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden sowie Ideen für Fragen an die Leser. Die Lernenden können die Aufgaben individuell oder in Gruppen bearbeiten. Im zweiten Teil "Nationalsozialismus und 2.Weltkrieg - Krieg und Verbrechen", der hauptsächlich die Jahre 1939 bis 1945 umfasst, geht es um den Kriegsverlauf, die nationalsozialistischen Verbrechen sowie das Kriegsende mit der politischen und gesellschaftlichen Neuordnung Deutschlands.

Video

Landeszentrale für politische Bildung NRW

NRW. DAS LAND. DIE GESCHICHTE

2. Oktober 1946. Das Bindestrich-Land Nordrhein-Westfalen entsteht in einer geheimen politischen Aktion der Amerikaner und Briten: die “Operation Marriage” vereinigt das Rheinland mit Westfalen. Der 15-minütige Streifzug durch die Geschichte NRWs wird durch 39 Clips mit historischem Material (insgesamt 95 Min. Länge) vertieft.

Unterrichtsplanung, Video

BMAS

DVD Gebärdensprachfilm zur Sozialgeschichtsausstellung: Vom Mittelalter bis 1945

Die DVD ist die Führung in Gebärdensprache durch die Ständige Ausstellung zur Deutschen Sozialgeschichte im BMAS in Berlin. Es werden die Themen vom Mittelalter bis zur Revolution 1845, Bismarcks Sozialgesetze, Wilhelm II. und Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg dargestellt. Außerdem gibt es ein umfangreiches Glossar, das grundlegende Begriffe aus der Politik in Gebärdensprache erklärt. In diesem Gebärdensprachvideo zum Inhalt der DVD erhalten Sie einen Überblick über das Informationsangebot. Die DVD eignet sich für Menschen mit Hörbehinderung, die die Gebärdensprache beherrschen. Sie kann zum Selbststudium, zur Vor- oder Nachbreitung des Ausstellungsbesuches aber auch im Unterricht mit Schülerinnen und Schülern, die die Gebärdensprache beherrschen, eingesetzt werden. Die Fortsetzung von 1945 bis heute finden Sie auf der DVD "Gebärdensprachfilm zur Sozialgeschichtsausstellung: 1945 bis heute".

Arbeitsblatt, Bild, Text, Video

Freie Universität Berlin, Gedenkhalle Oberhausen

Online-Einstieg Ruhrgebiet. Zur Vorbereitung eines Projekttags zur Zwangsarbeit

Dieses Online-Angebot unterstützt die Vorbereitung eines Projekttags zur Zwangsarbeit, zum Beispiel in der Gedenkhalle Oberhausen. Der Online-Einstieg wendet sich an Schülerinnen und Schüler ab den Jahrgangsstufen 9/10 aller allgemeinbildenden Schulen. Er eignet sich auch für Projektkurse der gymnasialen Oberstufe im Rahmen des gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeldes und für fächerübergreifende Projekte. Dabei kann der Online-Einstieg als Projektauftakt zu einer Spurensuche in der eigenen Umgebung anregen. Die im Zentrum stehenden Ausschnitte aus mehrstündigen Interviews mit Judith Altmann und Bolesław Zajączkowski ermöglichen eine Begegnung mit zwei Menschen, die über ihre individuellen Erfahrungen als Zwangsarbeiterin und Zwangsarbeiter in Gelsenkirchen und Essen berichten. Die auf die Interview-Kurzfilme abgestimmten Arbeitsvorschläge unterstützen ein problem- und handlungsorientiertes Lernen.

Video

Landeszentrale für politische Bildung NRW

Carl-Heinz Kipper - 13 Jahre in Angst

12 Jahre alt war Carl-Heinz Kipper, als in seiner Heimatstadt Iserlohn die Synagogen brannten. Der christlich getaufte Junge erfuhr erst durch die im Nationalsozialismus einsetzende Judenverfolgung, das seine Familie jüdisch war. Die Konsequenzen erlebte er am eigenen Leib: Ausgrenzung in der Schule, die Reichspogromnacht, schließlich die Deportation seiner Mutter nach Theresienstadt. In der Dokumentation erzählt Kipper anschaulich von seinen Erlebnissen und Erfahrungen. Animierte Sequenzen ergänzen die Erzählungen - sie fügen sich nahtlos ein und beruhen auf Originalfotos der damaligen Zeit. Carl-Heinz Kipper stellte seine Erinnerungen zum Holocaust in Schulen und bei vielen öffentlichen Vorträgen und Rundgängen zur Verfügung. Anfang Januar 2014 verstarb er - die Premiere dieser Dokumentation konnte er nicht mehr erleben.

Audio, Bild, Text

Villa Merländer Friedrich-Ebert-Straße 42 47799 Krefeld Telefon (02151) 50 35 53 Anfragen sind auch per Fax (02151) 862-710) bzw. per E-Mail ingrid.schupetta@krefeld.de möglich.

MEMOO- Krefeld: Die Villa Merländer

MEMOO ist ein Gemeinschaftsprojekt des Museums Liberty Park in Overloon (NL) und der NS- Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld (Villa Merländer). Die Villa Merländer in Krefeld wurde für den jüdischen Seidenhändler Richard Merländer gebaut. Der Junggeselle lebte dort zusammen mit seiner Haushälterin und dem Chauffeur. Eine kurze Zeit lang lebten dort auch zwei seiner Brüder. 1933 wurde die Familie Merländer von den Juden verfolgt und daher musste Richard Merländer seine Villa aufgeben. 1942 wurde Richard Merländer in das Vernichtungslager Treblinka depotiert. Die Villa wurde zeitweise als Hotel genutzt. Später wurde sie von der Stadt Krefeld angemietet. In einen der Räumen wurden sogar die Wandgemälde Heinrich Campendonks wiederentdeckt.

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Freie Universität Berlin, Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", Deutsches Historisches Museum

Online-Archiv "Zwangsarbeit 1939-1945"

"Zwangsarbeit 1939-1945" bewahrt die Erinnerung an die über zwölf Millionen Menschen, die für das nationalsozialistische Deutschland Zwangsarbeit geleistet haben. Knapp 600 ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus 26 Ländern erzählen ihre Lebensgeschichte in ausführlichen Audio- und Video-Interviews. Die Interviews sind transkribiert, übersetzt und mit Inhaltsverzeichnissen und Kurzbiografien erschlossen. Volltext-, Kategorien- und Kartensuche erlauben gezielte Recherchen. Für das Interview-Archiv ist eine Anmeldung erforderlich. Auf der frei zugänglichen Webseite stehen thematische Kurzfilme, interaktive Karten, Hintergrundtexte, Expertengespräche, Zeitleiste, Literatur- und Linklisten bereit.

Audio, Bild, Text

Villa Merländer Friedrich-Ebert-Straße 42 47799 Krefeld Telefon (02151) 50 35 53 Anfragen sind auch per Fax (02151) 862-710) bzw. per E-Mail ingrid.schupetta@krefeld.de möglich.

MEMOO- denkwürdige Orte/ dankwaardige plaatsen

MEMOO-denkwürdige Orte/ dankwaardige plaatsen ist ein Gemeinschaftsprojekt des Museums Liberty Park in Oberloon (NL) und der NS- Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld (Villa Merländer). Bei dem Projekt handelt es sich um Beschreibungen von Orten, die im Grenzraum zwischen Maas und Rhein mit den Geschehnissen der Zeit des Nationalsozialismus und des zweiten Weltkrieges verbunden sind.

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MEMOO- Overloon: Das Mahnmal im Kriegsmuseum "Liberty Park"

MEMOO ist ein Gemeinschaftsprojekt des Museums Liberty Park in Overloon (NL) und der NS-Dokumentationsstelle der Stadt Krefeld (Villa Merländer). Das Mahnmal im Kriegmuseium "Liberty Park" erinnert an die größte Panzerschlacht der Geschichter der Niederlande. Overloon lag am nördlichsten Rand des Brückenkopfes Overloon. Hier waren deutsche Soldaten stationiert. Doch am 30. September begannen die Panzer der 7. amerikanischen Panzerdivision den Angriff. Doch dieser Angriff wurde von den Briten übernommen und man bewegte sich Richtung Overloon und griff an. Man kämpfte um jeden Zentimeter Boden. Zwar fiel im Dorf das letzte deutsche Bollwerk, doch der Kampf im Süden Overloons ging weiter. Aufgrund der Feldschlacht wurden 2.500 Tote und Verwundete gezählt. Dutzende Panzerwracks blieben auf dem Schlachtfeld zurück.