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Menschliches Versagen (1)

Als der Historiker Wolfgang Dreßen sich bei den Oberfinanzdirektionen in Düsseldorf und Köln nach Aktenbeständen zu den Enteignungen jüdischer Bürger im Dritten Reich erkundigt, erhält er einen negativen Bescheid. Der anonyme Anruf einer Finanzbeamtin ermutigt ihn jedoch, die Nachforschungen fortzusetzen: Es gelingt ihm, 2000 Akten zu sichern. Der 20-minütige Fillm ist Teil der Sendereihe "Judenverfolgung im Nationalsozialismus", die verschiedene Schwerpunkte rund um das Thema vereint. Alle Filme arbeiten unter anderem mit Zeitzeugen. Das methodisch-didaktische Begleitmaterial behandelt im Wesentlichen zwei inhaltliche Schwerpunkte: Zum einen die Arisierung und ihre Folgen und zum anderen Verhaltensmuster der nichtjüdischen Bevölkerung.

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Menschliches Versagen (3)

Auch im dritten Teil der Dokumentation geht es um die gnadenlose Ausbeutung der jüdischen Bevölkerung durch das NS-Regime unter bereitwilliger Hilfestellung der Zivilbevölkerung. Am Beispiel der Deportation Münchner Juden im Herbst 1941 nach Kaunas wird gezeigt, wie rigide man diesen Menschen alles nahm, ehe man sie in den Tod schickte. Der 20-minütige Fillm ist Teil der Sendereihe "Judenverfolgung im Nationalsozialismus", die verschiedene Schwerpunkte rund um das Thema vereint. Alle Filme arbeiten unter anderem mit Zeitzeugen. Das methodisch-didaktische Begleitmaterial behandelt im Wesentlichen zwei inhaltliche Schwerpunkte: Zum einen die Arisierung und ihre Folgen und zum anderen Verhaltensmuster der nichtjüdischen Bevölkerung.

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Menschliches Versagen (2)

Die so genannte "Arisierungspolitik" beinhaltet, dass ab 1938 jüdisches Vermögen schrittweise als "Abgabe" eingezogen und die Besitztümer öffentlich versteigert werden. Die Erinnerungen und Fragen von Opfern dieses bürokratisch-kühlen Profitdenkens stehen im Zentrum des zweiten Teils der Dokumentation von Michael Verhoeven. Der 20-minütige Fillm ist Teil der Sendereihe "Judenverfolgung im Nationalsozialismus", die verschiedene Schwerpunkte rund um das Thema vereint. Alle Filme arbeiten unter anderem mit Zeitzeugen. Das methodisch-didaktische Begleitmaterial behandelt im Wesentlichen zwei inhaltliche Schwerpunkte: Zum einen die Arisierung und ihre Folgen und zum anderen Verhaltensmuster der nichtjüdischen Bevölkerung.

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Planet Schule: Judenverfolgung im Nationalsozialismus

Von der Ausgrenzung, Stigmatisierung und Enteignung bis hin zum systematisch geplanten Völkermord - die Sendereihe vereint verschiedene Schwerpunkte rund um das Thema "Judenverfolgung im Nationalsozialismus". In allen Filmen geht es auch um das individuelle Verhalten während des Nationalsozialismus, das von Nutznießen über Anpassen bis zum Widerstand reicht. Erinnerungen von Zeitzeugen oder deren Nachkommen spielen in allen Filmen eine wichtige Rolle: Im 30-minütigen Film "Auschwitz war auch meine Stadt" gewinnt die filmische Retrospektive durch die unterschiedlichen Blickwinkel der Zeitzeugen - polnischer Jude, polnische Christen und deutsche Besatzer - eine besondere Brisanz. Dagegen vertiefen und konkretisieren die persönlichen Erinnerungen der Opfer im Dreiteiler "Menschliches Versagen" im Wesentlichen die Thesen des Historikers Götz Aly. "Villa Emma" zeigt, dass auch ein anderes Verhalten möglich war: In einem Dorf im faschistischen Italien fanden jüdische Kinder dank couragierter Bewohner Zuflucht vor der Deportation.