Text, Unterrichtsplanung

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Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e.V.

Flüchtlinge brauchen unsere Solidarität

Die Musterstunde lädt Schülerinnen und Schüler dazu ein, sich mit dem Leben der Flüchtlinge im Nordirak und den Fluchtursachen auseinanderzusetzen, die Arbeit der MISEREOR-Partnerorganisationen kennenzulernen und sich weiterführend mit der Situation vor allem junger Flüchtlinge in Deutschland zu befassen.

Unterrichtsplanung

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg/ufuq.de

4. Übung “Und was wollt ihr?”

Im Video “Einfache Lösungen? Jugendliche diskutieren Aussagen aus der Politik” kommentieren Jugendliche Aussagen von Politiker_innen zum Umgang mit Ge üchteten. Im Mittelpunkt dieser Übung steht die Auseinandersetzung sowohl mit den Aussagen der Politiker_innen, als auch mit den sehr unterschiedlichen Sichtweisen, die die Jugendlichen im Video dazu formulieren. Die Schüler_innen sollen eine eigene Haltung zu den Aussagen entwickeln.

Unterrichtsplanung

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg/ufuq.de

2. Übung “Helfen - aber warum?”

Die Jugendlichen setzen sich anhand von zwei kurzen Videos mit der Situation von Ge üchteten in Deutschland auseinander und lernen vier junge (muslimische) Erwachsene kennen, die sich für Geflüchtete engagieren. Die Jugendlichen beschäftigen sich in dieser Übung mit der Frage, wer bei diesem Thema eigentlich mitgestalten kann und warum sich diese vier Menschen für Geflüchtete einsetzen.

Arbeitsblatt, Bild, Website

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Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam e.V., Bundeszentrale für politische Bildung, Deutschlandradio

Arbeitsblatt Nr. 6: Flucht von Ost-Berlin nach West-Berlin

In den Jahren von 1949 - 1961 flohen ungefähr 2.700.000 Menschen aus der DDR. Die Grenze zwischen der BRD und der DDR ist seit 1952 geschlossen. Bewohner der DDR dürfen sie nicht übertreten. Deshalb nutzten viele das "Schlupfloch" West-Berlin, um die DDR zu verlassen. Von West-Berlin aus sind dann viele mit dem Flugzeug weiter in die BRD gereist. Dieses Arbeitsblatt thematisiert die Fluchtgründe.

Bild, Karte, Text, Website

Bundeszentrale für politische Bildung

Thema Flüchtlinge - Menschen auf der Flucht - ein Spezialangebot von HanisauLand

Weltweit sind 2015 ungefähr 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Etwa die Hälfte aller Flüchtlinge ist unter 18 Jahre alt. Die Flüchtlinge wollen Kriegen und Konflikten in ihren Heimatländern entkommen. Eine Flucht ist oft gefährlich, sie kann lange dauern. Meistens wissen die Flüchtlinge nicht, wo ihr Ziel sein wird. Alle Flüchtlinge verlassen ihre Heimat aus Not. Sie wünschen sich ein menschenwürdiges Leben in Frieden und Sicherheit.

Arbeitsblatt, Text

Stiftung Jugend und Bildung

Frieden und Sicherheit - Asylpolitik in Deutschland

Rund 800.000 Flüchtlinge werden 2015 allein in Deutschland erwartet. Die Bundesländer und Gemeinden müssen Herkulesaufgaben bei Erfassung und Unterbringung vollbringen - besonders im Hinblick auf den bevorstehenden Winter. Unterstützt werden sie von vielfältigen zivilgesellschaftlichen Initiativen, die unbürokratische Hilfe organisieren. Ihnen stehen aber auch Bürgerinnen und Bürger gegenüber, die sich von der großen Anzahl der Asyl suchenden bedroht fühlen und dies insbesondere in Demonstrationen zum Ausdruck bringen. Diese gesellschaftlichen Spannungen und die logistischen Herausforderungen dominieren die politische Debatte in Deutschland im Herbst 2015.

Anderer Ressourcentyp, Text, Website

Amadeu Antonio Stiftung

Das Bild des übergriffigen Fremden - wenn mit Lügen über sexualisierte Gewalt Hass geschürt wird

Die Amadeu Antonio Stiftung veröffentlichte eine neue Handreichung zum Mythos vom “übergriffigen Fremden”. Es geht darum, wie sexualisierte Gewalt und die davon Betroffenen instrumentalisiert werden, um Vorurteile und Hass gegen Geflüchtete und Migrant_innen zu verbreiten. Im Internet finden Vorurteile und Lügen schnell Verbreitung, sodass sie in der pädagogischen Praxis vor Ort bearbeitet werden müssen. Anhand von Fallgeschichten geben die Autor_innen hierzu Empfehlungen, wie sinnvoll und wirksam auf Gerüchte über sexualisierte Gewalt reagiert werden kann.