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Deutsche UNESCO-Kommission e.V.

UNESCO-Leitlinien zur Inklusion

Nur wenige behinderte Kinder besuchen eine Regelschule. Kinder mit Migrationshintergrund verlassen Förderschulen oft ohne qualifizierenden Schulabschluss. Die UNESCO-Publikation "Inklusion: Leitlinien für die Bildungspolitik" soll helfen, den Inklusionsgedanken zu stärken. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die Publikation jetzt in deutscher Übersetzung herausgegeben.

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Projekt Zwischentöne, Georg-Eckert-Institut - Leibnitz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Was IHR wollt! Erwartungen an Jugendliche in Familie und Gesellschaft

In diesem Unterrichtsmodul geht es insbesondere um die Frage, welches Konfliktpotenzial Migration für Jugendliche mit sich bringt, die sich im Spannungsfeld zwischen den kulturellen Traditionen ihrer Familie und den Erwartungen des “Migrationslandes” befinden.


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Projekt Zwischentöne, Georg-Eckert-Institut - Leibnitz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Facetten der Migration. Fünf Menschen. Fünf Geschichten.

In diesem Unterrichtsmodul sollen unterschiedliche Ursachenzusammenhänge von Migrationsbewegungen in die Bundesrepublik nach 1955 erarbeitet werden. Dabei wird sowohl der historische Hintergrund betrachtet als auch die individuelle Motivation der Migrierenden sowie deren Handlungsmöglichkeiten.

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EBU

Brasilianer in Portugal

Costa da Caparica ist ein Vorort von Lisabon, im Sommer ein Urlaubsort, im Winter ein von der Mittelschicht bewohntes Pendlerstädtchen. In den letzen sechs Jahren hat sich das Viertel zu einem Stück Brasilien in Portugal entwickelt, mit samt seinen Vorzügen und Spannungsfeldern. In dieser Folge wird die Geschichte dreier Brasilianer erzählt, die sich wie viele andere aus dem Landesinnern Brasiliens in Costa da Caparica niedergelassen haben, um der Armut ihres Heimatlandes zu entfliehen und mit der Hoffnung auf eine besser bezahlte Arbeit. Nicht für alle haben sich diese Hoffnungen erfüllt und auch die portugiesische Bevölkerung hat einige Schwierigkeiten mit den Neuankömmlingen und ihrer Lebensphilosophie.

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EBU

Ingrier in Finnland

Die Folge widmet sich einer Bevölkerungsgruppe der Finnen, die sich in dem Gebiet zwischen Estland und der Karelische Landenge südlich von St. Petersburg ansiedelten, dem Ingermanland. Zu einer Zeit, in der Finnland noch zu Schweden gehörte. Nach einem Abkommen des finnischen Präsidenten mit der Sowjetunion 1990 begann die Rückwanderung der Ingrianer. 20.000 Ingrianer mit ihren Familien nahmen diese Möglichkeit in den 90-er Jahren wahr. Unter ihnen war auch der Künstler Tovio Rännäli und die Studentin Maria Lakchina. Sie erzählen von der schwierigen Heimatsuche, da sie eigentlich immer Fremde waren, in der ehemaligen Sowjetunion und jetzt in Finnland.

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Zeitschrift für Inklusion

Zeitschrift für Inklusion

Die "Zeitschrift für Inklusion" ist eine Fachzeitschrift mit dem Fokus integrativer Pädagogik und Inklusion. Integrative Pädagogik beschäftigt sich mit dem gemeinsamen Leben, Lernen und Arbeiten von behinderten und nichtbehinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in allen Lebensbereichen. Inklusion ist die Vision von einem gesellschaftlichen Zusammenleben, in der stigmatisierende Dichotomien wie z. B. "behindert / nichtbehindert" bedeutungslos werden. Darüber hinaus befasst sich Inklusion mit der internationalen Perspektive und mit der Frage einer Weiterentwicklung von integrativer Pädagogik.

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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg - Fachbereich Erziehungswissenschaften

Index für Inklusion. Lernen und Teilhabe in der Schule der Vielfalt entwickeln.

Dieser nun von uns auf Deutsch vorgelegte Index für Inklusion stellt mit seinen ausgearbeiteten Materialien einen Fundus dar, aus dem Schulen schöpfen können, die sich als "Schule für alle Kinder", integrative oder inklusive Schulen verstehen, wenn sie vor der verordneten oder selbst gestellten Aufgabe der Selbstevaluation stehen. So muss nicht jede Schule das Rad der Schulentwicklung wieder völlig neu erfinden.

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WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

Entscheide Dich (Die Schulstunde als Talkshow): Infomodule "Deutschland - mein Land?"

In Ergänzung zu der Sendung "Deutschland - mein Land?" (46 83365) gibt es sogenannte Infomodule, kurze Filme zu unterschiedlichen weiteren Aspekten. Diese regen zum (weiter-)diskutieren an. MODULE: STAATSBÜRGERSCHAFT - EINE BEGRIFFSBESTIMMUNG:Bis zur Reform des Staatsangehörigkeitsgesetzes galt in Deutschland das sogenannte Abstammungsprinzip. Im Jahr 2000 wurde dann das Geburtsortsprinzip eingeführt, nach dem ein Kind ausländischer Eltern bei der Geburt automatisch auch die deutsche Staatsbürgerschaft erhält, wenn mindestens ein Elternteil acht Jahre lang in Deutschland gelebt hat. Allerdings muss mit 23 die Entscheidung für eine der beiden Staatsangehörigkeiten getroffen werden. RECHTE UND PFLICHTEN ALS DEUTSCHER STAATSBÜRGER: Die wichtigsten Rechte und Pflichten deutscher Staatsbürger sind das aktive und das passive Wahlrecht, der Anspruch auf Sozialleistungen, die Freizügigkeit innerhalb der Europäischen Union und das visumsfreie Reisen in viele Länder. Deutsche genießen darüber hinaus Schutz vor Abschiebung auch im Fall von Straftaten. TYPISCH DEUTSCH?: Eine Straßenumfrage will es wissen: Was ist "typisch deutsch"? Die Antworten reichen von "Fußball" über "Kartoffeln" und "Volksmusik" bis hin zu "Demokratie". In wie fern übt die Staatsbürgerschaft Einfluss auf unsere Identität aus? Das Infomodul soll die Schüler dazu anregen, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen.

Anderer Ressourcentyp, Text, Website

Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen/Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen/LVR/LWL

Handreichung Zum Umgang mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Nordrhein-Westfalen

Die Handreichung informiert über den bürokratischen Ablauf und den rechtlichen Rahmen (Stand 2013!) bei der Einreise unbegleiteter Minderjähriger. Sie enthält einen Handlungsleitfaden; Hintergrundinformationen und Kontaktadressen.

Arbeitsblatt, Text

learn:line NRW

Themenfeld Heimat und Exil

Die Bedeutung des Begriffs Heimat hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Über eine bloße Lagerstelle hinaus ist Heimat in modernen Biographien identitätsbildend; meint Herkunft, Standort und Zielvision. Wie wird man heimisch im Exil? Kann man mehrere Heimaten haben? Zu diesen Fragen veranstaltet die ARD eine Themenwoche vom 04. bis 10. Oktober.