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Landeszentrale für politische Bildung NRW

Migration und Integration

Migration und Integration sind zentrale Themen in Politik und Gesellschaft. Das Deutschland ein Einwanderungsland ist, zeigt sich tagtäglich - auf dem Spielplatz, in der U-Bahn, im Büro. Im Zentrum der Dokumentation steht die 11. Klasse des Pirckheimer Gymnasiums in Nürnberg - eine Schule mit hohem Migrationsanteil. Die Schülerinnen und Schüler habe sich bereits in Projektgruppen intensiv mit Migration und Integration auseinandergesetzt - und berichten von Ihren Erkenntnissen. Die Webvideo-Serie gliedert sich in fünf Kapitel zu Formen, Ursachen und Folgen von Migration, zur Migrationsgeschichte in Deutschland, zu politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen und zur Integration - als Herausforderung und Chance. Die Kapitel können einzeln abgerufen werden, alternativ ist auch eine Gesamtfassung verfügbar. Gesamtfilm Migration und Integration Kapitel Migration Ursachen und Folgen Migrationsgeschichte Deutschlands Politik und Recht Integration Abspann

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Deutsche UNESCO-Kommission e.V.

UNESCO-Leitlinien zur Inklusion

Nur wenige behinderte Kinder besuchen eine Regelschule. Kinder mit Migrationshintergrund verlassen Förderschulen oft ohne qualifizierenden Schulabschluss. Die UNESCO-Publikation "Inklusion: Leitlinien für die Bildungspolitik" soll helfen, den Inklusionsgedanken zu stärken. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die Publikation jetzt in deutscher Übersetzung herausgegeben.

Arbeitsblatt, Text, Unterrichtsplanung, Video

Projekt Zwischentöne, Georg-Eckert-Institut - Leibnitz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Was IHR wollt! Erwartungen an Jugendliche in Familie und Gesellschaft

In diesem Unterrichtsmodul geht es insbesondere um die Frage, welches Konfliktpotenzial Migration für Jugendliche mit sich bringt, die sich im Spannungsfeld zwischen den kulturellen Traditionen ihrer Familie und den Erwartungen des “Migrationslandes” befinden.

Arbeitsblatt, Audio, Text, Unterrichtsplanung

Projekt Zwischentöne, Georg-Eckert-Institut - Leibnitz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Facetten der Migration. Fünf Menschen. Fünf Geschichten.

In diesem Unterrichtsmodul sollen unterschiedliche Ursachenzusammenhänge von Migrationsbewegungen in die Bundesrepublik nach 1955 erarbeitet werden. Dabei wird sowohl der historische Hintergrund betrachtet als auch die individuelle Motivation der Migrierenden sowie deren Handlungsmöglichkeiten.

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Zeitschrift für Inklusion

Zeitschrift für Inklusion

Die "Zeitschrift für Inklusion" ist eine Fachzeitschrift mit dem Fokus integrativer Pädagogik und Inklusion. Integrative Pädagogik beschäftigt sich mit dem gemeinsamen Leben, Lernen und Arbeiten von behinderten und nichtbehinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in allen Lebensbereichen. Inklusion ist die Vision von einem gesellschaftlichen Zusammenleben, in der stigmatisierende Dichotomien wie z. B. "behindert / nichtbehindert" bedeutungslos werden. Darüber hinaus befasst sich Inklusion mit der internationalen Perspektive und mit der Frage einer Weiterentwicklung von integrativer Pädagogik.

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Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Webportal: einfach teilhaben

"einfach teilhaben" ist das Webportal des Bundesministeriums für Arbeit und Sozial für Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen, Verwaltungen und Unternehmen. Je nach Wunsch in Alltagssprache, leichter Sprache, Gebärdensprache und Großschrift oder in kontrastreichen Farben informiert es über viele gesellschaftliche Themen und bietet Online-Beratung an.

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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg - Fachbereich Erziehungswissenschaften

Index für Inklusion. Lernen und Teilhabe in der Schule der Vielfalt entwickeln.

Dieser nun von uns auf Deutsch vorgelegte Index für Inklusion stellt mit seinen ausgearbeiteten Materialien einen Fundus dar, aus dem Schulen schöpfen können, die sich als "Schule für alle Kinder", integrative oder inklusive Schulen verstehen, wenn sie vor der verordneten oder selbst gestellten Aufgabe der Selbstevaluation stehen. So muss nicht jede Schule das Rad der Schulentwicklung wieder völlig neu erfinden.

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Landeszentrale für politische Bildung NRW

Call Shop Tales

Bruchsal in Baden-Württemberg, etwa 20 Kilometer nördlich von Karlsruhe: eine kleine Stadt mit etwas über 42.000 Einwohnern. In Bruchsal leben Menschen aus 59 verschiedenen Nationen. Einer ihrer Treffpunkte ist der zentral gelegene "Call Shop" - für viele Migranten eine erste Anlaufstelle und willkommene Kontaktbörse. "Call Shop Tales" : das sind die Geschichten dieser Menschen. Sie erzählen von Ihren Heimatländern, von ihren kulturellen Traditionen. Sie schildern die Gründe, die sie zur Migration oder Flucht bewegten. Nicht zuletzt berichten sie von den Schwierigkeiten, in Deutschland anzukommen und sich zu integrieren. Auch alteingesessene Bruchsaler kommen zu Wort: Was wissen Sie über die Migranten? Wie verhalten sie sich ihnen gegenüber? Wie kommen sie mit ihnen zurecht und zusammen? Die Dokumentation wurde von Jugendlichen unterschiedlicher Nationalitäten gemeinsam mit Filmprofis erarbeitet. Sie ist ein Ergebnis der Medienarbeit des Bruchsaler Vereins "Black Dog Jugend- und Medienbildung e.V." Der Film wird hier in einer leicht gekürzten Sonderfassung präsentiert.

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WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

Entscheide Dich (Die Schulstunde als Talkshow): Deutschland. Mein Land? - Film

Seit sie ihre Ausbildung in der Zahnarztpraxis begonnen hat, denkt die 19-jährige Keziban Özkan über die deutsche Staatsbürgerschaft nach. Keziban ist in Deutschland geboren, hat aber einen türkischen Pass. Ihre Familie, besonders ihr Bruder Ozman, ist dagegen. In der Berufsschule und in der Praxis unter den Arbeitskollegen wird oft darüber geredet: Wäre die deutsche Staatsbürgerschaft für Keziban besser als die türkische? Einige von Kezibans türkischstämmigen Freundinnen haben bereits den deutschen Pass, können wählen gehen und in vollem Umfang politisch mitbestimmen. Kezibans Familie lebt seit 40 Jahren in Deutschland, aber die Türkei bezeichnet sie als ihre Heimat. Keziban muss sich entscheiden: Beantragt sie den deutschen Pass, hat sie mehr Rechte in Deutschland. Sie verliert dann aber die türkische Staatsbürgerschaft und hätte als einzige in ihrer Familie einen deutschen Pass.

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EBU

Ingrier in Finnland

Die Folge widmet sich einer Bevölkerungsgruppe der Finnen, die sich in dem Gebiet zwischen Estland und der Karelische Landenge südlich von St. Petersburg ansiedelten, dem Ingermanland. Zu einer Zeit, in der Finnland noch zu Schweden gehörte. Nach einem Abkommen des finnischen Präsidenten mit der Sowjetunion 1990 begann die Rückwanderung der Ingrianer. 20.000 Ingrianer mit ihren Familien nahmen diese Möglichkeit in den 90-er Jahren wahr. Unter ihnen war auch der Künstler Tovio Rännäli und die Studentin Maria Lakchina. Sie erzählen von der schwierigen Heimatsuche, da sie eigentlich immer Fremde waren, in der ehemaligen Sowjetunion und jetzt in Finnland.