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Die fünf Säulen des Islam - Wie Muslime glauben

Islam heißt “Hingabe”, Hingabe an den einen Gott. Ob in Saudi-Arabien, in Indonesien, in der Türkei oder in Deutschland - bei allen Unterschieden in Sitten und Gebräuchen haben die Muslime in aller Welt eine gemeinsame Grundlage ihres Glaubens: die “Fünf Säulen des Islam”. Damit gemeint sind das Glaubensbekenntnis, das Gebet, das Fasten, die Armensteuer und die große Wallfahrt nach Mekka. In fünf Kapiteln zeigt die Sendung diese fundamentalen religiösen Bräuche und beleuchtet ihre Hintergründe. Praktizierende Moslems führen zu den Schauplätzen ihres Glaubens. Mehr als drei Millionen Muslime leben in Deutschland. Doch ihr Glaube, ihre Sitten und Gebräuche sind vielen Deutschen fremd geblieben. Was glauben Muslime? - Auf diese Frage sucht die Sendung Antworten.

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Lernalter

10-15

Schlüsselwörter

Glaube Islam Religion

Sprachen

Deutsch

Urheberrecht

Keine Angabe

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Planet Schule, WDR

Judentum

Die Sendereihe "Religionen der Welt" setzt sich mit den drei großen monotheistischen Religionen Christentum, Judentum und Islam ausführlich auseinander. Im Mittelpunkt der Reihe stehen Menschen, die den jeweiligen Religionen angehören. An ausgewählten Beispielen zeigen sie, wie der Alltag mit ihrer Religion in Deutschland aussehen kann. Der knapp 30-minütige Film über das Judentum besteht aus drei Teilen, die auch einzeln gezeigt werden können. Der 13-jähige Alon bereitet sich auf seine Bar Mizwa vor, bei der er zum ersten Mal während des Gottesdienstes vor der ganzen Gemeinde einen Gebetstext aus der Tora vorträgt. Jasmin, die Archäologiestudentin, entdeckt in einer Kiste Überreste einer Torarolle. Zusammen mit ihrem Professor findet sie eine Menge über die Geschichte des Judentums heraus. Avitall Gerstetter ist die erste Frau, die in Deutschland als Kantorin in einer jüdischen Gemeinde angestellt ist
Ausführliche Beschreibung:
Kapitel: Beim Gebet in der Synagoge (1:24 min): Zum ersten Mal in seinem Leben legt Alon die Gebetsriemen an. Das ist noch ganz ungewohnt. Am Samstag, dem jüdischen Schabbat wird Alon in die Gemeinschaft der Erwachsenen aufgenommen. Er feiert seine Bar Mizwa. Generalprobe mit dem Rabbiner (4:37 min): Er wird während des Gottesdienstes einen Abschnitt aus der Tora vortragen. Die Tora ist in hebräischer Sprache geschrieben. Schabbatfeier (1:22 min): Freitagabend. Die Familie feiert den Beginn des Schabbat. Alons Bruder Roy ist extra aus New York angereist, um bei der Bar Mizwa dabei zu sein. Außer ihm werden noch viele andere Gäste erwartet. Nach der Bar Mizwa (1:13 min): Mehr als 100 Gäste aus ganz Deutschland und dem Ausland sind nach Düsseldorf gekommen, um bei Alons Bar Mizwa dabei zu sein. Jetzt gehört Alon nun zu den erwachsenen Männern in seiner Gemeinde. Das wird gefeiert. Jasmin findet ein Stück einer Tora (3:43 min): Jasmin studiert Archäologie. Bei einer Grabung entdeckt sie ein Pergamentstück. Ihr Fundstück der Beginn des Schma Israel ist - das jüdische Glaubensbekenntnis. Wie kam das Fundstück nach Europa? (6:10 min): Das jüdische Volk kam aus Ägypten. Am Berg Sinai soll Moses die zehn Gebote erhalten haben. Im Tempel von Jerusalem wurde fortan der eine Gott Israels verehrt. Im Jahre 70 nach Christus wurde der Tempel von den Römern zerstört. Fortan verteilte sich das jüdische Volk im ganzen Römischen Reich. Jasmin und ihr Professor vermuten, dass so vielleicht das hebräische Fundstück nach Deutschland kam. Schma Israel - das jüdische Glaubensbekenntnis (4:35 min): Wieso wurde Pergamentstück vergraben. Von der Jüdin Hannah erfährt sie, wie wichtig im Judentum das Schma Israel ist und was es bedeutet. Außerdem weiß sie nun, dass ausgediente Thorarollen bestattet werden. Was macht eine jüdische Kantorin? (3:06 min): Avitall Gerstetter arbeitet als Vorbeterin im Gottesdienst. Avitall ist die erste Frau in Deutschland, die als Kantorin arbeitet. Jüdische Speisevorschriften (0:45 min): Im Judentum gibt es besondere Essensvorschriften. Deshalb kauft sie koschere Lebensmittel. Koscher bedeutet erlaubt. Es ist nicht erlaubt, Milch und Fleisch zusammen zu verwenden. Schabattfeier (2:16 min): In sechs Tagen hat Gott die Welt erschaffen und am siebten Tag hat er geruht und den siebten Tag hat er Schabbat genannt. Am Schabbat nimmt man sich Zeit, man sitzt als Familie zusammen, empfängt Besuch und man lässt es sich gut gehen.

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Männer und Frauen

Das Selbstverständnis der Geschlechter in der islamischen Kultur ist von der Tradition und der Gesellschaft des Landes geprägt, in der die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft leben: Bei einer Hochzeit in Marokko wird z. B. klar, welche Bedeutung die Ehe dort für das Verständnis der Geschlechterrollen hat. In Saudi-Arabien herrscht ein sehr traditionelles Rollenbild von Mann und Frau vor. Ein offenes Gespräch zwischen Männern und Frauen ist ein heikles Thema. König Abdul Aziz engagiert sich dafür, dieses Tabu zu lockern. Er hat ein Zentrum für den Nationalen Dialog gegründet, in dem junge Männer und Frauen miteinander diskutieren können. Für junge Muslime in Deutschland ist das dagegen selbstverständlich: Ganz offen diskutieren sie Fragen von Beziehung und Religion.

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Was glaubt Deutschland? - Wie wir feiern

Gebete, Rituale und Traditionen strukturieren das religiöse Leben. Die Muslime Feride und Emra Gencaslan erklären die Bedeutung der mystischen Derwisch-Tänze. Der jüdische Kantor Chasan Daniel Kempin weiht eine Studentin in die Geheimnisse der jüdischen Religion ein, und Felicia Muhl nimmt “Zuflucht” im Buddhismus. Aber was machen Atheisten? Die 15-jährige Celine Migoda steht kurz vor ihrer Jugendweihe, und eine konfessionslose Sonntagsfeier erinnert mit Musik und Predigt sehr an religiöse Rituale.

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Was glaubt Deutschland? - Wie wir lieben

Wie sehr bestimmen religiöse Vorstellungen das Liebesleben? Ein buddhistisches Paar findet seinen Seelenfrieden im Tantra-Studio. Sex vor der Ehe war für das muslimische Ehepaar Cihan und Serife Aktas kein Thema. Der evangelische Pfarrer Ulrich Bock brauchte lange, bis er sich zu seiner Homosexualität bekannte. Andrea und Matthias Lange kommen aus streng christlichen Familien, in denen Scheidung nicht vorgesehen war, und gehören heute mit ihrer Patchwork-Familie einer baptistischen Gemeinde an.

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Mein Freund ist Salafist - Wie kann ich helfen?

Serah macht sich Sorgen: Ein alter Freund aus Kindheitstagen ist nicht mehr wiederzuerkennen. In den vergangenen Jahren hat er sich immer mehr mit dem Salafismus beschäftigt, einer ultrakonservativen islamischen Strömung. Nach und nach zieht sich Serahs Sandkastenfreund zurück. Was kann Serah tun? Nina Heinrichs besucht mit Serah Aussteiger, Islamexperten und Beratungsstellen. Der Ausstieg aus dem Salafismus ist eine schwierige Sache. Wie wird sich Serah entscheiden? Wird sie versuchen zu helfen?

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Video: Was glaubst du denn?

“Es ist ein Teil meiner Identität - Zweifel gehören dazu.” Laila, Boris und Patric sind gläubig. Die drei jungen Leute leben ihre Religion auf ganz unterschiedliche Weise, aber vieles verbindet sie. Laila ist Muslimin, Boris Jude und Patric Katholik. Jeder von ihnen kennt die Auseinandersetzung mit Vorurteilen, das Befremden aber auch die Neugier von Freunden und Familien. In ihren religiösen Gemeinschaften fühlen sie sich zu Hause, das Gebet und die Einhaltung der religiösen Vorschriften und Riten sind wichtige Teile ihres Lebens. Sie sind der Welt zugewandt und versuchen auf verschiedenen Wegen Spiritualität und Alltag zu verbinden. Zukunftsvisionen, Liebe, Glück, Gottesverständnis und Toleranz sind für sie wichtige Themen. Die Sendung begleitet die drei jungen Gläubigen bei der Auseinandersetzung mit ihrer Religion.

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Was glaubt Deutschland? - Wie wir hoffen

Was kommt nach dem Tod? Auf diese Frage geben Religionen unterschiedliche Antworten. So hat der katholische Theologe Albert Biesinger selbst keine Angst vor dem Tod. Der in Syrien geborene Zahnarzt Sadiqu Al-Mousllie spricht über Paradiesvorstellungen im Islam. Der buddhistische Mönch Bhante Nyanabodhi weist einen Pfad ins Nirwana, der orthodoxe Jude Levi Gendlin hofft auf ein Jenseits ohne Gewalt, und die Atheistin Assunta Tammelleo fühlt sich ohne tröstende Jenseitsvorstellung glücklicher.