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Deutsches Polen-Institut

Polen im Zweiten Weltkrieg und der Warschauer Aufstand 1944

Der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg, der mit dem Überfall Deutschlands und der Sowjetunion auf Polen begann, an die Teilung des Landes, den Alltag unter der Okkupation, aber auch den militärischen und zivilen Widerstand kommt im polnischen Geschichtsbewusstsein bis heute eine zentrale Bedeutung zu. Im deutschen Geschichtsbewusstsein, auch in Schulbüchern und im Schulunterricht, spielen diese Themen eine eher untergeordnete Rolle. In einer Einführung werden im folgenden Modul grundlegende Fragestellungen dieses Themas angesprochen und eingeordnet. In fünf Arbeitsblättern werden einzelne Aspekte vertieft und am Beispiel des Warschauer Aufstands von 1944 Fragen der heutigen Bewertung und der Formen der Erinnerung behandelt. Ein von Andrzej Klamt im Auftrag des Deutschen Polen-Instituts erstellter Schulfilm "Polen im Zweiten Weltkrieg" eignet sich als Einstieg in das Thema.

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Deutsches Polen-Institut

Landeskunde Warschau/Warszawa: Eine Stadt mit vielen Gesichtern

Das folgende Modul soll den SchülerInnen ein facettenreiches Bild Warschaus zeigen, das jenseits der Businesswolkenkratzer und glatten Hotels existiert, die man als erstes am Hauptbahnhof sieht, und es soll Spuren des verlorengegangenen Warschaus zum Vorschein bringen, die der Stadt trotz aller Zerstörung wie einem Palimpsest eingeschrieben sind. Nicht zuletzt kommen BewohnerInnen zu Wort, die sonst nicht wahrgenommen werden. Natürlich hat die deutsch-polnische Geschichte, die sich auch in Warschau - häufig schmerzhaft - zeigt, hier ihren Ort.

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Landeskunde Breslau: "Wroclove - Geschichte(n) und Menschen"

Das folgende Modul soll den SchülerInnen einen Überblick über die bewegte Stadtgeschichte und insbesondere über die Veränderungen nach dem Zweiten Weltkrieg geben. In diesem Zusammenhang stehen der Umgang mit der "fremden Stadt" zu Zeiten der Volksrepublik und die Bedeutung von "Geschichtspolitik" und Inszenierung von Geschichte im Mittelpunkt. Thematisiert werden außerdem das deutsch-polnische Verhältnis nach 1945 sowie der sich wandelnde Umgang mit der Stadtgeschichte.

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Landeskunde Krakau: "Kraków - Eine Stadt aus einer anderen Zeit"

Das folgende Modul soll den SchülerInnen ein facettenreiches Bild Warschaus zeigen, das jenseits der Businesswolkenkratzer und glatten Hotels existiert, die man als erstes am Hauptbahnhof sieht, und es soll Spuren des verlorengegangenen Warschaus zum Vorschein bringen, die der Stadt trotz aller Zerstörung wie einem Palimpsest eingeschrieben sind. Nicht zuletzt kommen BewohnerInnen zu Wort, die sonst nicht wahrgenommen werden. Natürlich hat die deutsch-polnische Geschichte, die sich auch in Warschau - häufig schmerzhaft - zeigt, hier ihren Ort.

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Czeslaw Milosz: Das Warschauer Ghetto 1943

Im Mittelpunkt des Moduls steht das Gedicht Campo di Fiori (1943) von Czesław Miłosz, eines der bedeutendsten polnischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Es thematisiert - in einem historischen Vergleich mit der Hinrichtung von Giordano Bruno, die im Jahr 1600 auf dem Campo di Fiori in Rom stattfand - den Warschauer Ghettoaufstand sowie das Wegsehen und die Ignoranz der außerhalb des Ghettos lebenden Menschen. Die SchülerInnen sollen das Gedicht interpretieren, in seinem historischen Kontext erschließen und die moralische Aussage diskutieren. Außerdem sollen sie mit Hilfe entsprechender Quellentexte an die Spezifik polnischer Untergrundliteratur herangeführt werden.

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Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung als Folgen des Zweiten Weltkriegs (1939-1947)

Das Thema "Flucht und Vertreibung als Folgen des Zweiten Weltkriegs" ist auch 70 Jahre nach Kriegsende immer noch fest im deutschen Bewusstsein verankert und in vielen deutschen Schulbüchern thematisch vorhanden. Der Fokus liegt dort jedoch fast ausschließlich auf dem Schicksal der deutschen Bevölkerung, die ihre Heimat im Osten nach 1945 verlassen musste. Weniger bekannt ist hingegen, dass durch die sog. Westverschiebung Polens auch viele Polen aus dem Osten ihres Landes unter anderem in die neuen, ehemals deutschen, nun polnischen Gebiete im Westen zwangsumgesiedelt wurden. Nicht selten trafen neu ankommende Polen auf noch nicht abgereiste deutsche Familien und lebten eine zeitlang gemeinsam mit ihnen unter einem Dach. Das vorliegende Modul legt den Fokus auf das Schicksal der Vertreibung und Zwangsumsiedlung von Polen und Deutschen. Ausgehend von der geographischen Westverschiebung Polens soll den Schülerinnen und Schülern anhand von Beispielen die Situation jener Menschen, die ihre Heimat aus unterschiedlichen Gründen und auf unterschiedliche Art und Weise - Vertreibung, Flucht, Zwangsumsiedlung - verlassen mussten, nähergebracht und das Phänomen der Vertreibung als europäische Nachkriegsfolge anschaulich gemacht werden. Dass das Thema "Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung" heute so aktuell wie nach dem Zweiten Weltkrieg ist, zeigen uns die Bilder von Asylsuchenden und die gesellschaftlichen Debatten über die Integration von Flüchtlingen. Das Modul beschäftigt sich daher auch mit der aktuellen gesellschaftspolitischen Bedeutung der Erinnerung an "Flucht und Vertreibung" und dem heutigen Umgang mit dem Thema.

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Deutsches Polen-Institut

Polen in der Schule

Die Entwicklung von schulbezogenen Projekten sowie die Bereitstellung von Publikationen und Materialien zur Vermittlung von Kenntnissen über Polen im deutschen Schulunterricht gehören seit vielen Jahren zu einem wichtigen Aufgabenbereich des Deutschen Polen-Instituts (DPI). Auf dieser Internetplattform hat das DPI alle Aktivitäten des Instituts in diesem Bereich zusammengestellt sowie zahlreiche Partnereinrichtungen verlinkt, die ähnliche Aktivitäten anbieten. Unter der Rubrik "Arbeitsblätter" finden sich Bildungsmaterialien und Unterrichtsplanungen zu den Fachbereichen: - Deutsch/Literatur - Geschichte - Gesellschaft - Polnische Sprache - Landeskunde sowie Material für die Grundschule.

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Landeszentrale für politische Bildung NRW

1. September - Antikriegstag

Am 1. September 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht Polen. Der Zweite Weltkrieg begann, der 50 Mill. Menschen das Leben kostete. "Nie wieder Krieg!" forderten deshalb Kriegsgegner in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts. Was ist heute noch von diesem Krieg bekannt? Warum sollen wir uns noch an den Zweiten Weltkrieg erinnern? Reporterin Sonja Leister hat Passanten in Dortmund befragt und gibt ein Stimmungsbild wieder.

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Projekt Zwischentöne, Georg-Eckert-Institut - Leibnitz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Was IHR wollt! Erwartungen an Jugendliche in Familie und Gesellschaft

In diesem Unterrichtsmodul geht es insbesondere um die Frage, welches Konfliktpotenzial Migration für Jugendliche mit sich bringt, die sich im Spannungsfeld zwischen den kulturellen Traditionen ihrer Familie und den Erwartungen des “Migrationslandes” befinden.


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Polnische Küche

Die polnische Küche ist vielfältig und bunt. Man kann historische Ereignisse und Veränderungen der letzten Jahrhunderte häufig auch an den Speisen ablesen. Es gibt außerdem viele unterschiedliche, regionale Einflüsse, vor allem, weil Polen bis 1945 ein sehr heterogenes Land mit vielen verschiedenen Ethnien und Volksgruppen war. Am stärksten bemerkbar machen sich heute noch östliche (tatarisch-türkische, früher mongolische) sowie deutsche, französische, italienische und jüdische Einflüsse. Das vorliegende Modul gibt einen Überblick über historische Einflüsse und Traditionen und stellt die beliebtesten polnischen Gerichte vor. "Smacznego" heißt "Guten Appetit" - lassen Sie es sich in Polen schmecken!