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SWR (Baden-Baden)

Quo vadis, BRD?: Lobbyismus - Die stille Macht

Wohin führt der immer aufwändiger und subtiler betriebene Lobbyismus in der politischen Landschaft der BRD? Wie steht es mit der verlangten Unabhängigkeit der Abgeordneten? Wer hat wirklich das Sagen und wie viel Einfluss bleibt dem Bürger? Entlang dieser Fragestellungen begleitet der Film Protagonisten auf beiden Seiten dieses politischen Pokers: Er folgt Lobbyisten und Abgeordneten bei formellen und informellen Treffen und schildert am Beispiel des Ringens um die Umweltschutzgesetzgebung die vielfältigen "Beratungsanstrengungen" unterschiedlicher Lobbyverbände. Dabei kann herausgelesen werden, wie sich zum Beispiel bei der Grenzwertregelung von CO2 für Pkws der beratende Einfluss in der Gesetzgebung niederschlägt.
Ausführliche Beschreibung:
Lobbyismus wird beschrieben als "die zielgerichtete Beeinflussung von Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung" (H.Merkle). Damit stehen die Akteure des Lobbyismus - Verbände, Lobbyisten, Politiker - immer im Spannungsfeld zwischen berechtigtem Interessen- und Informationsaustausch und einer möglichen Gefährdung demokratischer Grundprinzipien.

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Landeszentrale für politische Bildung NRW

Die Landeszentrale für politische Bildung stellt sich vor

Die Landeszentrale für politische Bildung NRW stellt sich vor. "Selling Democracy": Die Idee von Demokratie, das Verständnis von demokratischen Diskursen und Prozessen zu vermitteln ist die Aufgabe der Landeszentrale für politische Bildung in Nordrhein-Westfalen - seit nun mehr 70 Jahren. Der Animationsfilm stellt sie in 1:12 Minuten vor.

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Landeszentrale für politische Bildung NRW

70 Jahre Nordrhein-Westfalen

70 Jahre Landesgeschichte erzählt in sieben Minuten und fünf Kapiteln: 1. Operation Marriage 2. Von der Waffenkammer zur Wiege des geeinten Europas 3. 70 Jahre Mitbestimmung 4. Strukturwandel 5. Einwanderungsland NRW

Arbeitsblatt, Unterrichtsplanung, Video

Planet Schule, WDR

Planet Schule: RAF - Deutschland im Fadenkreuz

Der von der Roten Armee Fraktion (RAF) über Jahrzehnte hinweg ausgeübte Terror gegen Einzelpersonen und Institutionen bedroht die gesamte Bundesrepublik. Wo liegen die Ursachen dieser Bewegung, wer sind ihre Träger, welche Ziele streben sie an? Mit diesen Fragen befassen sich die drei Filme Der Reihe "RAF-Deutschland im Fadenkreuz", die einen Überblick geben über die Ereignisse vom ersten Anschlag auf ein Frankfurter Kaufhaus bis zur erklärten Selbstauflösung der RAF 1998. Sie zeigen chronologisch die drei Generationen der RAF und die Reaktionen des Staates. Die historischen Filmdokumente können ergänzt werden durch zahlreiche schriftliche Quellen, die über den Wissenspool im Internet problemlos zugänglich sind. Dort finden sich außerden didaktische Hinweise und unterrichtsbegleitende Arbeitsmaterialien. Das Thema eignet sich im Geschichts-, Gemeinschaftskunde-, Ethik- und Religionsunterricht ab Klasse 10.

Arbeitsblatt, Text, Unterrichtsplanung, Video

Planet Schule, WDR

Mauerjahre - Leben im geteilten Berlin

Die Epoche des Kalten Krieges hat die Geschichte Europas und speziell Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg geprägt. Die Stadt Berlin stand nicht nur für die Teilung eines ganzen Volkes, sondern auch als Symbol zweier konkurrierender politischer Systeme. Drei Filme zeichnen die Geschichte der Berliner Mauer vom Bau 1961 bis zu ihrem Fall im Wendejahr 1989 nach. Auch Politik, Wirtschaft und der Alltag der Menschen in Ost- und Westberlin werden thematisiert. Zeitzeugen aus Ost und West berichten in Interviews von ihren Erfahrungen und Erlebnissen, die sie in der Zeit der Teilung Berlins geprägt haben. Die Filme eignen sich für den Einsatz im Geschichtsunterricht der Klassenstufen 8 bis 10 und der Oberstufe sowie zur Vorbereitung auf die Abiturprüfungen.

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WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

RAF - Deutschland im Fadenkreuz: Die Anfänge

Vietnamkrieg, Schah-Besuch und Dutschke-Attentat sind einige Schlaglichter, die für die härtesten innenpolitischen Unruhen seit Bestehen der Bundesrepublik sorgten. In diesen historischen Kontext ordnet der Film die RAF ein. In chronologischer Ordnung werden Eindrücke von der Radikalisierung des Geschehens vor Augen geführt: Anschläge auf Kaufhäuser (1968), auf den Springer-Verlag, auf das Heidelberger US-Hauptquartier (1972), die Entführung von CDU-Politiker Peter Lorenz (1975). Mit Baader, Ensslin und Meinhof rückt der Film besonders die Vordenker der RAF in den Blick: Beleuchtet werden einerseits ihre Motive, sich für die Unterdrückten in aller Welt und gegen die Ignoranz der westlichen Überflussgesellschaft einzusetzen, andererseits ihre Mittel, die nicht länger vor Gewalt gegen Menschen zurückschrecken und die innere Sicherheit des Staates gefährden.

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WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

Nadavs kleines Stück Frieden in Jerusalem: Nadavs kleines Stück Frieden in Jerusalem

Nach einer Reihe von Selbstmordanschlägen in Jerusalem beschließt der israelische Junge Nadav eine Kampagne zu starten - "Frieden für die Zukunft". Die Sendung zeigt die konträren Sichtweisen israelischer und palästinensischer Jugendlicher und begleitet die Entstehung und das letztendliche Scheitern dieser Initiative.

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WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

Programm für alle - Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Programm für alle - Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk

Was bedeutet das eigentlich: öffentlich-rechtlicher Rundfunk? Und seit wann gibt es ihn? Der Film beleuchtet seine Geschichte und Gegenwart; er bringt Licht ins Dunkel der Begriffe und des Angebots an öffentlich-rechtlichen Sendern in Deutschland.
Ausführliche Beschreibung:
Was macht überhaupt ein Fernsehprogramm gut? Über diese Frage lässt sich streiten, denn Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Das war jedoch nicht immer so: Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg war die Antwort in Deutschland noch eindeutig: Radio und Fernsehen sind vor allem dann gut, wenn sie unabhängig sind, frei jeglicher Einflüsse von außen - ohne Propaganda, ohne kommerzielle oder politische Interessen. "Von allen, für alle" war dabei der Grundgedanke: Rundfunk im Dienste der Öffentlichkeit. Die britische BBC hatte es vorgemacht. Heute sind die Öffentlich-rechtlichen genauso wichtig wie in der Gründungsphase. Doch fällt es schwerer, sich bei ihrer Vielfalt und komplexen Organisation zu orientieren. Deshalb werden in dem Film auch Fragen geklärt wie "Womit beschäftigen sich die Intendanten?", "Wie macht man Radio bei 1LIVE?", "Was umfasst die Grundversorgung der Bevölkerung mit Rundfunkprogrammen, die die Rundfunkanstalten sicherstellen müssen?" und "Wie erfüllt man einen Bildungsauftrag?"

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WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

RAF - Deutschland im Fadenkreuz: Der Deutsche Herbst

Stuttgart-Stammheim ist die Symbolstätte der Auseinandersetzung zwischen Staat und RAF. Hier beginnt 1975 auch der Prozess, an dessen Ende nach zwei Jahren lebenslange Haftstrafen für die RAF-Anführer Baader, Ensslin und Raspe stehen; Ulrike Meinhof erhängt sich kurz vor der Urteilsverkündung. Basierend auf Dokumenten wie Ansprachen des Bundeskanzlers Helmut Schmidt oder Tagesschau-Berichten jener Zeit wird die Entfesselung der Gewalt nachgezeichnet. Der Film kontrastiert die Verbrechen an Buback, Ponto und Schleyer, allesamt hochrangige Vertreter von Bund und Industrie, mit dem Ringen der Regierung um Staatsräson. Die Entführung der Lufthansa-Maschine Landshut, als Versuch die inhaftierten RAF-Terroristen freizupressen, scheitert. Daraufhin begehen Baader, Ensslin und Raspe Selbstmord. Umgehend ermordet die RAF den entführten Schleyer. Der Staat hat sich nicht erpressen lassen, dafür aber ein Menschenleben geopfert.

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WDR - Westdeutscher Rundfunk (Köln)

Gola Zareen - Die goldene Kugel: Gola Zareen - Die goldene Kugel

Für Lionel Messi ist die runde Kugel wahrhaftig Gold wert - Fußball hat ihn reich und berühmt gemacht. Er und andere Fußballstars erzählen ihre Geschichten. Dabei begleiten sie die Zuschauer in eine fremde Welt, in die Stadt der Bälle, nach Sialkot in Pakistan. Hier werden fast drei Viertel aller handgenähten Fußbälle gefertigt. Der Film zeigt die Folgen der Globalisierung. Und beleuchtet dabei auch Fluch und Segen des Atlanta-Abkommens, einer gigantischen Imagekampagne der großen Sportartikel-Hersteller Mitte der 90er Jahre. Damit gelang es zwar, Kinderarbeit in einem ganzen Industriezweig abzuschaffen, doch das so entstandene Loch in den Haushaltskassen der Familien konnte das Abkommen nicht stopfen. Das Einkommen der Kinder fehlte zum Überleben. Die Folge: Eltern schickten ihre Kinder nun in die Ziegeleien und Metall verarbeitenden Betriebe, wo sie weit gefährlichere Arbeiten verrichten müssen.
Ausführliche Beschreibung:
Planet Schule hat Sialkot besucht und Menschen getroffen, für die der Ball nicht Ruhm und Reichtum sondern schlicht das Überleben bedeutet. Wie im Märchen von "Gola Zareen", der goldenen Kugel, einer pakistanischen Variante des "Froschkönigs", hat der Ball den Menschen Wohlstand gebracht. Die Ballindustrie ist nicht nur für die Region lebenswichtig, sondern ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für ganz Pakistan. Das Geschäft, das vor über 100 Jahren mit der Herstellung von Bällen, Hockey- und Cricketschlägern für die britischen Kolonialherren begann, boomte über Jahrzehnte. Die Einkommen hier sind fast doppelt so hoch wie in anderen Landesteilen.



Dafür arbeiten rund 50.000 Näherinnen und Näher hart. Das Material ist dick, es kostet viel Kraft, die Nadel hindurch zu stechen. Über drei Stunden braucht es, bis ein Ball fertig ist, drei Bälle am Tag schaffen die Arbeiterinnen und Arbeiter, 40 Rupien, etwa 40 Cent, bekommen sie pro Ball. In den Geschäften Europas wird der Ball zwischen 40 und 100 Euro kosten. Doch trotz der geringen Löhne wächst der Druck auf die Handarbeiter in Pakistan. Billigbälle aus China werden immer besser, die High-Tech-Produkte aus Thailand immer günstiger. Die Lebensgrundlage der Menschen in Sialkot steht auf dem Spiel.