Arbeitsblatt, Bild, Text, Unterrichtsplanung, Video

Projekt Zwischentöne, Georg-Eckert-Institut - Leibnitz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Was ist Heimat? Wo komme ich her? Wo gehöre ich hin?

Dieses Modul beschäftigt sich mit dem Thema Heimat. Insbesondere am Beispiel der Erfahrungen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund wird verdeutlicht, dass sich Menschen oftmals vielen unterschiedlichen Heimaten verbunden fühlen und ein monoperspektivischer Heimatbegriff, der von einer einzigen Heimat und damit Identität ausgeht, meist zu kurz greift. Im vorliegenden Modul werden daher verschiedene Facetten des Heimatbegriffs beleuchtet und vor dem Hintergrund unserer globalisierten und von Zuwanderung geprägten Gesellschaft reflektiert.


Arbeitsblatt, Audio, Unterrichtsplanung, Video

Deutsches Polen-Institut

Polen - Migration

Die Geschichte Polens ist zugleich eine Geschichte verschiedener Emigrationswellen. Vor allem im 19. und 20. Jahrhundert trieben Fremdherrschaft, damit verbundene Aufstände und politische Unterdrückung, aber auch Armut die Menschen aus ihrem Heimatland Polen ins Ausland, um dort ihr Glück zu suchen. Auch in der Gegenwart spielt das Thema Migration im europäischen Kontext eine wichtige Rolle. Das Modul gibt einen Überblick über die verschiedenen Emigrationswellen und vermittelt den SchülerInnen am Beispiel Polen, welche Gründe Menschen dazu bewegen können, ihre Heimat zu verlassen, um ins Ausland zu gehen ("Push- und Pull-Faktoren"). Auch auf die neueren Entwicklungen, insbesondere nach 1989 im Kontext der EU-Erweiterungen und der damit verbundenen neuen Arbeitsmarktsituation in Polen und Europa, wird dabei eingegangen.

Anderer Ressourcentyp, Text, Website

Schulamt für die Stadt Köln

Materialien zur schulischen und sozialpädagogischen Förderung - Baustein Lebensordner

Wir basteln einen Lebensordner Die Erfahrung zeigt, dass viele Jugendliche keine Ordnung in ihren Papieren haben. Dokumente, Formulare, Bescheinigungen verschwinden in Schubladen und Schränken, gehen verloren, sind zerknittert oder verschmutzt. Die Wichtigkeit und Bedeutung von Unterlagen sind ihnen nicht bewusst. Zeitlicher Umfang: 2 mal 2 Unterrichtsstunden zur Erstellung und Besprechung des Lebensordners, 2 Unterrichtsstunden zur Durchführung der Ergänzungsvorschläge

Arbeitsblatt, Unterrichtsplanung

Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Themenblätter im Unterricht Nr. 110 "Alltäglicher Rassismus"

Rassismus findet sich überall: in unserer Sprache, in Bildern, im Verhalten von Menschen, in Institutionen, Gesetzen und Verordnungen - kurz: in unserem Alltag! Er ist auf den ersten Blick für Viele unsichtbar, dazu subtil und hartnäckig. Rassismus zu identifizieren ist der erste Schritt, ihm begegnen zu können.

Text

Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Migration und Integration. Maßnahmen zur Unterstützung, Qualifizierung und Fortbildung

In der Regel ist das Erlernen der deutschen Sprache der erste grundlegende Schritt zur Integration. Diese Broschüre dokumentiert die Vielfalt des Engagements und unsere Angebote. Auch im Hinblick auf das Erkennen und Vermeiden bewusster und unbewusster Diskriminierung. All dies gehört zu einer wirksamen interkulturell angelegten und migrationssensiblen Schul- und Unterrichtsentwicklung.

Arbeitsblatt, Text, Unterrichtsplanung

Don Bosco Mission Bonn

Flucht im Klassenzimmer

Die Flüchtlingskrise ist allgegenwärtig - nicht nur in den Nachrichten, sondern auch direkt vor der eigenen Haustür. Leer stehende Gebäude werden zu Unterkünften umfunktioniert. Zahlreiche Menschen setzen sich ehrenamtlich für Tausende von Flüchtlingen ein, die vor Gewalt, Marginalisierung und Krieg fliehen. Diese Arbeitshilfe soll Schülerinnen und Schüler über die Ursachen von Flucht und die damit verbundenen Hürden aufklären. Vor allem soll sie aber für interkulturelle Begegnungen sensibilisieren, denn viele Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche, die in die Schule gehen werden.

Video

Landeszentrale für politische Bildung NRW

Call Shop Tales

Bruchsal in Baden-Württemberg, etwa 20 Kilometer nördlich von Karlsruhe: eine kleine Stadt mit etwas über 42.000 Einwohnern. In Bruchsal leben Menschen aus 59 verschiedenen Nationen. Einer ihrer Treffpunkte ist der zentral gelegene "Call Shop" - für viele Migranten eine erste Anlaufstelle und willkommene Kontaktbörse. "Call Shop Tales" : das sind die Geschichten dieser Menschen. Sie erzählen von Ihren Heimatländern, von ihren kulturellen Traditionen. Sie schildern die Gründe, die sie zur Migration oder Flucht bewegten. Nicht zuletzt berichten sie von den Schwierigkeiten, in Deutschland anzukommen und sich zu integrieren. Auch alteingesessene Bruchsaler kommen zu Wort: Was wissen Sie über die Migranten? Wie verhalten sie sich ihnen gegenüber? Wie kommen sie mit ihnen zurecht und zusammen? Die Dokumentation wurde von Jugendlichen unterschiedlicher Nationalitäten gemeinsam mit Filmprofis erarbeitet. Sie ist ein Ergebnis der Medienarbeit des Bruchsaler Vereins "Black Dog Jugend- und Medienbildung e.V." Der Film wird hier in einer leicht gekürzten Sonderfassung präsentiert.

Anderer Ressourcentyp, Website

LAKI NRW

Berufsorientierung in Form einer modularisierten Hausmesse am Berufskolleg

Die modularisierte Hausmesse ist ein wichtiges Instrument der Berufsorientierung. Die klassischen Hausmessen kennen Berufskollegs und allgemeinbildende Schulen schon seit vielen Jahren. Eine etwas andere Form einer Hausmesse wird seit 5 Jahren und mit großem Erfolg am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Remscheid durchgeführt. Die folgende Übersicht stellt den Ablauf der modularisierten Hausemesse grafisch dar.

Text

Landeszentrale für politische Bildung

14plus - Elementar ist nicht trivial

Junge Menschen, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen, benötigen demokratische Orientierungen und berufliche Perspektiven um den Teufelskreis aus sozialer Benachteiligung, geringen Bildungschancen und Ausgrenzungserfahrungen zu durchbrechen. "14plus - gesellschaftliche und berufliche Integration von jungen Menschen aus städtischen Problemgebieten" ist ein Kooperationsprojekt der Landeszentrale mit dem Westdeutschen Handwerk. Es unterstützt junge Menschen an Schulen mit hohen Migrantenanteilen in städtischen Problemgebieten dabei, einen anerkannten Platz in der Gesellschaft und im Berufsleben zu finden. 14plus verbindet früh Berufsorientierung und Demokratie leben. Die Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken, Wünschen und Schwächen sowie intensive Kontakte zu Betrieben verbessern die Aussichten auf einen Ausbildungsplatz deutlich. Die Erfahrungen mit demokratischen Grundprinzipien im Alltag ermöglichen es, Konflikte friedlich und erfolgreich zu lösen! Ansprechpartner für weitere Informationen ist die Projektleiterin von 14plus, Ina Grothe: Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e.V. (LGH) Ina Grothe Auf dem Tetelberg 7 40221 Düsseldorf Tel. 0211-30108-394 E-Mail: grothe@lgh.de