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Ohren zuhalten

Foto: Kind hält sich die Ohren zu.Hinweise und Ideen:Als Illustration zur Lärmbelastung oder für Versuche zum Hören. Als Visualisierung von “Nicht zuhören wollen”.

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Lärm und Konzentration - z. B. Musik

Foto: Flotter durch die Hausaufgaben mit Musik? Tests beweisen, nur bei reinen Routineaufgaben. Ansonsten wirkt die Musik eher als belastender Lärm.Ist Musik entspannendes Vergnügen oder belastender Lärm? Subjektiv wird das sehr unterschiedlich empfunden. Objektiv ist nur eine Beurteilung anhand der spezifischen Situation möglich! Hinweise und Ideen:Das Beispiel “Musik bei den Hausaufgaben” ist ein pädagogischer Dauerbrenner. Vielleicht gelingt anhand des Kriteriums Konzentration und Arbeitseffektivität eine Objektivierung? Unterrichtsbezug:Hörschädigung/SchwerhörigkeitFunktionsweise des HörensBeeinträchtigung der SinnesorganeLärmGesundheitspflege

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Lastkraftwagen

Foto: Der LKW als typischer Lärm verursachender Verkehrsteilnehmer.Die Stärke des LKWs ist die Flexibilität. Im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln wie Schiff und Bahn ist er jedoch bezüglich des spezifischen Energieverbrauchs, der Abgasemission und Lärmemission im Nachteil! Der LKW ist ein lauter Verkehrsteilnehmer - er erreicht einen Wert von ca. 90 Dezibel auf der Lärmpegelskala.Hinweise und Ideen:Einstiegsbild oder zur Illustration.

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Innenohr - Lage im Schädelknochen

Übersichtsgrafik: Die Lage des Innenohrs im Schädelknochen.Das Innenohr liegt in keiner Knochenhöhle, sondern es ist als “knöchernes Labyrinth” nahtlos im Felsenbein eingebettet. Das Felsenbein ist selbst wieder Bestandteil des Schläfenbeins. Hinweise und Ideen:Vom Einfachen zum Komplexen: Das eigentliche Hörorgan, das in der Schnecke des Innenohrs liegt, ist recht komplex. Es ist also sicher von Vorteil, wenn der Schüler zunächst eine Vorstellung bekommt, wo und wie das Innenohr im Schädel liegt. Unterrichtsbezug:Bau und Leistung eines SinnesorgansReizaufnahme und InformationsübermittlungSinnesleistungen.

Medientypen

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Lernalter

11-18

Schlüsselwörter

Anatomie (Mensch) Diagramm Ohr

Sprachen

Deutsch

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Gießkanne als Trompete

Foto: Kind bläst in eine Gießkanne. So lassen sich relativ laute trompetenartige Töne erzeugen.Durch den zwischen den Lippen ausgepressten Luftstrom wird die Urschwingung erzeugt. Zusätzlich wird das gesamte Luftvolumen in der Gießkanne zum Mitschwingen angeregt: Der Ton wird lauter. Bei bestimmten Tonhöhen schwingt das Kannenvolumen stärker bzw. schwächer mit. Da in unserem Fall bevorzugt die tiefen Töne mitschwingen, klingt die Gießkannentrompete relativ dumpf. Hinweise und Ideen:Leichter Versuch zum Nachmachen. Dann können Parallelen gezogen werden zu diversen Musikinstrumenten, die genau dieses Prinzip nutzen.Unterrichtsbezug:Schall/Akustik: KenngrößenSchwingungen und WellenAkustische Phänomene

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Gesamtohr in Schnittansicht - SW

Grafik, unbeschriftet: Einfacher schwarz-weißer Querschnitt durch das Ohr. Für Arbeitsblätter, Ausdrucke usw.Mit dieser Grafik können die wichtigsten funktionalen Bereiche des Ohrs und ihre Bedeutung für das Hören erläutert werden.Hinweise und Ideen:Der Lehrer kann die Grafik mit den Schülern gemeinsam am Bildschirm beschriften oder die Schüler im Ausdruck oder am Bildschirm selbst beschriften lassen. Unterrichtsbezug:Der menschliche KörperBau und Leistung eines Sinnesorgans

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Geigenkorpus als Resonanzkörper

Foto:Die allseits bekannte Geige als Beispiel, wie die Schwingung einer Saite erst über einen Resonanzkörper auf Hörbarkeit verstärkt wird.Die Schwingung einer Saite ohne Resonanzkörper könnte man kaum wahrnehmen. Deshalb wird die Schwingung auf den Geigenkorpus übertragen, der nun auch noch das in ihm enthaltene Luftvolumen zum Mitschwingen bringt. Material und Form des Geigenkorpus werden so gewählt, dass einerseits eine gute Verstärkung (Resonanz) bei möglichst vielen unterschiedlichen Frequenzen eintritt. Durch die Eigenfrequenzen der einzelnen Teile und die des Gesamtkörpers werden darüber hinaus bestimmte Grund- und Obertöne besonders verstärkt bzw. zusätzlich erzeugt. Es entsteht der individuelle Klangcharakter jeder einzelnen Geige. Hinweise und Ideen:Anhand eines praktischen Beispiels aus der Musik wird die Wichtigkeit von Physik und Akustik auch für Kunst und Kommunikation klar. Unterrichtsbezug:Schall/Akustik: KenngrößenSchwingungen und Wellen

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Frequenzdifferenzierung in der ausgerollten Schnecke

Grafik, beschriftet: Hohe Töne werden im vorderen Teil der Schnecke, tiefe Töne dagegen im hinteren Teil wahrgenommen.Da der Hörsinn den Ort der Ableitung der Nerven von den Hörzellen differenziert, erkennt er die Frequenzen. Hinweise und Ideen:Diese Grafik eignet sich gut für eine Überleitung - es werden die Themen “Schall” und “Hören” miteinander verknüpft.Weitere inhaltliche Informationen zu dieser Grafik gibt es als Sachinformation auf dem Medienportal der Siemens Stiftung.Unterrichtsbezug:SchallwahrnehmungDas menschliche Hörvermögen Kommunikation und VerständigungDer menschliche KörperBau und Leistung eines Sinnesorgans

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Farbe und Spannung bei LED

Foto:Die Betriebsspannung bei LED hängt von der Farbe ab. Dies ist ein Hinweis auf diskrete Energieniveaus und den Photonencharakters des Lichts.Welche Farbe eine LED abstrahlt, hängt vom Energieniveau des Ladungsübergangs vom Nichtleitungsband ins Leitungsband ab. Je nach Grundmaterial (Si, GaAs, GaN usw.) und Dotierung, sowie innerem Widerstand besitzt jede LED eine typische Betriebsspannung (Spannung = Potential = Energiedifferenz). Die wird zwar von Bauform (innerem Widerstand usw.) modifiziert, ist aber letztlich vom diskreten Energieniveau des Ladungsübergangs zwischen Nichtleitungs- und Leitungsband bestimmt.Hinweise und Ideen:Das abstrakte Prinzip der Quantisierung von Energie in Form von Photonen wird in einem extrem einfachen Experiment mit vier LED und einem Netzgerät deutlich. Rote LED leuchten ab ca. 1,5 Volt, gelbe ab ca. 1,9 Volt, grüne ab ca. 2,3 Volt und blaue ab ca. 3,3 Volt.Eine Anleitung für den Bau eines geregelten LED-Farbmischers findet man in der Experimentieranleitung “Experimente - Energiequantisierung mit LEDs” auf dem Medienportal der Siemens Stiftung.

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Sinnesschulung

Foto: Mädchen schüttelt eine Filmdose, um anhand des Geräuschs das in der Filmdose enthaltene Material zu identifizieren.Das Foto zeigt eine Situation aus einem Hörgedächtnisspiel. Dabei geht es um das Erinnerungs- und Wiedererkennungsvermögen. Hinweise und Ideen:So wird das Hörgedächtnisspiel gemacht:Verschiedene Materialien wie Sand, Reis, Erbsen, Steine, Mehl etc. werden in leere Filmdöschen gefüllt, jeweils zwei Döschen pro Material. Jetzt gilt es für die Spieler, die jeweils gleichen Geräusche durch Schütteln der Dosen zu erraten. Mithilfe der Dosen lässt sich das Ganze auch als Partnerspiel verwenden: Jeder kriegt eine Dose, durch Herumgehen und Vergleichen muss jeder seinen Geräuschpartner finden.(Tipp: Alle Behälter auf der Unterseite beschriften, z. B. durch farbige Punkte, so dass die Paare wieder zu erkennen sind.)Unterrichtsbezug:Der menschliche KörperBau und Leistung eines SinnesorgansSinne erschließen die Umwelt