Text

tibs

Förderunterrricht für migrierte Kinder und Jugendliche - Materialien aus dem Projekt Join In

Der Förderunterricht "Multi-Kulti" an der Universität Duisburg-Essen gehört zu den bundesweit 52 ausgezeichneten "Bildungsideen" des Wettbewerbs "Ideen für die Bildungsrepublik" aus 1100 Projektanträgen. Geehrt werden Projekte, die Bildungsgerechtigkeit für Kinder und Jugendliche in vorbildlicher Weise fördern. Ausgelobt wird der Wettbewerb von der Initiative "Deutschland - Land der Ideen". Am 28. Juni 2013 wird unser Projekt am Essener Campus der Hochschule Duisburg-Essen ausgezeichnet.

Anderer Ressourcentyp

Logo creative commons

Kinofenster

Babel

Richard und Susan wollen im Urlaub in Marokko ihre zerrüttete Ehe kitten. Das US-amerikanische Paar hat sich nach dem plötzlichen Tod seines jüngsten Kindes voneinander entfernt. Bei einer Busfahrt durch den unwegsamen Hohen Atlas verletzt eine verirrte Gewehrkugel Susan schwer. Verzweifelt versucht Richard, in der Ödnis medizinische Hilfe für seine Frau zu finden. Der Schütze, der Susan traf, ist jedoch kein Terrorist, wie die marokkanische Polizei und die US-Behörden vermuten, sondern der Hirtenjunge Yussef. Gemeinsam mit seinem Bruder Ahmed hat der Halbwüchsige die neue Flinte de...

Anderer Ressourcentyp

Logo creative commons

Kinofenster

Der Name der Leute

Die junge, schöne Bahia nimmt die alte Hippie-Parole 'Make Love, Not War' wörtlich: Erfolgreich setzt die Linksaktivistin ihre Reize ein und schläft mit politischen Gegnern, um sie ideologisch umzupolen. Als sie aber dem 20 Jahre älteren, unauffälligen Ornithologen Arthur begegnet, ist alles anders. Denn das Konservative ist bei ihm nur Oberfläche, heimlich ist Arthur glühender Sozialist, womit es schon eine Gemeinsamkeit zwischen beiden gibt. Aus den beiden so gegensätzlichen Menschen wird ein Paar, was nicht nur die Eltern - sie ist aus liberal-intellektuellem Haus mit algerisch...

Anderer Ressourcentyp

Logo creative commons

Kinofenster

Close-up Kurdistan

In dem Dokumentarfilm Close-up Kurdistan hat der in Deutschland lebende kurdische Regisseur Yüksel Yavus seine persönliche Geschichte der Migration mit der komplexen Gegenwart des türkisch-kurdischen Konflikts verknüpft. Vor dem Hintergrund der eigenen Identitätsproblematik thematisiert Yavus die kollektive Erfahrung ethnischer Verfolgung der Kurden anhand von verschiedenen Einzelschicksalen und stellt die Etablierung einer kurdischen Verwaltung im Nordirak als neue Hoffnung für die Autonomie-Bestrebungen dar. Die filmische Reise führt in die Regierungshauptstadt Ankara, nach Ista...

Anderer Ressourcentyp

Logo creative commons

Kinofenster

1:1

Die jungen Dänen Mie und Per leben mit ihrer Mutter, der Sozialarbeiterin Søs, in einem Kopenhagener Außenbezirk mit hohem Ausländeranteil. Mie ist mit Shadi, dem Sohn palästinensischer Einwanderer/innen, liiert. Dessen Eltern dürfen nichts von ihrer Verbindung wissen. Eines Nachts wird Per auf der Straße von Unbekannten ins Koma geprügelt. Der Verdacht fällt auf Shadis Bruder Tareq, einen begabten Kickboxer, arbeitslos und mit ungestümem Temperament. Rückblickend erzählt der Vorspann von 1:1, dass die Planer der Sozialwohnungssiedlung, in der Mie, Shadi und ihre Familien leb...

Anderer Ressourcentyp

Logo creative commons

Kinofenster

Golden Door

Sizilien zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts: Wie viele andere glaubt auch das früh verwitwete Oberhaupt der sich mühsam ernährenden Bauernfamilie Mancuso an die Verheißungen vom gelobten Land 'Amerika'. Salvatore Mancuso verkauft Hab und Gut, um mit seinen beiden Söhnen und seiner zögerlichen Mutter die Reise in die Vereinigten Staaten anzutreten. Auf dem überfüllten Dampfer treffen sie auf die scheinbar gutsituierte, geheimnisvolle Engländerin Lucy, zu der Salvatore sich bald hingezogen fühlt. Die Wege der Mancusos scheiden sich auf Ellis Island: Nicht allen gelingt es, die s...

Anderer Ressourcentyp

Logo creative commons

Kinofenster

The Namesake - Zwei Welten, eine Reise

'Ein Zwischenspiel im einst normalen Leben' - mit diesen Worten beschreibt die Inderin Ashima, Migrantin der ersten Generation, ihr neues Dasein in Amerika. Doch nach einiger Zeit muss sie sich eingestehen, dass 'das Leben davor gar nicht mehr existiert, dass etwas Komplizierteres, Anstrengenderes an seine Stelle getreten ist.' Ihr in den USA geborener Sohn Gogol, der wie seine Schwester Sonia zur zweiten Einwanderergeneration gehört, erlebt die Heimatkontroverse als Gratwanderung zwischen den Kulturen, der indischen und US-amerikanischen. Die Geschichte der Identitätsfindungen dieser ...

Anderer Ressourcentyp

Logo creative commons

Kinofenster

Endstation der Sehnsüchte

Die Einfamilienhäuser haben Spitzdächer mit roten Ziegelsteinen, Vorgärten und einen traumhaften Ausblick auf das Meer vor der Küste Südkoreas. Das deutsch anmutende Dorf Dogil Maeul befindet sich auf der südkoreanischen Insel Namhae und ist zu einer Touristenattraktion geworden. Vor wenigen Jahren sind drei Koreanerinnen, die in den 1970er-Jahren nach Deutschland ausgereist sind, um dort als Krankenschwestern zu arbeiten, mit ihren deutschen Ehemännern in ihre alte Heimat zurückgekehrt. Nun leben sie dort zwischen deutschen und koreanischen Traditionen, versuchen, sich eine vertrau...

Anderer Ressourcentyp

Logo creative commons

Kinofenster

Almanya - Willkommen in Deutschland

Der sechsjährige Cenk Yilmaz wird im Sportunterricht weder von seinen türkischen noch von seinen deutschen Mitschülern in die Fußballmannschaft gewählt, weil sie seine Zugehörigkeit nicht einordnen können. Cenk hat zwar eine deutsche Mutter, doch väterlicherseits stammt die Familie aus Anatolien - eine Gegend, die auf der Europakarte in seinem Klassenzimmer nicht mehr verzeichnet ist. Irritiert fühlt sich Cenk als Fremder ausgegrenzt. Also nutzt er das nächste Treffen der Großfamilie, um mehr über seine Identität zu erfahren. Sein Großvater Hüseyin steht dagegen kurz davor,...

Arbeitsblatt, Bild, Text, Video, Website

www.kinofenster.de

Shana - The Wolf's Music - Pädagogisches Material zum Film

Seit dem Tod ihrer Mutter lebt die 13-jährige Shana allein mit ihrem Vater in einem kanadischen Indianerdorf und flüchtet vor dessen Alkoholexzessen unter den Ahnenbaum. Sie schmückt ihn täglich mit Briefen an die Mutter und spielt auf deren Wolfskopfgeige, um mit der Toten in Kontakt zu treten. Doch Shana wartet vergeblich auf ein Zeichen. Vollkommen darauf konzentriert, bemerkt sie nicht, dass eine Wölfin regelmäßig ihrem Geigenspiel zuhört. Das Mädchen zieht sich immer mehr in seine eigene Welt zurück, gerät in Konflikte mit ihrer Umwelt und schwänzt schließlich die Schule. Erst als eine neue Lehrerin Shanas Vertrauen gewinnt, schöpft sie wieder Lebensmut und bewirbt sich in Vancouver an der Musikschule. Ausgerechnet vor der Aufnahmeprüfung verkauft ihr Vater ihr Instrument. Um es sich zurückzuholen, begibt sich Shana auf eine abenteuerliche Reise.