Video

WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

Entscheide Dich (Die Schulstunde als Talkshow): Deutschland. Mein Land? - Film

Seit sie ihre Ausbildung in der Zahnarztpraxis begonnen hat, denkt die 19-jährige Keziban Özkan über die deutsche Staatsbürgerschaft nach. Keziban ist in Deutschland geboren, hat aber einen türkischen Pass. Ihre Familie, besonders ihr Bruder Ozman, ist dagegen. In der Berufsschule und in der Praxis unter den Arbeitskollegen wird oft darüber geredet: Wäre die deutsche Staatsbürgerschaft für Keziban besser als die türkische? Einige von Kezibans türkischstämmigen Freundinnen haben bereits den deutschen Pass, können wählen gehen und in vollem Umfang politisch mitbestimmen. Kezibans Familie lebt seit 40 Jahren in Deutschland, aber die Türkei bezeichnet sie als ihre Heimat. Keziban muss sich entscheiden: Beantragt sie den deutschen Pass, hat sie mehr Rechte in Deutschland. Sie verliert dann aber die türkische Staatsbürgerschaft und hätte als einzige in ihrer Familie einen deutschen Pass.

Video, Website

Katja Virkus/Gerrit Balindt GbR

Wanderung seit es Menschen gibt - Film

Schon die Vorfahren des Menschen machten sich von Afrika aus auf Wanderschaft über die Welt. Von allen Vorgängern der Menschen ist nur der Homo Sapiens - also wir - übrig geblieben....

Website

United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR)

Website "Ein Tag in einem Flüchtlingslager"

Wie der Alltag in einem Flüchtlingscamp organisiert ist, zeigt "Ein Tag in einem Flüchtlingslager". In verschiedenen Etappen wird der tägliche Ablauf in einem Camp von der Registrierung bis zur Berufsförderung oder eine sportlichen Einheit dargestellt.

Arbeitsblatt, Text

learn:line NRW

Themenfeld Heimat und Exil

Die Bedeutung des Begriffs Heimat hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Über eine bloße Lagerstelle hinaus ist Heimat in modernen Biographien identitätsbildend; meint Herkunft, Standort und Zielvision. Wie wird man heimisch im Exil? Kann man mehrere Heimaten haben? Zu diesen Fragen veranstaltet die ARD eine Themenwoche vom 04. bis 10. Oktober.

Karte

Logo creative commons

Bundesamt für politische Bildung

Karte: Migration weltweit

Hier lassen sich die weltweit wichtigsten Wanderungsbewegungen nachvollziehen. Nach Angaben des United Nations - Department of Economic and Social Affairs (UN/DESA) lebten Mitte 2010 weltweit 213,9 Millionen Menschen in Staaten, in denen sie nicht geboren sind. 51,7 Prozent aller Migranten lebten dabei in nur zehn Staaten - allein in den USA (42,8 Mio.), Russland (12,3 Mio.) und Deutschland (10,8 Mio.) lebten zusammen 30,8 Prozent aller Migranten.

Arbeitsblatt

Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Logbuch Neuland

Wer neu in Deutschland ist, bringt vieles mit und lässt vieles hinter sich. Das Logbuch Neuland will darin unterstützen, die neue Umgebung aufmerksam wahrzunehmen, sich in ihr zu orientieren und so den Ankommensprozess eigenständig zu gestalten. Es richtet sich an Jugendliche mit direkter oder indirekter Flucht- oder Migrationserfahrung, für die Deutschland ein "Neuland" ist. Im Stil eines strukturierten Tagebuches gibt es ihnen die Möglichkeit, inne zu halten, sich umzuschauen und so sich selbst und das "Neuland" wertschätzend zu betrachten. So können die Jugendlichen Sicherheit gewinnen und Strategien gegen Orientierungslosigkeit entwickeln.

Arbeitsblatt, Unterrichtsplanung, Website

Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Falter "Zuflucht Deutschland"

Wie neu ist eigentlich das "Phänomen Flucht"? Was meinen genau die Begriffe "Asylgesuch", "Sichere Herkunftsstaaten", "Dublin-Verfahren"? Was haben Wirtschaft und Klima mit Migration zu tun? Wie funktioniert das Asylverfahren? Und was bedeutet es im Alltag, "geduldet" zu sein? Diesen und weiteren Fragen nähert sich der Falter an.

Arbeitsblatt, Bild, Text, Unterrichtsplanung

Projekt Zwischentöne, Georg-Eckert-Institut - Leibnitz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Im Islam ist das so - oder etwa nicht? - Das Kopftuch und die Vielfalt religiöser Traditionen

Religiöse Normen gelten oft als unwandelbar und überall verbindlich. So gehört für viele Musliminnen (und Muslime) das Kopftuch ganz selbstverständlich zu den islamischen Kleiderregeln. Aber wie werden religiöse Regeln im Alltag von Gläubigen gelebt und interpretiert?


Text, Unterrichtsplanung, Video

Projekt Zwischentöne, Georg-Eckert-Institut - Leibnitz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Der Islam, Europa und "wir" - Selbst- und Fremdzuschreibungen zwischen Europa und "dem Orient"

Mit dem Islam und dem "Orient" verbinden sich viele Klischees - zum Beispiel in den Medien, in der Literatur, aber auch in Schulbüchern. Dieses Modul geht der Geschichte dieser Bilder nach und fragt nach dem Zusammenhang von Selbst- und Fremdwahrnehmungen am Beispiel europäischer Darstellungen des Islam und des "Orients". Dabei werden sowohl populärkulturelle als auch wissenschaftliche Medien herangezogen, um nach Genese und Aktualität diese Bilder nachzugehen.


Unterrichtsplanung

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg/ufuq.de

4. Übung “Und was wollt ihr?”

Im Video “Einfache Lösungen? Jugendliche diskutieren Aussagen aus der Politik” kommentieren Jugendliche Aussagen von Politiker_innen zum Umgang mit Ge üchteten. Im Mittelpunkt dieser Übung steht die Auseinandersetzung sowohl mit den Aussagen der Politiker_innen, als auch mit den sehr unterschiedlichen Sichtweisen, die die Jugendlichen im Video dazu formulieren. Die Schüler_innen sollen eine eigene Haltung zu den Aussagen entwickeln.